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Powerwolf - The Metal Mass Live - Review

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Powerwolf Metal Mass - Cover

Aha, eine Live DVD... Verdammt, wurde aber auch Zeit! Nach 2 Top 3 Chartplatzierung und vollen Hallen bei den Touren, ekstatischen Fans vor allen großen Festivalbühne Europas, haben es die Wölfe gewagt diese unglaubliche Live - Atmosphäre in die Konserve zu packen.

Und wo viele schon kläglich gescheitert sind, zeigen Powerwolf, dass sie die wahren Meister sind.

Sowohl das Video als auch, und das ist das eigentlich Wunder in der heutigen Zeit, die CD-Version von The Metall Mass LIVE lassen einem sofort mitten im Geschehen sein.
Soundtechnisch genau richtig abgemischt in der Balance zwischen sauberem druckvollem Sound von der Bühne, als auch die Stimmung in der Halle nicht untergehen zu lassen. Meist klingen solche Live-Dinger in der heutigen Zeit ja leider so, als ob man in die Pausen der CD Spur ein bisschen Publikum reingequetscht hat. Hier stimmt die Abmischung, auch während der Songs kommen immer wieder die Fangesänge durch.

Letztere sind eh ein Phänomen der Band. Als unbedarfter Besucher einer Powerwolf - Messe, meint man manches Mal, die haben einen riesen Chor ins Publikum geschmuggelt.
Und welche Durchdringung Powerwolf in der Metalszene haben, sieht man eindrucksvoll auf der DVD beim Mitschnitt vom Summer Breeze. Oder man wundert sich wie der Schreiber hier, Live auf dem Wacken.

Spätestens ab Mitte von Armata Strigoi (auf der CD) ist die Gänsehaut perfekt und die geneigten Mithörer im Wohnzimmer und wohl auch die Nachbarn übertönen die Musikanlage, genauso spielend, wie die Fans in Oberhausen die Band in Grund und Boden singen.

Was Powerwolf zu so einem Live Phänomen macht? Es ist die gesamte Mischung und vor allem der sichtbare Spass, den jeder der Jungs auf der Bühne aus jeder Pore strahlt.

Attilas Ansagen tun natürlich ihr übriges dazu: „.. und jetzt die Frauen... ey bist du eine Frau mit Bart?"

Das ist auch der Moment, wo man das Internet startet und nach den nächsten Terminen einer Powerwolf Tour sucht.

Zwei Negative Punkte gibt es dann doch.
Der Schnitt auf der CD ist für meinen Geschmack gewöhnungsbedürftig. Die genialen Ansagen zu den Songs jeweils an das Ende des Vorgängers zu hängen ist irgendwie schade, denn die bereiten einen noch mal auf den Song vor. Wahrscheinlich hat man sich gedacht, wer den Song anspringt, möchte die Musik hören. Ich persönlich würde in so einem Fall zur „normalen" CD greifen. Gerne würde ich beim Anspielen von Armata Strigoi die Übung mit dem Publikum hören. Oder die herrliche Geschichte zu Resurrection bei Erection.
Ihr wisst schon, das mit der Wespe und dem nicht namentlich genannten Crewman, Frank...
Der zweite Punkt, die Dinger sind einfach viel zu schnell zu Ende.
Und jetzt, auf zum nächsten Durchlauf, bis das Wolfsrudel endlich wieder auf Jagd geht.

Live Bilder von Powerwolf gibt es auf fotoglut
(Micha | fotoglut.de)

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