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Wenn Roboter unsere Jobs ├╝bernehmen

Ver├Âffentlicht: Aktualisiert:
ROBOTS WORKING
Echo via Getty Images
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Was ist erniedrigender als auf die Stufe eines Roboters degradiert und anschlie├čend daf├╝r schikaniert zu werden, nicht wie einer zu funktionieren?

Am 21. Dezember ver├Âffentlichte Prof. Victor Tan Chen im The Atlantic eine faszinierende Analyse ├╝ber die Arbeitslosen in Amerika. Prof. Tan Chen stellte korrekt fest, dass die Krise, die Donald Trump zum Sieg verhalf, eine Krise der Frage nach dem Sinn des Lebens ist: "Die Hauptlieferquelle von Sinn im amerikanischen Leben ist ein leistungsorientierter Wettbeweb, der denjenigen die k├Ąmpfen ein Gef├╝hl der Unterlegenheit vermittelt." Trumps Sieg geht gr├Â├čtenteils genau auf dieses Gef├╝hl der Unterlegenheit zur├╝ck. Wir sollten keinesfalls die Wichtigkeit des Prozesses, den wir hier beobachten untersch├Ątzen; es ist der Beginn einer unvermeidlichen und unumkehrbaren sozialen Revolution. Je eher wir dies verstehen und in richtiger Weise die treibenden Kr├Ąfte dieses Prozesses ansprechen, desto weicher und schneller wird der Wechsel sich vollziehen. Der Widerwille, diesen Schritt zu tun, wird Verw├╝stung in den USA und dem Rest der Welt anrichten.

Eine Verschiebung findet statt

In vielfacher Hinsicht ist die Geschichte der Menschheit Ausdruck der Evolution┬á menschlicher Verlangen. Als wir noch in H├Âhlen lebten, unterschieden wir uns im Grunde nicht wesentlich von einem Rudel W├Âlfe. Wir malten auf die H├Âhlenw├Ąnde und hielten vermutlich Rituale ab, aber im Wesentlichen war alles was wir wollten unsere Selbsterhaltung und die unseres Clans.

Die Saat der Zivilisation war aber bereits gelegt. Die primitive Kunst und die Rituale zeigten an, dass der Mensch mehr als nur eine weitere Spezies in der Nahrungskette sein sollte. Unsere Sehns├╝chte und Verlangen unterscheiden sich nicht nur von denen der Tiere, sondern entwickelten sich im Laufe der Geschichte auch weiter.

Je mehr unsere Verlangen wuchsen, desto mehr verbanden sie uns miteinander, haupts├Ąchlich indem wir einander ausbeuteten. Als wir uns in D├Ârfern und St├Ądten sesshaft machten, schufen wir auch soziale Strukturen und soziale Klassen. Anf├Ąnglich beuteten wir einander durch verschiedene Formen der Sklaverei aus. Als die Besteuerung rentabler wurde als die Sklaverei, verlegte sich die Menschheit auf den Feudalismus. Sp├Ąter, als die Massenproduktion die industrielle Revolution vorantrieb, begann der Kapitalismus.

Gegen Ende des 20. Jahrhunderts nahm der Kapitalismus die hinterh├Ąltigste, die b├Âseste Form der Ausbeutung an die es je gab: den Neoliberalismus. Diese neue Form der Ausbeutung manipulierte uns derart, dass wir mehr Stunden arbeiten als unsere versklavten Vorfahren, w├Ąhrend sie uns glauben macht, dass wir frei sind, obwohl wir tats├Ąchlich von einer kleinen Gruppe von Individuen, die die Fassade der Freiheit und der Demokratie aufrecht erhalten, ausgebeutet werden. Prof. Tan Chen legt detailliert dar, wie diese Elite sich "mittels Lobbyismus, Berechtigungsnachweisen und Lizenzierungen " lediglich um ihre eigenen Interessen k├╝mmert, w├Ąhrend sie den "einfachen Arbeitern die M├Âglichkeit ebenso zu handeln" verweigert.

