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Ein Appel an alle Journalisten

05/01/2016 12:31 CET | Aktualisiert 05/01/2017 11:12 CET

message journalisten

Dieses Foto habe ich auf meiner zweiten Reise im sogenannten Dschungel von Calais aufgenommen.

Da waren Punker aus Deutschland, Frankreich und England mit Wohnwagen und jeder Menge Hilfsmaterial angekommen. Die haben eine sehr gute Arbeit für die Menschen in diesem autonomen Lager gemacht.

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Das brachte mit sich, dass sie auch oft Ärger mit Journalisten aus der ganzen Welt bekommen hatten. Da waren welche aus Korea, Brasilien und Island.

Es kamen immer mehr Fotografen und andere Journalisten und machten einfach Bilder von den Flüchtlingen in diesem Dschungel. Aber niemand fragte sie, ob es für die Flüchtlinge okay wäre, fotografiert zu werden.

Ein Engländer hat voll auf die Fresse bekommen

Ein Engländer hat voll auf die Fresse bekommen, als er einen Afghanen fotografiert hatte, ohne ihn vorher zu fragen. Zwölf Leute haben ihm die Schnauze poliert.

Einem anderen, einem Briten haben sie die Kamera vor seinen Füßen auf dem Boden in tausend Teilen zerbrochen. 20.000 Euro weg. Selbst Schuld.

Die Message ist klar. Hier in diesem Camp Leben Menschen. Nicht Tiere. Alle Menschen haben das Recht auf eine Privatsphäre. Auch Flüchtlinge.

Einen Lieben Gruß an die Kollegen von er DAILY MAIL.

HAMMED KHAMIS

So verstärkt die Flüchtlingskrise die Armut in Deutschland

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