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Goitzsche Front + Local Bastards Live in Erfurt

16/02/2016 18:23 CET | Aktualisiert 16/02/2017 11:12 CET

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Foto: Michael Stollmann - fotoglut.de

Am Samstag war es soweit. Die Axt aus der Provinz gab sich im ausverkauften Club from Hell in Erfurt die Ehre. Als Anheizer dabei, die „Local Bastards" aus der Umgebung von Frankfurt.

Das From Hell bildete auch an diesem ungemütlichen Abend den passenden Rahmen. Schön voll und mal wieder gut heiß. Pünktlich um 20 Uhr gings los.

Die Local Bastards stürmten nach kurzem Intro die Bühne und machten von Anfang an mit viel Spaß und Freude klar, dass sie ihren Job ernst nehmen. Mit ihrer Mischung aus Punkrock und ner Portion Metal heizten Sie den Laden noch mehr vor. Die Fans waren schon gut gelaunt und teils erstaunlich textsicher. Der Set war mit 8 Songs zwar klein, aber fein zusammengestellt.

Local Bastards präsentierten neben einigen durchaus ernsten Songs (Traurig aber wahr, Rückgratlos) auch ihre andere Seite und brachten spätestens mit „Oh Jacky" das Publikum auf Ihre Seite. Was noch alles in Ihnen steckt, und wo Ihre Wurzeln sind, zeigten sie dann zum Abschluss mit einem bunten Medley. Die Twistes Sisters Einlage war dabei besonders gelungen.

Schnell alles umbauen auf der Bühne. Wundert mich immer wieder, wie das klappt in dem Club.

Und schon stürmten Goitzsche Front die Bühne und legten gleich los, wie eben die Axt aus der Provinz. Eine Aufwärmphase haben die Jungs nicht nötig, Und die Fans genauso wenig.

Mit einer schönen Mischung aus alten und neuen Songs hatte Bocki sein Publikum fest im Griff und feierte einfach einen geilen Abend. Bei „Schweinepriester" brüllte der ganze Laden mit, das Lied scheint kräftig Eindruck hinterlassen zu haben. „Männer aus Stahl" wurde dann für die eine Person gespielt, die mit einem Trabbi zum Konzert kam. Aber der Rest der Halle durfte auch mitfeiern, wie die Band extra betonte. Als ob das nötig wäre.

Auch bei den ruhigeren und nachdenklicheren Songs blieb das Publikum immer bei der Stange. Um dann so Mitte des Sets völlig auszurasten. „Der Osten rockt" und der Club bebt.

Danach war die Stimmung auf 150% und blieb auch da. Selbst als Bocki das wohl eigentlich traurigste Lied „Irgendwann, irgendwo" ansagte.

Zeit für die Zugaben

Und glaubte man nach „Der Osten rockt" kann es nicht noch derber werden im Publikum, der wurde eines besseren belehrt. „Die Axt aus der Provinz" eröffnete den Reigen und der Pogo tobte vor der Bühne.

Aber auch der schönste Abend geht einmal zu Ende. Und wann ist ein Konzert so richtig gelungen?

Wenn es jede Menge Aktion auf und vor der Bühne gibt, dabei alles friedlich abläuft und Band und Fans am Ende schweiß gebadet und mit einem Lächeln im Gesicht nach Hause strömen.

Also hatten die Crew vom From Hell, die Local Bastards und Goitzsche Front alles richtig gemacht.

Weitere Fotos gibt es auf meiner Page

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