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Militante Nichtraucher sollten diese Plätze meiden

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SMOKING NONSMOKER
ByeByeTokyo via Getty Images
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Der Unterschied zwischen Rauchern und Nichtrauchern lässt sich nicht nur an der An- oder Abwesenheit der Zigarette festmachen, sondern auch an einer Vielzahl anderer Eigenschaften.

Denn wie aktuelle Daten aus YouGov Profiles zeigen, bevorzugen Nichtraucher in ihrer Freizeit, im Vergleich zu Rauchern, eher Aktivitäten in den Bereichen Natur und Kultur. Sie gehen häufiger in Parks und Gärten (57 Prozent im Vergleich zu 53 Prozent), besichtigen Sehenswürdigkeiten mit historischer Bedeutung, besuchen Ausstellungen oder schauen sich Filme in Kinos an (57 Prozent im Vergleich zu 53 Prozent). Raucher hingegen verbringen ihre Freizeit häufiger in Bars und Kneipen (41 Prozent im Vergleich zu 32 Prozent).

Mehr Billard, weniger Fahrrad

Dazu passt auch, dass jeder zehnte Raucher (10 Prozent) angibt, in den letzten 12 Monaten Billard gespielt zu haben. Bei den Nichtrauchern haben dies hingegen nur sechs Prozent getan. Dafür schwingen sich Nichtraucher deutlich häufiger auf ihr Fahrrad (20 Prozent) als Raucher (15 Prozent). Und es bleibt nicht nur beim Fahrradfahren. Nichtraucher (57 Prozent) legen generell mehr Wert darauf, in der Freizeit Sport zu machen als Raucher (47 Prozent).

Neben dem Sport gibt es aber auch generelle Unterschiede, was die Gesundheit beider Gruppen angeht. Bei Rauchern hat nicht nur der Sport einen geringeren Stellenwert, 56 Prozent geben auch an, dass sie nicht ausreichend auf ihre Gesundheit achten. Bei den Nichtrauchern sind es 49 Prozent. Passend dazu gibt es auch weitaus mehr Raucher, die sich oft ungesundes Essen gönnen (54 im Vergleich zu 45 Prozent).

Jeder sechste Raucher für Rauchverbot

Was das viel diskutierte Rauchverbot in geschlossenen, aber öffentlich zugänglichen Räumen angeht, zeigt sich, dass dies besonders für einen Großteil der Nichtraucher (73 Prozent) ein wichtiges Thema ist. Mehr als zwei Drittel der Nichtraucher (68 Prozent) sprechen sich für ein Rauchverbot in solchen Räumlichkeiten aus. Immerhin ein Sechstel der Raucher (17 Prozent) schließt sich den Wünschen der Nichtraucher für ein Rauchverbot an.

Doch es gibt nicht nur Negatives über die Raucher zu berichten. Auf Partys sind sie geselliger als Nichtraucher. 34 Prozent sagen, dass sie sich unter die Gäste mischen und sich mit vielen verschiedenen Leuten unterhalten, während das nur weniger als jeder dritte Nichtraucher tut (29 Prozent). Vielleicht ist gerade aus diesem Grund fast jeder zweite Raucher (47 Prozent) ein Nachtmensch und kommt auch gut mit wenig Schlaf aus (43 Prozent), während es bei den Nichtrauchern deutlich weniger sind (37 und 36 Prozent).

In den Altersgruppen der Befragten zeigt sich, dass nur noch jeder Zehnte (10 Prozent) der 18 bis 24 Jährigen raucht, bei den 34 bis 44 Jährigen sind es sogar doppelt so viele (20 Prozent).

Die im Artikel verwendeten Daten stammen aus YouGov Profiles, einem Produkt zur Analyse von Zielgruppen für Marken und Agenturen. Profiles ermöglicht den Zugriff auf einen der am stärksten vernetzten Datenpools weltweit, den das internationale Marktforschungs- und Beratungsinstitut YouGov erhebt und zusammenführt. Aus diesen Daten wurden repräsentative Stichproben für Personen, die angegeben haben, Raucher (5.581) oder Nichtraucher (9.565) zu sein, gezogen und miteinander verglichen. Profiles kann man hier kostenlos testen: yougov.de/profileslite.

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