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Product of Hate - Buried in Violence (Review)

08/02/2016 13:09 CET | Aktualisiert 08/02/2017 11:12 CET
Product of Hate

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„Kill. You. Now." drohen Product on Hate gleich mit dem Opener an. Und sie halten sich auch gar nicht mit irgendeinem neumodischen Vorspiel auf. Kurzes Gitarrengeklimper und nach genau 10 Sekunden machen sie klar, wo die Reise hingeht.

Hört man da gerade Testament? Lamb of God? „Product of Hate" prügeln sich mit "Buried in Violence" erstmal durch und mit Jahrzehnte lang bewährten Versatzstücken des Thrash.- und Death-Metal durch die Boxen.

Im weiteren Verlauf legen sie diese Art zwar nicht ab, aber es entwickeln sich mehr und mehr eigene Kreativitätsmerkmale heraus.

So ziemlich in der Mitte des Albums kommt mit Monster ein etwas ruhigerer Song daher, wo tatsächlich mal weniger geschrien wird, sorry geshoutet und gegroweld. Auch das funktioniert auf dem Silberling hervorragend.

„Nemesis" eröffnet mit Choralem Gesang, der einem erst einmal überlegen läßt, ob es jetzt einen Musikwechsel gibt, aber zur Beruhigung eurer Nackenmuskulatur taugt auch der Song nicht. Ob jetzt „Revolution of Destruction" oder „Unholy Manipulator" zu den besten Stücken zählt, entscheidet sich in Nuancen.

Product of Hate machen ihren Namen 10 Track lang alle Ehre, wütend und brachial rütteln sie die Bay-Area kräftig durch. Bevor sie ganz zum Schluss die Nacken der Hörer langsam wieder in Ruhestellung bringen. Durchaus gelungene Version von Ozzy´s „Perry Mason".

Für einen Erstling eine extreme gute Vorstellung die Product of Hate abliefern. Könnt auch daran liegen, dass die Jungs aus Wisconsin schon mit Szenegrößen wie Lamb of God, Meshugga oder Job for a Cowboy die Hallen zum Beben gebracht haben.

Lasse doch deinen Kommentar hier unter dem Artikel da, oder werte das Album auf Fotoglut.

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