Im Laufe der Jahre sind die menschlichen Verlangen so intensiv geworden, so dass wir bis ins Mark hinein selbsts├╝chtig geworden sind. Heute kann die Mehrheit der Menschen nicht einmal mehr die fundamentalsten Formen von Beziehungen aufrechterhalten - mit unseren Kindern und Lebensgef├Ąhrten.

Schlimmer noch, sagt Prof. Tan Chen: "Wie viele bereits aufzeigt haben, drohen Fortschritte in der Entwicklung der k├╝nstlichen Intelligenz einen umfassenden Verlust von Arbeitspl├Ątzen zu verursachen (sogar der gut Ausgebildeten) in nicht allzu ferner Zukunft. Ohne die fundamentalste soziale Einheit, die Familie, und eine verl├Ąssliche Einkommmensquelle, brauchen wir "eine umfangreiche Revision einer Kultur, die denjenigen, die um ihre Existenz k├Ąmpfen, das Gef├╝hl vermittelt, Verlierer zu sein ", stellt er fest. In der Tat befinden wir uns, wie ich oben bereits erw├Ąhnte, mitten in einer unvermeidlichen und unumkehrbaren sozialen Revolution. Nun m├╝ssen wir bestimmen, ob sie sich eher in angenehmer und ruhiger Weise vollziehen wird oder schmerzhaft und gewaltt├Ątig sein wird, wie es bei Revolutionen h├Ąufig geschieht.

Die Menschheit mit Vernunft injizieren

Um die Gesellschaft von ihrem gegenw├Ąrtigen unhaltbaren und ausbeuterischen Modus operandi in ein ausbalancierteres und vertretbares Paradigma zu bef├Ârdern reicht es aus, dass wir unsere eigene Geschichte betrachten- die Geschichte des j├╝dischen Volkes. Midrash Rabah, Maimonides, und viele andere Quellen berichten davon, dass Abraham der Patriarch herausfand, warum Menschen einander willentlich Schaden zuf├╝gen, w├Ąhrend alle anderen Elemente der Natur in harmonischem Miteinander zusammenwirken. Abraham entdeckte, dass die menschliche Natur praktisch nichts Gutes in sich tr├Ągt, oder wie das Buch Genesis es ausdr├╝ckt: "Die Neigung des menschlichen Herzens ist von Grund auf b├Âse." Es hat fast 40 Jahrhunderte gedauert, aber heute wissen wir, dass er recht hatte. Jedoch entdeckte Abraham auch das einzige Heilmittel f├╝r die negative, egoistische Kraft in unserer Gesellschaft. Er stellte fest, dass die Natur ihre Balance durch eine Gegenkraft, eine positive Kraft der Liebe und Einheit aufrechterh├Ąlt, die der Menschheit fehlt. Deswegen bem├╝hte sich Abraham diese Gegenkraft der Gesellschaft anzuerziehen. Aus diesem Grunde ist nach j├╝discher Tradition die Eigenschaft, die Abraham am besten beschreibt die der Barmherzigkeit. Von Stadt zu Stadt und Dorf zu Dorf wanderten Abraham und seine Frau Sarah auf ihrem Weg nach Kanaan und lehrten, dass die N├Ąchstenliebe und Freundlichkeit das Heilmittel f├╝r die ├ťbel der menschlichen Natur sind.

Das Ego entwickelte sich über die Generationen hinweg, und die Lehre Abrahams wurde unzureichend. Abrahams Nachkommen übernahmen das Fundament seiner Lehre und glichen es entsprechend  ihrer Zeit an. Auf diese Weise entwickelte sich die Methode der Umerziehung zu Liebe und Einheit unter den Menschen.

Schlie├člich wurde eine genaue Erziehungsmethode ersonnen. Als die alten Hebr├Ąer sie ├╝bernahmen und┬á sie unter sich verwirklichten, verband diese Methode sie zu einer Nation. Ihr Motto: "Liebe deinen N├Ąchsten wie dich selbst", war das ultimative Ziel ihrer Erziehung, und den Gipfel der menschlichen Evolution bildete. Das Erreichen einer solchen Liebe bedeutete, dass man die negative Kraft des Egos mit der positiven Kraft der Liebe f├╝r die Anderen vollkommen ausgeglichen hat. Das ist der Grund, warum wir uns als Nation erst etablierten, nachdem wir uns einverstanden erkl├Ąrt hatten, ÔÇ×wie ein Mensch mit einem Herzen" zu sein.

