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Hungernde Menschen machen die UNO fett

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├ťber 20 Millionen Menschen hungern. Was tut die UNO bis heute dagegen? Sie schlemmt auf deren Kosten.

Am 20. Dezember 2016 erschien bei Big Think ein Artikel ├╝ber den schwedischen Million├Ąr L├íszl├│ Szombatfalvy, der zu einem ÔÇ×internationalen Wettbewerb zur Findung eines besseren Regierungssystems f├╝r die Welt" aufrief. Ein auf der Webseite der Stiftung ver├Âffentlichter Brief legt die Gr├╝nde f├╝r diesen Wettbewerb dar und erkl├Ąrt, dass ÔÇ×die gr├Â├čten Bedrohungen, mit denen wir heute konfrontiert sind, die nationalen Grenzen ├╝berschreiten. Sie m├╝ssen daher von allen L├Ąndern gemeinsam in Angriff genommen werden und auf einem zunehmenden Verst├Ąndnis f├╝r unsere gegenseitige Abh├Ąngigkeit basieren."

Fragt man sich, warum Herr Szombatfalvy sich f├╝r ein derartiges Unterfangen nicht an die UNO gewendet hat, jene Instanz, die globale Ver├Ąnderungen durchf├╝hren sollte, so spiegelt die Webseite der Stiftung die Meinung des Million├Ąrs ├╝ber die UNO wider:

"Unser gegenw├Ąrtiges internationales System - die Vereinten Nationen eingeschlossen, aber nicht nur diese, entstammt der ├ära nach dem Zweiten Weltkrieg und ist nicht mehr geeignet, den Risiken des 21. Jahrhunderts, denen Menschen ├╝berall auf der Welt ausgesetzt sein k├Ânnen, zu begegnen. Wir brauchen dringend ein neues Denken, um den heutigen globalen Herausforderungen gewachsen zu sein, die im Ausma├č und Schweregrad die Kapazit├Ąten des gegenw├Ąrtigen Systems bei weitem ├╝bersteigen."

Vor kurzem stellte Stephen O'Brien, der Koordinator der Vereinten Nationen f├╝r humanit├Ąre Angelegenheiten und Soforthilfe fest, dass "mehr als 20 Millionen Menschen in vier L├Ąndern mit Hunger und Hungersnot konfrontiert" seien. Ohne ÔÇ×kollektive und koordinierte globale Anstrengungen" w├╝rden die Menschen einfach verhungern. Viele mehr w├╝rden ÔÇ×leiden und an Krankheiten sterben". Herr O'Brien sagte auch, dass 4,4 Milliarden US-Dollar bis Juli gebraucht w├╝rden, ÔÇ×um eine Katastrophe abzuwenden".

O'Brien ist seit fast zwei Jahren im Amt. Wo ist er in diesen zwei Jahren gewesen? Wo war die UNO? Eine Hungersnot von zwanzig Millionen Menschen, von denen fast 1,4 Millionen Kinder sind, geschieht nicht ├╝ber Nacht. Warum hat die UNO die Welt ├╝ber diese Entwicklung nicht alarmiert? Pl├Âtzlich bestimmten ersch├╝tternde Bilder von abgemagerten kleinen Kindern die Nachrichtenfeeds. Warum gab es keine Vorwarnung? Es ist noch schlimmer, als auf der Seite von Herrn Szombatfalvy beschrieben: die UNO ist ein totes, unbedeutendes und bis auf den Kern verrottetes Gebilde.

Das einzige Interesse der dort besch├Ąftigten Politiker und Diplomaten gilt den Geh├Ąltern und der F├Ârderung ihrer Karriere. Die Milliarden von US-Dollars, die die Organisation bereits bekommt, h├Ątten die Probleme der Welt mehrmals heilen k├Ânnen. Mit der Verschiffung von ein paar Millionen von den 1,3 Milliarden Tonnen des Nahrungsmittel-├ťberschusses, das jedes Jahr vernichtet wird, h├Ątte diese Krise gel├Âst werden k├Ânnen. Aber sie haben kein Interesse daran. Verhungernde Kinder bringen Spenden ein. Ihnen Nahrung zu geben, w├╝rde den Geldfluss zum Versiegen bringen und so den Goldesel schlachten.

Wie verzerrt die UNO ihre Aufgabe sieht, zeigt die folgende Verlautbarung von UNICEF, dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen. In der Rubrik "H├Ąufig gestellte Fragen" widerlegt UNICEF USA das "b├Âsartige und unbegr├╝ndete Ger├╝cht", dass Caryl M. Stern, Pr├Ąsidentin und CEO des US-Fonds f├╝r UNICEF, "mehr als eine Million Dollar verdiene". In Wahrheit, so die Organisation, verdiene Frau Stern ÔÇ×nur 521.820 USD". Was f├╝r ein Exempel an selbstauferlegter Sparsamkeit.

