Dr. Mohammed Sarfraz Baloch
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Ich bin in Deutschland aufgewachsen und habe hier studiert. Arbeite als Arzt in der Neurochirurgie.
Ursprünglich ist meine Familie aus Pakistan, wo wir als Angehörige der Ahmadiyya Muslim Jamaat (ahmadiyya.de) politischer Verfolgung ausgesetzt waren und immer noch sind.
Deutschland ist meine Heimat.

Beiträge von Dr. Mohammed Sarfraz Baloch

Seit wir Muslime in Deutschland mitreden können, werden wir von allen Seiten attackiert

(10) Kommentare | Veröffentlicht 20. Juni 2017 | (18:25)

Solange der Muslim im Hintergrund blieb, war es gut. Man konnte ihn Mohammedaner nennen, Witze über ihn machen, ihn auslachen und tut dies immer noch in vielen Gegenden.

Die erste Generation der Gastarbeiter konnte kaum Deutsch sprechen, viele sprechen immer noch nicht und folglich konnten sie...

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Was Ziehst du heute an?

(0) Kommentare | Veröffentlicht 4. April 2017 | (19:25)

Die Frau als Gesprächsthema beschäftigt uns sehr. Sie soll es auch. Die Diskriminierung aufgrund des Geschlechts ist eine wesentliche neben vielen anderen Facetten der Diskriminierung, gegen die die Menschen zu kämpfen haben.

Seit den Anfängen der Menschheit wird die Frau diskriminiert. In letzter Zeit ist sie wieder ein Thema...

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Ich fühle mich auf deutschen Straßen nicht mehr sicher

(60) Kommentare | Veröffentlicht 20. März 2017 | (15:52)

Ab und zu mal kommt es vor, dass auch ich spazieren gehe. Bei so einer Gelegenheit ging ich kürzlich um die Ecke und stand plötzlich vor einem großen Hund, der auch fröhlich und spielerisch um die Ecke biegen wollte. Wir beide haben uns gleichzeitig entdeckt und erschrocken und rannten schnellst...

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Deutschland, ich bin für dich da, wann immer du mich brauchst

(6) Kommentare | Veröffentlicht 23. Dezember 2016 | (15:00)

Ich bin oft bei meinen Verwandten im europäischen Ausland, die sich dort niedergelassen haben. Und jedes Mal diskutieren wir, ob England besser ist als Deutschland oder Frankreich oder doch Schweden.

Wir diskutieren über verschiedene Aspekte aus dem alltäglichen Leben, über Bildung, über Gesellschaftstendenzen, über Lebenserhaltungskosten und Qualität des Lebens...

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Meine Heimat....

(5) Kommentare | Veröffentlicht 2. Dezember 2016 | (22:02)

Mit Bernd*, Volker und seinen vier weiteren Geschwistern saß ich im VW-Kombi, verteilt auf Hintersitzen und im Kofferraum. In jedem Dorf winkten wir aus dem Kofferraum heraus den vorbeifahrenden Polizisten zu, die zurückwinkten ohne uns anzuhalten.

Als einziger anders Aussehender bin ich im Auto bestimmt aufgefallen dennoch lächelte der...

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"Ich bin Muslim und liebe meine Frau"

(24) Kommentare | Veröffentlicht 13. Januar 2016 | (14:41)

Wenn ich einen Holländer frage, was er zum Humor der Deutschen zu sagen hat, dann kennen wir alle die Antwort. Ein Vorurteil, klar. Sachliche Diskussionen, objektive Argumente, besonnene Gesichter mit gewählten Worten ist die eine Seite und wütender Mob, dämliche Phrasen, hirnrissige Parolen mit besoffenen Augen ist die andere Seite....

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"Endlich habe ich es erkannt": Das sind unsere wahren Helden

(0) Kommentare | Veröffentlicht 22. Dezember 2015 | (17:40)

Ich möchte meine Bewunderung aussprechen. So allmählich aus Erfahrung, aus Beobachtung, aus Recherche, nicht aus Gesellschaftserziehung, nicht aus einem Trend heraus, kam ich in den letzten Jahren zu einem Helden der Menschheit, ohne den die Welt farblos, das Leben geschmacklos, die Menschheit seelenlos und ich atemlos wären. Der...

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"Ich möchte mit den Terroristen nichts zu tun haben."

(0) Kommentare | Veröffentlicht 22. Dezember 2015 | (16:47)

Eigentlich habe ich gar keine Lust und Kraft mehr, mich von der Massendynamik hinreißen zu lassen und auch zu sagen, dass ich mich von all den Gräueltaten distanziere. Aber doch lasse ich es zu. Ich bin ein einfacher Arbeiter.

Ich gehe zur Arbeit, verrichte sie nach besten Kräften, komme...

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"Ich selbst bin ein Flüchtlingskind"

(14) Kommentare | Veröffentlicht 20. Dezember 2015 | (16:31)

A. H. war 63 Jahre alt. Auffällig graue Haare bedeckten seinen Kopf. Er wirkte stets besonnen und nachdenklich. Wäre ich ihm auf der Straße begegnet, so wäre er mir bestimmt nicht im Gedächtnis geblieben, so unauffällig war seine Gesamtpersönlichkeit. Ein Flüchtling aus Syrien, einer von Tausenden.

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