Das Volk Israel erlebte Phasen der Trennung und des Hasses, und Phasen der Verbindung und Liebe. All dies war jedoch Teil unserer Entwicklung; wir brauchten ein wachsendes Ego als Ansporn, um unsere gegenseitige Liebe zu verst├Ąrken. Deswegen schrieb K├Ânig Salomo (Spr├╝che 10:12): ÔÇ×Hass stiftet Hader, doch Liebe ├╝berbedeckt alle Verfehlungen." Die fr├╝hen Juden entdeckten eine grundlegende Wahrheit: Das Ego ist die treibende Kraft f├╝r unsere Entwicklung, wird uns aber t├Âten, wenn wir es nicht mit Liebe bedecken.

Trotz unserer Erziehungsmethode von vor 2ooo Jahren wurden wir so egoistisch, dass wir unsere Selbstsucht nicht mehr mit Liebe bedecken konnten und wie der Rest der Welt wurden- selbstss├╝chtig bis ins Mark. Alles was uns ├╝briggeblieben war, war die Erinnerung an unsere Einheit, tief begraben in unserem Inneren, und das Motto der Liebe zu den Anderen, das wir den Nationen hinterlie├čen. Das Christentum interpretierte dieses Motto als "Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun sollen, das tut ihnen auch" (Matth├Ąus 7:12). Mohammed sagte es ├Ąhnlich: "Keiner von euch glaubt wahrhaftig, bevor er nicht f├╝r seinen Bruder w├╝nscht, was er f├╝r sich selbst w├╝nscht " (Vierzig Hadith-Nawawi).

Wir hinterlie├čen jedoch nur die Worte, ohne die Umsetzungsmethode - die Erziehungsmethode, die unseren Vorfahren half, sich ├╝ber ihren Egos zu verbinden. Das f├╝hrte zu dem Ergebnis, dass dieses Motto zu einem leeren Slogan wurde, von dem niemand glaubt, dass er umsetzbar ist. Nun m├╝ssen wir, bevor unser Ego die Welt ins Verderben st├Â├čt, diese positive Kraft, die Abraham n├Ąhrte, unserer Nation und der Welt aufs Neue injizieren, um uns vor uns selbst zu retten. Nun ist es an der Zeit, die Erziehung wiederzubeleben, die einst unsere Einheit herbeif├╝hrte.

Lernen sich zu verbinden

Um unsere Werte ├╝berdenken zu k├Ânnen, m├╝ssen wir zun├Ąchst die Gesellschaft stabilisieren. Wie ich es bereits geschrieben habe, und wie viele anderen angemerkt haben, wird der erste Schritt in der Revolutionierung des Arbeitsmarktes bestehen, oder genauer gesagt in der Vernichtung von Jobs. In den kommenden Jahren werden autonome Maschinen Millionen von Menschen ersetzen. Diese Menschen werden es zunehmend schwieriger finden, neue Arbeit zu finden, da der gesamte Arbeitsmarkt diesem Wandel unterworfen sein wird. Roboter werden sowohl Arbeitspl├Ątze in der Werkstattfertigung als auch im Bankwesen, in der Rechtshilfe und sogar in Superm├Ąrkten ├╝bernehmen. Dieser Prozess wird den Regierungen keine andere Wahl lassen, als die Menschen durch eine Art Grundeinkommen zu unterhalten. Einige L├Ąnder experimentieren bereits damit, und wir werden erleben, dass sehr viel mehr derartige Programme eingef├╝hrt werden, da immer mehr Menschen arbeitslos werden.

