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7 Dinge die Startups bei der Investoren-Suche beachten sollten

28/01/2016 10:25 CET | Aktualisiert 28/01/2017 11:12 CET
Rawpixel Ltd via Getty Images

Jeden Tag starten neue Jung-Gründer die Suche nach Investoren für ihr Start-up. Um diese Phase effizient und effektiv zu gestalten, gilt es, die wichtigsten Regeln zu kennen. Zwei Investoren, die einst selbst mehrfach erfolgreich gegründet haben, teilen ihr Wissen: Monty Metzger und Thomas Enge.

  1. Passt die Idee zum Investor? Einem potenziellen Geldgeber, der seinen Fokus auf Technologie legt, ein Start-up aus dem Bereich Getränke anzubieten, hat nur eine geringe Erfolgschance. Es gilt: Vorbereitung ist alles. Gründer sollten sich in der Investorenszene auskennen und wissen, wer für ihre Branche in Frage kommt. Im Idealfall hat der Investor genau in diesem Bereich einst selbst gegründet.
  2. Funktioniert das Produkt? Sind sämtliche Kinderkrankheiten behandelt worden? Mit solchen Themen möchte sich kein Investor mehr beschäftigen müssen. Das Produkt muss fix und fertig sein.
  3. Wie hoch ist die erste Nachfrage? Investoren geben kein Geld, um Ladenhüter zu finanzieren. Deshalb sollten Gründer bereits Belege dafür haben, dass das Produkt bei der Zielgruppe gut ankommt. Gibt es schon Kunden und erste Umsätze? Steigt die Nachfrage? Diese Fragen müssen Gründer positiv beantworten können.
  4. Wer glaubt daran? Ist die Erfolgsvision nur im Kopf der Gründer präsent - oder konnten sie bereits andere von der Idee überzeugen? Investoren schauen genauer hin, sobald das Start-up Teil eines Accelerator Programms oder eines Inkubators war. Im Idealfall investieren sogar bereits Business Angels.
  5. Internationales Wachstum? Kann das Unternehmen das Produkt vom ersten Tag an in mehreren Ländern anbieten und vermarkten? Die meisten Investoren streben einen internationalen Roll-out an.
  6. Verfügt das Start-up über ein schlagkräftiges Team? Im Idealfall sind die Gründer nicht nur mit Leidenschaft dabei, sondern verfügen über Erfahrung und tiefreichende Kenntnisse in ihrem Gebiet -vielleicht haben sie sogar bereits erfolgreich gegründet.
  7. Rechtliches Know-how. Wissen die Gründer, worauf es in juristischen Fragen ankommt oder haben einen fähigen Juristen an Bord, der diese Interessen vertritt?

Über die Autoren: Nach dem erfolgreichen Börsengang seines jüngsten Unternehmens amaysim kümmert sich Serienunternehmer Thomas Enge nun um die Nachwuchsförderung. Gemeinsam mit dem Entrepreneur und Technology-Futurist Monty C. M. Metzger investiert er mit „Digital Leaders Ventures" (DLV) in Start-ups aus Bereichen, denen sie ihren Erfolg verdanken: Internet, Mobile und Technologie.

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