Auf der Suche nach einer praktikablen Regierungsf├╝hrung

Um "ein besseres System f├╝r die Weltregierung zu finden", m├╝ssten wir, wie Herr Szombatfalvy es ausdr├╝ckt, bei der Grundursache aller Probleme ansetzen. 1964 schrieb der Physik-Nobelpreistr├Ąger Dennis Gabor: ÔÇ×Bis jetzt k├Ąmpfte der Mensch gegen die Natur; von nun an wird er gegen seine eigene Natur k├Ąmpfen". Mehr als f├╝nfzig Jahre sp├Ąter z├Âgern wir immer noch, die Wahrheit dieser einfachen Worte zu akzeptieren. In der Tat sagt es schon die Bibel: ÔÇ×die Neigung des menschlichen Herzens ist b├Âse von seiner Jugend an" (1. Mose 8,21). Bis vor kurzem versuchten wir jedoch, stur das Problem zu umgehen, statt es zu l├Âsen, bis endlich klar wurde, dass eine Epidemie des Narzissmus die westliche Welt verschlingt.

Die Menschheit hat seit jeher alle erdenklichen Formen der Regierung ausprobiert: von der Sklaverei ├╝ber den Feudalismus zum Kapitalismus, Liberalismus, Faschismus, Nazismus, Kommunismus sowie alle anderen Ismen, die dazwischenlagen. Betrachtet man jedoch die Annalen der Geschichte, so erkennt man, dass wir nur von einer Grausamkeit zur anderen getaumelt sind. Die Geschichte gleicht einem dauerhaften Blutbad. Wir haben es noch nicht vermocht, eine Form der Regierung zu finden, die nachhaltig ist und zugleich das Wohl aller Menschen garantiert. Der Grund daf├╝r ist, dass wir bis auf die Knochen narzisstisch und selbsts├╝chtig sind.

Wenn wir daher uns selbst und anderen wirklich helfen wollen, m├╝ssen wir zwei Dinge tun: Erstens m├╝ssen wir die Grundversorgung gew├Ąhrleisten. In einer Welt, in der so viel Nahrungsmittel verschwendet oder weggeworfen werden, ist es skrupellos, andere Menschen verhungern zu lassen. Die Nahrung ist bereits vorhanden. Alles, was wir tun m├╝ssen, ist sie zu sammeln und dorthin zu bringen, wo sie gebraucht wird. Der zweite Punkt im Heilungsprozess ist ein langfristig angelegtes Bildungsprogramm, das eine Wiederkehr der Krisen verhindert. Auf diesen Punkt w├╝rde ich gerne genauer eingehen.

Man wei├č etwas erst, wenn man es versucht hat.

In einem TED-Vortrag im Mai 2010 stellte der renommierte amerikanische Soziologe und Arzt Nikolaus Christakis fest, dass die Menschen eine Art Superorganismus bilden. Etwa achtzig Jahre zuvor schrieb Jehuda Aschlag, der gefeierte Kommentator des Sohar: "Wir sind schon so weit gekommen, dass die ganze Welt wie eine einzige Gemeinschaft und Gesellschaft ist", und er f├╝gte hinzu, dass "in unserer Generation, da jeder Mensch von allen L├Ąndern der Welt bei seinem Gl├╝ck unterst├╝tzt wird ... es unvorstellbar ist, ein gutes, gl├╝ckliches und friedliches Leben nur in einem Land zu f├╝hren, wenn es nicht in allen L├Ąndern der Welt so ist". Aschlag gestand ein, dass ÔÇ×die Menschen dies noch nicht begriffen" h├Ątten und betonte, dies l├Ąge nur daran, dass die Handlung dem Verst├Ąndnis vorangehe und ÔÇ×nur Handlungen den Beweis erbringen und die Menschheit voranbringen" w├╝rden.

Anders gesagt, wir werden erst dann f├╝hlen, dass wir ein einziger Superorganismus sind, wenn wir beginnen, wie einer zu handeln. Sobald wir beginnen, damit zu experimentieren, werden wir pl├Âtzlich feststellen, dass es die ganze Zeit ├╝ber so war und wir es nur nicht bemerkt hatten.

Betrachten wir eine interessante Tatsache: Die einzige Nation, die seit der Antike ├╝berlebt hat ist die j├╝dische Nation. Die Babylonier, ├ägypter, Griechen und R├Âmer sind allesamt verschwunden. Nur das Judentum ist geblieben. Zahlreiche Gelehrte, Philosophen, Philosemiten und Antisemiten haben dar├╝ber spekuliert. "Was ist das Geheimnis seiner Unsterblichkeit?", fragte Mark Twain ├╝ber den Juden.