Eines unserer gr├Â├čten Probleme auf dem immer kleiner werdenden Arbeitsmarkt ist, dass unser Job bestimmt wer wir sind. Wie Prof.Tan Chen es in der oben zitierter Analyse zum Ausdruck bringt:" Wenn andere Quellen der Bedeutungsfindung schwer zu finden sind, k├Ânnen diejenigen, die in der modernen Gesellschaft um ihre Existenz k├Ąmpfen und es schwer haben, das Selbstwertgef├╝hl verlieren." Wenn Millionen von Menschen sich wertlos f├╝hlen und jeder Hoffnung beraubt sind,wird Gewalt in gro├čem Ma├čstab die unvermeidliche Folge sein. Sogar ein schlechter Job ist besser als gar kein Job, oder in der Worten des Wirtschaftsjournalisten Derek Thompson: ÔÇ×Das Paradoxe an der Arbeit ist, dass viele Leute ihren Job hassen, aber wesentlich schlechter dran sind, wenn sie nichts tun. Es zeigt sich, dass die Einf├╝hrung eines Grundeinkommens f├╝r Arbeitslose nur die eine H├Ąlfte der Heilung ist. Die andere H├Ąlfte ist eine sinnerf├╝llte Besch├Ąftigung, die die Arbeit als Quelle unseres Selbstwertgef├╝hls abl├Âsen w├╝rde. Dies ist der Punkt, an dem die Erziehung der alten Hebr├Ąer zur Verbindung ins Spiel kommt. Wenn die sozialen Bindungen der Menschen sinngebend und positiv sind, dann f├╝hlen sie sich gesch├Ątzt und gl├╝cklich. Wenn Menschen lernen, sich miteinander zu verbinden, dann werden sie keinen langweiligen Job brauchen, um ihr Selbstwertgef├╝hl aufrechtzuerhalten. Man denke nur einmal nach: wenn eine Maschine ┬ámachen kann was ich mache, dann bin ich nicht besser als eine Maschine. Kann etwas f├╝r einen Menschen erniedrigender sein, als auf die Stufe eines Roboters degradiert zu werden und anschlie├čend schickaniert und erniedrigt zu werden, weil man nicht wie eine Maschine funktionieren kann? Was wir wirklich tun sollten, und was Maschinen niemals f├Ąhig sein werden zu tun, ist, uns untereinander zu verbinden und einander mit Gl├╝ck, wahrem Gl├╝ck, das von Liebe und Freundschaft stammt, zu versorgen.

Im Kreis

Im Buch Likutey Halachot (ÔÇ×Ausgew├Ąhlte Regeln") hei├čt es wie folgt: "Die Essenz der Vitalit├Ąt, der Existenz, und die Korrektur in der Sch├Âpfung werden erreicht, wenn Menschen mit unterschiedlichen Meinungen in Liebe, Einheit und Frieden verschmelzen." Wenn wir, wie ich oben dargelegt habe, das Ego in richtiger Weise benutzen, wird es zum Sprungbrett, das uns in neue H├Âhen tragen wird.┬á Wenn wir uns bem├╝hen, uns ├╝ber unseren Unterschieden zu verbinden, setzen wir die positive Kraft, die Abraham entdeckte, in Kraft. Diese Kraft verbindet uns und erlaubt es uns, die Kraft wahrer menschlicher Verbindung zu f├╝hlen. Genauso wie das Ego der Schl├╝ssel zu unserem Erfolg ist, so ist es auch dessen ├ťberwindung. In der ganzen Welt veranstalten meine Sch├╝ler, was sie selbst als " Verbindungskreise " bezeichnen. In diesen Kreisen lernen Fremde, Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund und solche, die sich in aktiven Konfliken befinden, sich umeinander in einer Weise zu sorgen, wie sie es nie f├╝r m├Âglich gehalten h├Ątten. Die Idee des Kreises zeigt an, dass alle gleich sind. Wenn das so ist, dann beherrscht niemand den anderen, niemand dr├Ąngt einem anderen seine Meinung auf und alle h├Âren einander zu. Das Ziel des Kreises besteht darin, sich um eine Verbindung zu bem├╝hen, nicht Erfolg zu haben, sondern eben nach einer Verbindung zu streben. Da die Egos der Teilnehmer deren Bem├╝hungen untergraben, erwecken ihre Anstrengungen, sich ├╝ber diese zu erheben die positive Kraft, welche W├Ąrme und eine gegenseitige Zuneigung scheinbar aus dem Nichts erzeugt, wie dieses und dieses Video es demonstrieren (der zweite Clip ist auf Hebr├Ąisch, bitte darauf achten, dass die Untertitel eingeschaltet ist).

