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so wars: ASP - GeistErfahrer Tour

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ASP bitten zum Tanze und die Erfurter kommen in Scharen. Die erste Überraschung, das neue Schwarz ist bunt und gleichzeitig tiefschwarz. Denn wer erwartete, dass das Publikum eine klischeehafte Abbildung der Gothic-Szene liefert, sah sich getäuscht.

In Erfurt versammelten sich an diesem Abend natürlich auch diese Gattung, aber auch Hardcorekuttenträger aus dem Metalbereich, genauso wie Familien und das ein oder andere Rentnerpärchen gekleidet in ASPschen Devotionalien ließen es sich nicht nehmen für ASP zu brennen.

Schon zu Beginn der Vorband „Burn" war die Halle gut gefüllt und in Partylaune. Man nam die Darbietung der Münsteraner nicht nur wohlwollend an, sondern hieß sie herzlichst willkommen.
Auch wenn der ein oder andere sich mit des Sängers Stimme nicht wirklich anfreunden konnte.

Am Ende gab es ehrlichen Beifall für „Burn".

Während der Umbaupause legte sich eine nicht zu beschreibende Stimmung über die Halle.
Als die Bühnentechniker das S im Bühnenbild aufhängten, brandeten erste Jubelstürme auf. Und dann: Licht aus, Jubel an.

Verdammt wo ist nur die Depristimmung hin.

Vor dem Konzert hatte ASP noch leichte bedenken, wie das Programm ankommt. Denn es war kein normales ASP Programm, sondern eine Art Spezial-Show. ASP will mit der Show ein Zeichen setzen. So kamen die nicht gerade wenigen sozialkritischen Lieder ins Programm.

Aber die Zweifel sind unbegrĂĽndet. Das Publikum folgt seinem Meister auf dem Weg des Widerstandes.

Die Songs wurden mit viel Wortwitz und teils drastischen Worten ĂĽber die AuswĂĽchse der heutigen Zeit angesagt und lautstarke Zustimmung begleitete ihn.

Aber natürlich stand auch die Musik im Rampenlicht. Besser als ASP es selber am Ende sagte, kann man das nicht zusammenfassen. „Danke das ihr es mitgemacht habt, dass wir viele Hits aus dem Programm genommen haben.... um andere Hits zu spielen".

Natürlich gab es den ein oder anderen Song, wo die Fans restlos ausrasteten, wahrer Satan, Carpe Noctem, Schwarzes Blut und natürlich das Monster welches er schuf, Arsch und Titten, äh, Entschuldigung, Finger weg! Finger meine ich natürlich.
Und endlich konnte er seinen Fans auch einen lang gehegten Wunsch erfüllen, „Sage Nein!" von Konstantin Wecker fand Einzug ins Liveprogramm.

Nach 2 Stunden endete dieser rundum gelungenen Abend mit dem Versprechen: „Fortsetzung folgt..." und ich bin mir sicher, die schönen Menschen (nicht nur) von Erfurt werden wieder kommen.

weitere Fotos auf MusikGlut - nicht verpassen, bald erscheint hier das Interview mit ASP

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