Die Antwort ist, dass es einen grundlegenden Unterschied zwischen den Juden und allen anderen Nationen gibt. Das Geheimnis der Ausdauer der Juden liegt im ÔÇ×Klebstoff" der Einheit. Die urspr├╝nglichen Juden waren v├Âllig unverbunden und stammten von verschiedenen St├Ąmmen und Kulturen ab. Das einzige, was sie zusammenhielt, war Abrahams Idee, dass Barmherzigkeit und Liebe die Grundsteine sind, auf denen die Gesellschaft aufzubauen ist, und dass wenn das Ego ausbricht, sie es mit Liebe bedecken sollten, anstatt zu k├Ąmpfen oder sich zu trennen.

Dieser Ansatz hat die Juden nahezu 1500 Jahre lang durch Krisen und Kriege hindurch zusammengehalten - von den Zeiten Abrahams bis zur Zerst├Ârung des Zweiten Tempels vor etwa zweitausend Jahren.

Dar├╝ber hinaus hat die Geschichte bewiesen, dass dieser ÔÇ×Zement" der Einheit, der den Egoismus bedeckt, so stark ist, dass er nicht nur das j├╝dische Volk l├Ąnger als jede andere Nation aufrechterhielt, sondern sie unz├Ąhlige Versuche der Zerst├Ârung, Zerstreuung und Vernichtung ├╝berleben lie├č. Obwohl die heutigen Juden vergessen haben, was sie ├╝ber Jahrhunderte hinweg erhalten hat, ist die St├Ąrke dieses Klebstoffs immer noch stark genug, um die Existenz dieser Nation zu gew├Ąhrleisten.

ÔÇ×Einheit ├╝ber Feindschaft" in der Praxis

Dieser historische Beleg ist der Schl├╝ssel zur L├Âsung der Probleme der Welt. Einheit ├╝ber dem Egoismus ist die eine Art Regierungsform, die die Welt noch nicht versucht hat. Aber angesichts der gegenw├Ąrtigen Krisen - des Risikos eines weiteren Weltkrieges, Hungersn├Âte, beschleunigter globaler Erw├Ąrmung und Verschmutzung der nat├╝rlichen Ressourcen - denke ich, dass wir keine andere Wahl haben, als diesen Ansatz ernsthaft in Betracht zu ziehen. Der ber├╝chtigte Antisemit Henry Ford schrieb: ÔÇ×Moderne Reformer, die soziale Modellsysteme auf dem Papier konstruieren, t├Ąten gut daran, sich die fr├╝hen sozialen Systeme der fr├╝hen Juden anzusehen". In diesem Punkt k├Ânnte er nicht mehr Recht haben.

So wie Aschlag sagte: ÔÇ×die Handlung kommt vor dem Verst├Ąndnis". Heute wenden wir das Prinzip Abrahams, das die Einheit ├╝ber die Feindseligkeit stellt, in der Praxis an. Nach zahlreichen und erfolgreichen Unity Events auf der ganzen Welt, und in Konfliktzonen wie Israel mit dem j├╝disch-arabischen Konflikt (Beispiel 1, Beispiel 2, Beispiel 3, letztes Video ist auf Hebr├Ąisch, daher bitte die Untertitel-Funktion anschalten) sind wir sicher, dass wir die Methode unserer Vorfahren in gro├čem Umfang wieder ins Leben rufen k├Ânnen.

Menschen, die nach dem Lesen meines Buches, Completing the Circle: eine empirisch bewiesene Methode f├╝r mehr Frieden und Harmonie im Leben, diese Methode unabh├Ąngig voneinander ausprobiert haben, best├Ątigen die positiven Auswirkungen auf ihr Leben.

Meiner Ansicht nach werden wir keine Abhilfe f├╝r unsere Probleme finden, solange wir nicht den Kern des Problems angehen: den Egoismus in der Natur des Menschen. Dies m├╝ssen wir auf die Weise tun, in der Abraham seine Sch├╝ler lehrte, sich trotz gegenseitiger Anfeindungen zu verbinden. Die Idee, dass wir unsere widerspenstigen Egos nicht unterdr├╝cken m├╝ssen, sondern uns ├╝ber sie hinweg verbinden m├╝ssen mag neuartig sein. Meiner Ansicht nach sind uns jedoch die M├Âglichkeiten ausgegangen, und dies ist der einzige verbliebene Weg, der Menschheit viele weitere Jahre sinnlosen Leidens zu ersparen.

Sollte Herr Szombatfalvy Abrahams Verbindungsmethode ausprobieren wollen, um der Welt dabei zu helfen, ein ÔÇ×besseres System f├╝r die Regierungsf├╝hrung der Welt" zu finden, w├╝rde ich ihm empfehlen, aus dem Fundus unserer kostenfreien Materialien zu sch├Âpfen und diese weltweit zu verbreiten.

Unsere gemeinn├╝tzige, ehrenamtlich arbeitende Organisation tut alles daran, diese Idee der Einheit zu verbreiten. Wenn er oder irgendeine andere f├Ąhige und verst├Ąndige Person uns bei dieser Aufgabe unterst├╝tzen kann, w├╝rden wir uns freuen, alles dazu Erforderliche bereit zu stellen.