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10 Beweise, dass das Leben mit einem Kleinkind wie Gefängnis ist

08/01/2016 17:12 CET | Aktualisiert 08/01/2017 11:12 CET
Jan Cook via Getty Images

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Als Eltern wird euer Terminkalender häufig von den Bedürfnissen eures Kindes bestimmt. Vor allem, wenn euer Kind noch klein ist.

Die Notwendigkeit, nach Hause zu gehen, damit euer Kleinkind seinen Nachmittagsschlaf macht - genauso wie die Notwendigkeit, euer Kind zu Bett zu bringen, bevor überhaupt die Sonne untergegangen ist - kann einem den Tag vermasseln.

Für ein paar Stunden in den eigenen vier Wänden gefangen sein, ist meistens besser als ein öffentlicher Tobsuchtsanfall eines übermüdeten Kleinkindes. Meistens ist es das also wert. Trotzdem kann das Leben mit einem Kleinkind ziemlich eingrenzend sein.

Tatsächlich ist es ziemlich überraschend, wie viele Aspekte des Elternseins mich an das Leben im Gefängnis erinnern - garniert mit einem sadistischen kleinen Aufseher mit fiesem Napoleon-Komplex.

10 Beweise, dass das Leben mit einem Kleinkind wie Gefängnis ist:

  • Du kannst nichts tun, ohne dabei beobachtet zu werden.
  • Jeder Tag beginnt damit, dass dich jemand anschreit, damit du aufwachst.
  • Du hast ständig Angst, dass etwas ganz Schreckliches passiert, wenn du in der Dusche bist.
  • Du hast ständig Angst, dass jemand mitten in der Nacht in dein Bett krabbelt.
  • Zur Essenszeit herrscht immer gereizte Stimmung.
  • Dir sieht immer jemand dabei zu, wie du auf die Toilette gehst.
  • Du darfst nie den Film aussuchen und dann kannst du vor lauter Gebrülle und Gejohle kaum ein Wort verstehen.
  • Du hast ständig Angst, dass dich jemand schlägt, beißt, attackiert oder mit einer selbstgemachten Waffe ersticht.
  • Heiße Ware -- wie Schnaps, Schokolade oder Erwachsenenunterhaltung -- muss heimlich geschmuggelt und konsumiert werden.
  • Eheliche Besuche sind eine Seltenheit, müssen intensiv geplant sein und werden oftmals unterbrochen.

BONUS: Eine Art, wie das Leben mit einem Kleinkind NICHT wie Gefängnis ist

  • Isolierhaft ist eine Belohnung und keine Strafe.

Lest mehr von Mike Julianelle auf seinem Blog, Dad and Buried.

Dieser Blog erschien ursprünglich bei der Huffington Post USA und wurde von Franca Lavinia Meyerhöfer aus dem Englischen übersetzt.

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