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Verführtaktiken immer beliebter - wie es funktioniert

07/04/2014 13:53 CEST | Aktualisiert 07/06/2014 11:12 CEST
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Pickup dürfte vielen Menschen nicht in dem Zusammenhang der Verführung von Frauen bekannt sein, ist allerdings ein Thema, das gerade viele männliche Leser interessiert. Konkret geht es darum, jede beliebige Frau verführen zu können mit Hilfe spezieller Methoden. Das eigene Aussehen spielt dabei eher eine untergeordnete Rolle. Viel wichtiger ist das Auftreten und die eigene Persönlichkeit.

Es ist nicht nur eine scheinheilige Vorstellung einer paradiesischen Realität, sondern der wahr werdende Traum von Männerherzen auf der ganzen Welt. Viele von uns haben das schon einmal selbst erlebt. Man ist lange Zeit Single, trägt in sich das Bedürfnis nach einer harmonischen Beziehung, die über das rein Platonische hinausgeht, hält sich selbst aber entweder für zu hässlich oder traut sich schlicht weg nicht, die persönliche Traumfrau anzusprechen, sie zu daten und letztlich den eigens definierten Erfolg effektiv und zielstrebig zu erreichen. Was sind es also für Faktoren, die uns so beharrlich mit Nachdruck im Weg stehen, womöglich Minderwertigkeitskomplexe in uns auslösen und Selbstzweifel auf den Plan rufen?

Eigene Einstellung verbessern und nach außen tragen

In erster Linie, und das ist eines der Grundkonzepte von Pickup schlechthin, geht es um das sogenannte Inner Game. Wie der Name schon suggeriert handelt es sich bei diesem Fachterminus um die eigene innere Einstellung, die sehr oft in Zusammenhang mit "Limiting Beliefs" verwendet wird. Die eigene mentale Verfassung, die eigenen Gedanken, in denen wir uns repetitiv für vielleicht zu hässlich, vielleicht zu dick, einfach ungenügend halten, ist der Killer für Attraktion schlechthin. Doch die gute Nachricht an alldem ist, dass, egal wie verzweifelt die Lage auch erscheinen mag, es nie zu spät ist, an sich selbst zu arbeiten. Schließlich ist das ganze Leben ein permanenter Lernprozess und niemand kommt als geborener Verführer auf die Welt.

Wie Coachings und Workshops helfen können

Um das elementare Bedürfnis eines jeden Menschen nach Nähe, Zuneigung und Liebe in die richtigen Bahnen zu lenken und die eigenen Fehler im Umgang mit Frauen im Alltag, bei Dates und subsidiär im Rahmen einer Freundschaft auszumerzen, finden sich mittlerweile vorwiegend online hervorragende Angebote für Jedermann. Dies bestätigte unter anderem Maximilian Pütz, Anbieter von Casanovacoaching und betont, dass insgeheim der Zulauf im Internet immer größer wird. Mit einer solchen professionellen Hilfe wird man im Idealfall selbst zufriedener, entwickelt ein positives Selbstbild von sich selbst, agiert offen und unvoreingenommen und kann am Schluss jede noch so schöne Frau ansprechen und verführen. Das Grundproblem ist dabei ein hausgemachtes. Je weiter oben das Target, so nennen Pickup-Artists (kurz: PUA) das Objekt ihrer Begierde, auf der eigenen Bewertungsskala liegt, desto schwieriger gestaltet sich der Aufbau einer guten Beziehung und vor allem auch die Subkommunikation.

Adaptive Hilfestellungen vom Fachmann beflügeln das eigene Vorankommen

Genau an diesem Punkt setzen Verführungscoaches und Spezialisten auf diesem Gebiet an. "Es geht, um nur ein Element einer vielschichtigen Verbesserung zu nennen, darum, die begehrte Frau von dem künstlich errichteten Podest herunterzuholen und an sich und seine Fähigkeiten zu glauben", so Pütz. Verpasst der "Schüler" bereits diese wichtige Umstrukturierung seiner Gedanken, so ist das erste Ansprechen nicht nur von Nervosität, sondern auch von übersteigerter Angst geprägt, nicht zu genügen und eine Abfuhr zu kassieren. Innerhalb der ersten drei Sekunden sollte die erste Kontaktaufnahme erfolgen, da bei längerem Warten die Hemmschwelle, überhaupt den ersten Schritt zu machen, immer weiter steigt.

Eigener Stil als Aushängeschild fundamentaler Werte

Doch auch wenn PUAs zurecht der Meinung sind, dass das eigene Aussehen eine eher untergeordnete Rolle spielt und der angestrebte Erfolg durch unser Handeln maßgeblich realisiert wird, ist es wichtig, stets ein gepflegtes äußeres Erscheinungsbild zu besitzen. Den ersten Eindruck bildet man sich von einer Person schließlich immer nur einmal - deshalb sollte hier alles passen. Es ist nichts desto trotz nicht nötig, den eigenen Stil komplett umzukrempeln oder seine ganze Garderobe auszuwechseln. Denn das Wohlfühlen im eigenen Körper und in den eigenen Kleidungsstücken verhilft ein Stück weit autonom zu einem selbstbewussten Auftreten.

Analyse konkreter Verführungssituationen vor Ort oder retrospektiv

Haben all die zuvor genannten Punkte optimal funktioniert, geht es in den weiteren Stadien des mal länger und mal kürzer andauernden Verführungsprozesses darum, mehr über die Frau, ihre Interessen zu erfahren und sich selbst darüber im Klaren zu werden, ob sie überhaupt zu einem selbst passt. Ist dies der Fall, spielt sich der Rest vorrangig auf kommunikativer und psychischer Ebene ab. Abkürzungen wie DHV, SP, C&F oder Freeze stehen für ganz bestimmte zu ergreifende Taktiken innerhalb des Games - wie die PUAs das ganze Prozedere nennen. All das, also die Vermittlung des eigenen Wertes, der lässige Umgang mit der vielleicht noch hübscheren Bedienung im Restaurant, ein arroganter aber trotzdem von Humor geprägter Stil und die Fähigkeit, im entscheidenden Augenblick weiter zu gehen und die Eskalation voranzutreiben, vermitteln In-Scene-Coachings, Telefoncoachings und umfangreiche Workshops.

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