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the Hellfreaks - Astoria - Review

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the Hellfreaks sind wieder zurück und das in mehrfacher Hinsicht. Um dieses Album aufnehmen zu können, mussten die Hellfreaks erst mal wieder eine Band werden. Sie hatten sich aufgelöst. Doch eine glückliche Fügung sorgte dafür, dass the Hellfreaks Frontfrau Shakey Sue sich mit neuen Musikern ans Werk machte.

Alte Zöpfe wurden rigoros abgeschnitten, unnötiger Ballast abgeworfen und die neuen Hellfreaks können frei durchatmen.

Ein Zopf war das Label „Horrorpunk". Dies wurde durch „Female Fronted Punk Rock Riot" ersetzt. Und genau das war der beste Schritt, den the Hellfreaks gehen konnten.
Schnürte das alte Konzept die Band noch ein, können sie auf dem neuem Album „Astoria" richtig Krawall machen.

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The Hellfreaks spielen sich mit ihrer Interpretation von Punkrock richtig heiß. Mal geht es Hardcore lastig in die Vollen, dann nehmen sie sich gekonnt zurück und lassen schon fast poppige Klänge erklingen, um im nächsten Moment wieder voll aufzudrehen.

Die Gitarren spielen mal dreckig mal wunderschöne melodische Riffs, die Drums prügeln den Beat hoch und der Bass hebt den Druck der Songs auf das passende Niveau damit Shakeys Gesang noch kräftiger, oder auch mal sanfter daher kommen kann.

Textlich schauen the Hellfreaks auf den Nerv der Zeit und geben ihre Meinung zum Geschehen kund, ohne dabei die Lehrer zu spielen.

Normalerweise gibt's einen Anspieltipp, bei Astoria sticht jedoch kein Song heraus, das ganze Album ist ein einziger Anspieltipp. Lasst euch einfach mitnehmen auf den Punk Rock Aufruhr.

92 von 100 Punkten

Ein Interview unter anderem über das Album Astoria gibt es hier als Video zu sehen oder hier als Podcast.

Selber abstimmen geht hier, Kommentare sind natürlich auch beiden Seiten erwünscht.

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