Die Mitglieder der Arvut (gegenseitige B├╝rgschaft) Bewegung haben Verbindungskreise und andere Methoden der Verbindung ├╝ber dem Ego an zahlreichen Orten und unter unterschiedlichen Bedingungen durchgef├╝hrt. Das vorrangige Mittel bei dieser Form der Erziehung stellen Verbindungs├╝bungen dar. Zwei Elemente sind f├╝r eine erfolgreiche Erziehung zur Verbindung notwendig: das Ego (von dem wir jede Menge besitzen) sowie das Verlangen, es zu ├╝berwinden.

Die Mishna (Masechet Avot) erz├Ąhlt uns: ÔÇ×Mache seinen Wunsch zu deinem Wunsch, auf dass er deinen Wunsch zu seinem Wunsch mache." Das ist der ultimative Ausdruck von Verbindung, wenn wir uns so sehr um eine andere Person sorgen, dass das, was sie m├Âchte, wichtiger f├╝r uns wird als unser eigenes Verlangen. Man denke da an eine Mutter, die ihr Baby versorgt. Was immer das Baby will, wird f├╝r sie ├╝ber ihren eigenen W├╝nschen stehen. Wenn wir uns bem├╝hen, uns einander gegen├╝ber so zu verhalten, werden wir so viel von der positiven Kraft an uns ziehen, dass sie unsere Gesellschaft von Grund auf ver├Ąndern wird.

Der menschliche Beruf

Unsere Besch├Ąftigung mit dieser Art von Verbindung wird unsere Zukunft sichern. Zun├Ąchst ist es die einzige Besch├Ąftigung, der nachzugehen Maschinen niemals imstande sein werden. Zweitens verlagert sie unsere Werte als Menschen st├Ąrker auf unsere Verbindungen als auf unsere Berufe und Besitzt├╝mer.

Menschen, die in die Verbindung investieren, investieren nicht in  Korruption. Als Folge davon werden soziale Spannungen nachlassen, und Gewalt, Depression und Drogenmissbrauch werden überflüssig werden, da es keine Frustration mehr geben wird, der man Luft machen müsste.

Au├čerdem wird die Menschheit viele "professionelle Verbinder" brauchen. Wenn man bedenkt, dass jeder Kreis etwa zehn Personen und einen Moderator umfasst, werden viele Menschen als Ausbildende in dieser neuen Erziehung t├Ątig sein. Da alle ein Grundeinkommen erhalten werden, werden Menschen eher nach ihrem Beitrag f├╝r die Gesellschaft als nach ihrem Reichtum beurteilt werden. Im Ergebnis werden Ausbildende von Verbindungskreisen ein hohes soziales Ansehen genie├čen, was diesen neuen Job zu einer begehrten Position machen wird.

In der Tat - ein Wandel findet statt. Die Menschheit hat die Endstufe ihrer Evolution erreicht- das Zusammenflie├čen von Verlangen in eine vereinte Einheit. Je eher wir damit beginnen uns zu verbinden, desto besser werden wir uns f├╝hlen. Der soziale Niedergang und die unvermeidliche Arbeitslosigkeit weisen darauf hin, dass wir unsere Werte in dieser Welt ├╝berdenken m├╝ssen und aufs Neue lernen m├╝ssen, was es hei├čt, ein menschliches Wesen zu sein, und nicht ein Roboter, der eine Maschine bet├Ątigt. Ich bin davon ├╝berzeugt, dass wenn wir den ersten Schritt in Richtung Selbsterziehung zu Verbindung machen, wie unsere Vorfahren es taten, wir dankbar sein werden, dass wir ihn vollzogen haben.

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