Huffpost Germany
BLOG

Eine offene Plattform für kontroverse Meinungen und aktuelle Analysen aus dem HuffPost-Gastautorennetzwerk

Michael Stollmann Headshot

Saitenfeuer - Ein wenig Farbe - Review

Veröffentlicht: Aktualisiert:
Drucken

2016-07-23-1469293295-2949073-SAITENFEUEREinWenigFarbeWEB.jpg

Die Saiten geben Feuer, dann brechen die Drums über einen herein und nach 26 Sekunden stimmt Carsten ein in die Scheibe. Zu dem Zeitpunkt ist man schon überrascht. 3 Jahre haben dem Sound von Saitenfeuer verändert.

Sie sind und bleiben Saitenfeuer, aber besser. Abwechslungsreicher, aber immer erkennbar.
Am meisten fällt dies beim Sänger auf. Carsten hat in den drei Jahren seit dem letzen Album kräftig an Tonlagen zugenommen. Kann den Songs jetzt noch mehr leben einhauchen.

Die Instrumentenfraktion steht der Entwicklung nicht nach. Auf den Punkt kommt der Sound genau so, wie es das Lied braucht.

Pointiert und meinungsstark: Der HuffPost-WhatsApp-Newsletter

2016-07-22-1469180154-5042522-trans.png

Die Songs selber sind erwachsener geworden. Von ruhigen Balladen bis hin zu NDH ist alles vertreten. Und das Ganze in der richtigen Reihenfolge angeordnet, so dass das Album einen schönen Spannungsbogen aufbaut.

Waren Saitenfeuer bisher ein Musterbeispiel für eine wirklich unpolitische Band, zeigen sie nun klare Kannte. „Keine Fackel" ist, neben „Ihre Welt" nicht nur musikalisch das Beste was die Band bisher produzierte, der Song stellt auch eines klar: „Bis Ihr begreift, dass Vaters Land keine Nazis haben will".

Saitenfeuer - Ein wenig Farbe - Wertung 100% ist zuerst bei musikglut.de erschienen.

Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

2016-07-11-1468249306-1333267-umfrage.jpg

Hier geht es zur Umfrage.

Ihr habt auch ein spannendes Thema?
Die Huffington Post ist eine Debattenplattform für alle Perspektiven. Wenn ihr die Diskussion zu politischen oder gesellschaftlichen Themen vorantreiben wollt, schickt eure Idee an unser Blogteam unter blog@huffingtonpost.de.

Lesenswert: