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Die Amtsenthebungskampagne gegen Trump wird den amerikanischen Juden schweren Schaden zuf├╝gen

Ver├Âffentlicht: Aktualisiert:
DONALD TRUMP
Wolfgang Rattay / Reuters
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Ob in der ├ľffentlichkeit oder hinter den Kulissen, selbsthasserische Juden sind immer die schlimmsten Gegner der Juden gewesen, und ihre verheerendsten und heimt├╝ckischsten Feinde.

Es ist eine Sache, wenn B├╝rger eines demokratischen Landes mit ihrem Pr├Ąsidenten ├╝ber politische Belange uneins sind. Es ist eine ganz andere Sache, eine nichtendende Kampagne mit dem Ziel seiner Amtsenthebung zu kultivieren, zu finanzieren und voranzutreiben. Und wenn man dabei j├╝disch ist, wird niemand es einem jemals verzeihen.

Wer auch immer im Kampf zwischen Pr├Ąsident Trump und seinen Gegnern von der Linken (und einigen von der Rechten) unterliegt, wird Juden f├╝r diese Niederlage verantwortlich machen und sich an ihnen r├Ąchen. Mit eigener Hand bereiten die liberalen amerikanischen Juden den Boden f├╝r den Untergang des US - Judentums. Und mit Untergang meine ich seine physische Vernichtung.

Eine Lektion aus dem Geschichtsbuch

Seit der Entstehung unseres Volkes kamen unsere ├╝belsten Feinde von innen. Wenn uns keine Feinde von au├čen bedrohten, zitierten unsere Glaubensgenossen sie herbei, indem sie ihnen h├Ąufig die Worte in den Mund legten und den Hass anfachten.

Als Abraham begann, seine Ideen in Umlauf zu bringen, die sp├Ąter Herzst├╝ck und ┬áKern des Judentums werden sollten, brachte sein eigener Vater, Terah, ihn vor Nimrod, den K├Ânig Babylons, damit dieser ├╝ber ihn Recht spreche. Terah sah tatenlos zu, wie Abraham zum Tode durch Verbrennen verurteilt wurde, ohne auch nur ein einziges mal gegen dieses Urteil zu protestieren.

Joseph, dem es bestimmt war, zu besonderer Gr├Âsse aufzusteigen, indem er seine Br├╝der um sich versammelte (der Name Joseph kommt von dem hebr├Ąischen Wort osef, was einsammeln,versammeln hei├čt) w├Ąre auch beinahe von seiner eigenen Sippe get├Âtet worden und wurde zum Schluss als Sklave verkauft. Im Exil sicherte er das Gedeihen der Juden, indem er sie zusammenhielt. "Als Joseph starb", so lesen wir im Midrash Shemot Rabbah, sagten die Juden, "Lasst uns sein wie die ├ägypter", ┬ád.h. sie wollten sich zerstreuen und assimilieren. "Weil sie dies taten," f├Ąhrt der Midrash fort, "verwandelte der Herr die Liebe, welche die ├ägypter zuvor f├╝r sie empfunden hatten, in Hass, wie es geschrieben steht, "Er wandelte ihr Herz, sein Volk zu hassen, Arglist zu ├╝ben an seinen Knechten"(Psalm 105:25)."

Moses, der die Juden wiedervereinigte und ihren Auszug aus der Sklaverei unterst├╝tzte, hatte viel unter der Kritik seines eigenen Volkes zu leiden, sowohl vor als auch nach dem Exodus. Seine schlimmsten Kritiker vor dem Exodus befanden sich unter seinen eigenen Br├╝dern. Der Midrash Tanhuma fragt in dem Abschnitt Beshalach (Kapitel 8), wo Pharaoh "600 auserlesene Streitwagen" gefunden habe, um Moses und sein Volk zur├╝ck nach ├ägypten zu jagen? Der Midrash gibt uns Antwort darauf, n├Ąmlich, dass sie von den Juden stammten, und zwar jenen, die den Herrn f├╝rchteten aber Pharaoh dienten. "Daraus lernen wir", fasst der Midrash zusammen, "dass jene, die den Herrn f├╝rchteten [aber Pharaoh dienten] ein Stolperstein f├╝r Israel waren."

Der erste Tempel bildete keine Ausnahme. Rav Yehuda Ashlag, Author des Sulam ┬á(Leiter) Kommentars zu dem Buch Sohar, schrieb in seinem Essay "Exil und Erl├Âsung", der erste Tempel sei zerst├Ârt worden, weil die Juden sich von der Einheit abwandten und stattdessen danach strebten, "ihre kleinliche Selbstsucht aufrechtzuerhalten".

Als Haman w├Ąhrend des babylonischen Exils "alle Juden t├Âten und vernichten" wollte (Esther 3:13), rettete sie allein die Einheit. In dem Buch Likutej Halachot (Ausgew├Ąhlte Regeln) hei├čt es in dem Kapitel "Regeln der Tzitzit": "Dies ist der Grund, warum Ester eigens sagte: "Gehe und versammle alle Juden" (Ester 4). Auch sp├Ąter ist von "sammeln und versammeln" die Rede, so wie es hei├čt, "sich zu versammeln und f├╝r ihr Leben einzustehen" (Ester 8). ... Dies ist so, da das Wunder von Purim, welches in der Niederlage von Haman besteht, haupts├Ąchlich dadurch geschah, dass sie sich sammelten und versammelten. Das ist es, was seinen b├Âsen Gedanken umkehrte. ...Deshalb sagte Haman, als er Israel ├╝berwinden wollte (Ester 4): "Da ist ein Volk, zerstreut und abgesondert unter den V├Âlkern". Gerade wenn Israel verstreut und getrennt sind, und nicht versammelt werden k├Ânnen, wollte er Israel besiegen, da Hamans Fall durch das sich Sammeln der Juden bewirkt wird. Aus diesem Grund sagte Ester: "Gehe und versammle alle Juden", mit der Betonung auf "versammle"."

Nach ihrer R├╝ckkehr in das Land Israel waren die Juden aufs Neue mit Judenhass von innen (aus den eigenen Reihen) konfrontiert. Die Hellenisten waren Juden, die ihre Br├╝der so inbr├╝nstig hassten, dass sie diese bis in den Tod bek├Ąmpften - und nicht die Griechen.

Selbsthass in der Zeit des zweiten Tempels hatte dessen Zerst├Ârung zur Folge und f├╝hrte zu einem Exil, das zweitausend Jahre andauerte. Schlimmer noch, Tiberius Julius Alexander, Oberbefehlshaber der r├Âmischen Armeen, die Jerusalem einnahmen, den Tempel zerst├Ârten und dessen Volk ins Exil trieben, war ein alexandrinischer Jude, dessen eigener Vater das Gold und Silber f├╝r die Tempeltore gespendet hatte. Tats├Ąchlich hatte Tiberius Alexander, bevor er Jerusalem erst├╝rmte, seine einheimische Gemeinde von Alexandrien ausgel├Âscht, was dazu gef├╝hrt hatte, dass "der gesamte Bezirk mit dem Blut der 50,000 K├Ârper getr├Ąnkt war, die sich dort h├Ąuften", wie der j├╝disch- r├Âmische Geschichtsschreiber Titus Flavius Josephus es beschreibt. Seit der Zerst├Ârung des Tempels und dem Beginn des Exils haben sich unz├Ąhlige Juden gegen ihr eigenes Volk gewandt und h├Ąufig unsagbares Leid ├╝ber ihre Glaubensgenossen gebracht. Oft waren Juden, die zu Antisemiten geworden waren, die einzige Informationsquelle, die den Hass gegen die Juden sch├╝rte. In seinem Buch "Antisemitismus, seine Geschichte und seine Ursachen" beschreibt der franz├Âsische Journalist Bernard Lazare den leidenschaftlichen Hass der ├ťbergetretenen (spanischen Juden, die vor der Vertreibung aus Spanien im Jahre 1492 zum Christentum konvertiert waren) ihren Br├╝dern gegen├╝ber: "Der Talmud war der gro├če Antagonist der ├ťbergetretenen. Sie verleumdeten ihn pausenlos - sowohl bei den Inquisitoren als auch beim K├Ânig, bei dem Kaiser und dem Papst. Die katholischen Theologen folgten dem Beispiel der ├ťbergetretenen; meist beruhte ihre Kenntnis vom Talmud dabei lediglich auf jenen Vorstellungen, die ihnen durch die ├ťbergetretenen vermittelt wurden."

Im 15. Jahrhundert hetzten die zum Christentum konvertierten Juden Peter Schwartz und Hans Bayol die Einwohner von Ratisbon in Deutschland dazu auf, das j├╝dische Ghetto zu pl├╝ndern. Etwa zur gleichen Zeit verfasste Pedro (Samuel) de la Caballeria in Spanien seine Schrift Christus Zorn gegen die Juden, ┬áJohannes Pfefferkorn schrieb Feind der Juden, und Jerome von Santa Fe (Yehosua ben Yosef) verfasste die Schrift Hebreomastyx (was soviel hei├čt wie: J├╝dische Reptilien ).

Einige Jahre zuvor hatte der spanische Erzbischof Paul de Santa Maria, Kanzler von Kastilien, der vor seinem ├ťbertritt zum Christentum unter dem Namen Rabbi Solomon Levi von Burgo bekannt war, die Juden in den Augen von K├Ânig Heinrich III von Kastilien verteufelt. Unter seiner Anstiftung fiel man in wildem Hass ├╝ber Synagogen her und pl├╝nderte sie.

An der Spitze aller antisemitischen ├ťbergetretenen des sp├Ąten Mittelalters steht jedoch der erste Grossinquisitor Spaniens, Thomas de Torquemada. In seinem Buch Juden in der mittelalterlichen Welt: Ein Quellenwerk, 315-1791, beschreibt der Historiker Jacob Rader Marcus ein au├čergew├Âhnliches Ereignis, das fast den Verlauf der Geschichte zugunsten der Juden ver├Ąndert h├Ątte, w├Ąre da nicht Torquemada gewesen. Marcus zufolge w├Ąre "das ├ťbereinkommen, das es den Juden erlaubt h├Ątte, gegen die Zahlung einer grossen Geldsumme in Spanien zu bleiben, fast abgeschlossen, als es durch die Einmischung des Priors von Santa Cruz (Torquemada) vereitelt wurde. Torquemada soll mit erhobenem Kruzifix den K├Ânig und die K├Ânigin beschworen haben: "Judas Iscariot verkaufte seinen Herrn f├╝r 30 Silberlinge. Eure Hohheit w├╝rde ihn aufs Neue f├╝r drei├čigtausend verkaufen. Hier ist er, Nehmt ihn und verschachert ihn". Daraufhin habe die K├Ânigin den Vertretern der Juden eine Antwort gegeben, gem├Ą├č dem Spruch von K├Ânig Salomon [Spr├╝che 21:1]: Des K├Ânigs Herz ist in der Hand des Herrn wie Wasserb├Ąche, und Er neigt es wohin Er will." Des Weiteren soll sie gesagt haben: "Glaubt ihr, dass dies von uns ├╝ber euch kommt? Der Herr hat diese Sache in das Herz des K├Ânigs gelegt."

In aller ├ľffentlichkeit oder hinter den Kulissen, selbsthasserische Juden waren immer die schlimmsten Gegner der Juden, und deren erbittertste und heimt├╝ckischsten Feinde.

Vor dem Zweiten Weltkrieg betrachteten viele j├╝dische Anf├╝hrer und Gelehrte den Nazismus als vorteilhaft. Donald L. Niewyck schreibt in The Jews in Weimar Germany: "Der j├╝dische Bankier Max Warburg konnte im Nazismus eine notwendige Reaktion gegen Deutschlands fremdl├Ąndische Feinde erkennen und war imstande zu bejubeln, dass das deutsche Volk nach Jahren des Leidens so viel Kraft in dieser [Nazionalsozialistischen] Bewegung gesammelt habe". Niewyck zufolge sei "die gro├če Mehrheit der Juden dem Wohlergehen ihres einzigen Vaterlandes, Deutschland, leidenschaftlich verbunden" gewesen.

Schlimmer noch, j├╝dische Organisationen unterst├╝tzten in aktiver Weise den Aufstieg von Hitler und der Nazipartei an die Macht. Der Verband nationaldeutscher Juden rief zur Eliminierung der j├╝disch-ethnischen Identit├Ąt auf und unterst├╝tzte Hitler. Der deutsche Vortrupp (Gefolgschaft deutscher Juden), h├Ąufig als "Nazi- Juden" bezeichnet, war eine andere Gruppe deutsch-j├╝discher Anh├Ąnger Hitlers.

Sogar w├Ąhrend des Krieges, w├Ąhrend ihre Br├╝der wie L├Ąuse in den Todeslagern des Holocaust vernichtet wurden, gab es Juden, die Hitler halfen. Baron von Rolland war nicht unter diesem Namen geboren worden. Er wurde als Isaac Ezratty geboren und wurde zum Spion im Dienste des Dritten Reiches. Werner Goldberg war Angeh├Âriger der Wehrmacht von halbj├╝discher Abstammung. Sp├Ąter trat er dem Reichsausschuss f├╝r Arbeitszeitermittlung bei, dessen Dozent er wurde. Sein Bild erschien im Berliner Tageblatt mit der ├ťberschrift "Der ideale deutsche Soldat."

Der j├╝dische Selbsthass h├Ąlt sich hartn├Ąckig

Nichts hat sich ge├Ąndert seit der ersten Begegnung Abrahams mit dem Brennofen. Heute sind die Juden nach wie vor ihre eigenen erbittertsten Feinde. Die BDS- Bewegung steckt voller Juden und Israelis, die Israel mehr hassen als alles auf der Welt. J├╝dische Politiker und politische Berater f├╝ttern die Medien und die ganze Welt mit Hass, wie ihre Vorg├Ąnger es unsere gesamte Geschichte hindurch taten. Heute gibt es sogar eine noch sch├Ądlichere Form j├╝dischen Selbsthasses: den Anti- Zionismus.┬á Liberale wie Bernie Sanders pr├Ąsentieren sich als Humanisten, w├Ąhrend sie im Zorn ├╝ber Israel f├╝r dessen Vorgehen gegen├╝ber den Pal├Ąstinensern kommen. Aber hat man jemals geh├Ârt, wie sie Syrien daf├╝r zur Rechenschaft ziehen, dass es seine eigene Bev├Âlkerung vergast, oder L├Ąnder wie Saudi Arabien oder Pakistan, die Menschen aufgrund von Facebook-Posts zum Tode verurteilen? Wird Sanders die Hamas verurteilen, wenn sie auf Israel Raketen abschie├čt, und zwar von Tunneln aus, die sie unter den Schulen ihrer eigenen Kinder bauen, oder wird er Israel daf├╝r verurteilen, das Feuer zu erwiedern?

Wir m├Âgen die bornierten antiisraelischen Gemeinheiten anprangern, die Sidney Blumenthal Hillary Clinton einfl├╝sterte, aber die Kampagne j├╝discher Liberaler gegen Pr├Ąsident Trump stellt eine noch viel ernstere Gefahr dar. W├Ąhrend des Wahlkampfes zeichneten diese Liberalen Pr├Ąsident Trump als Antisemiten. Nachdem ihnen klar wurde, dass er doch kein Antisemit ist, argumentierten sie damit, dass seine Rhethorik den Antisemitismus beg├╝nstige. Seit Donald Trump Pr├Ąsident ist, tun sie alles, um ihn seines Amtes zu entheben.

Die Haltung liberaler Juden gegen├╝ber Pr├Ąsident Trump geht Hand in Hand mit ihrem Wiederstand gegen├╝ber dem Staat Israel, die sich in ihrer Unterst├╝tzung f├╝r Bernie Sanders, Keith Ellison und Barack Obama niederschl├Ągt.

In der ├Ąlteren Generation unterst├╝tzen noch viele amerikanische Juden den Staat Israel. In der j├╝ngeren Generation ist jedoch die Stimmung eindeutig. Die Mehrheit von ihnen will nichts mit dem Judentum zu tun haben und ergreift offen Opposition gegen alles, was mit der Unterst├╝tzung Israels zu tun hat. Sie nehmen aktiv teil und ergreifen F├╝hrungspositionen in Organisationen wie BDS, Jews for Justice for Palestine, Jewish Voice for Peace und in anderen anti-israelischen Organisationen. Sie alle erf├╝llen die drei Kriterien, die den Antisemitismus definieren: Doppelmoral, D├Ąmonisierung und De-Legitimierung. Anders ausgedr├╝ckt- diese Juden sind Antisemiten.

Amerikanische Juden, die sich selbst als als progressiv darstellen, werden keinen Laut von sich geben, wenn LGBT-Leute in muslimischen L├Ąndern get├Âtet werden. Aber wenn ein israelischer Soldat einen Terroristen t├Âtet, erheben sie ein Geschrei, als handle es sich um das verabscheuungsw├╝rdigste Verbrechen ├╝berhaupt. Wenn amerikanische Juden das Blut israelischer Juden als unwesentlich betrachten, ist das ein sehr schlechtes Zeichen.

Die Umkehr des Trends

Ich habe bei unz├Ąhligen Gelegenheiten ausgef├╝hrt, dass das Wesen des Judentums die zwischenmenschliche Verbindung ist. Der alte Hillel definierte das Wesen des Judentums in sehr pr├Ągnanter Weise : "Was du nicht willst dass man dir tu, das f├╝g auch keinem andern zu; das ist die ganze Thora" (Babylonischer Talmud, Masechet Shabbat, 31 a). Rabbi Akiva zielte auf noch H├Âheres ab, indem er die Essenz des Judentums folgenderma├čen erkl├Ąrte: "Liebe deinen N├Ąchsten wie dich selbst ist der grosse Leitsatz der Thora" ( Jerusalem Talmud, Nedarim, Kapitel 9, p 30b).

Ob es uns gef├Ąllt oder nicht, Juden tragen die Verantwortung daf├╝r, diese Verbindung unter sich einzurichten und sie an den Rest der Welt weiterzugeben. In seinem Essay Gegenseitige B├╝rgschaft schrieb Rav Yehuda Ashlag: "Es ist die Aufgabe des israelischen Volkes, sich und alle Menschen in der Welt dazu zu bef├Ąhigen, sich zu entwickeln, bis sie jene erhabene Arbeit der N├Ąchstenliebe auf sich nehmen, welche die Leiter zum Sch├Âpfungsziel ist." In dem Essay beschreibt Ashlag das israelische Volk als "eine Art Durchgang, durch den die Funken der N├Ąchstenliebe auf die gesamte Menschheit in der ganzen Welt scheinen" w├╝rden.

Der ADMOR von Gur schreibt in dem Buch Sefat Emet (Miketz):┬á "Kein Gef├Ą├č h├Ąlt die Segnungen au├čer dem Frieden. Deswegen erfolgt das Fortdauern des Guten durch Einheit." An einer sp├Ąteren Stelle im Buch f├╝gt er hinzu: "Das Wichtigste ist die Verbindung des Volkes Israel untereinander - Liebe, Br├╝derlichkeit und Freundschaft unter ihnen einzuf├╝hren. Dies beschert grosse Erl├Âsungen und beseitigt alle Verleumder."

Ebenso beachte man die Wichtigkeit, die Rabbi Kalman Epstein der Einheit zuschreibt: "Der Hauptschutz gegen Unheil sind Liebe und Einheit. Wenn es Liebe, Einheit und Freundschaft unter allen in Israel gibt, kann kein Unheil ├╝ber sie kommen... wenn sie untereinander verbunden sind, und ihre Herzen nicht voneinander getrennt sind, haben sie Frieden und Ruhe... und alle Fl├╝che und Leiden werden auf diese Weise beseitigt" ( Maor Vashemesh, Nitzavim ).

Unsere Weisen sprachen viel ├╝ber die innere Einheit als Schl├╝ssel f├╝r unseren Erfolg. Leider haben wir bislang noch nicht darauf geh├Ârt. Stattdessen wiederholen wir die Fehler unserer Vorfahren. Wenigstens eins sollten wir wissen: wenn wir gespalten sind, dann bringen wir ├╝ber uns, was unser unbegr├╝ndeter Hass zur Zeit der Zerst├Ârung des zweiten Tempels ├╝ber uns brachte: Zerst├Ârung, Zerstreuung, und Tod.

Jedoch sind die gegenw├Ąrtigen Umst├Ąnde alles andere als hoffnungslos. Wir k├Ânnen immer noch zu dem werden, was uns zu sein bestimmt ist, "ein Licht f├╝r die V├Âlker", indem wir ein Beispiel f├╝r Einheit geben, statt eines f├╝r Spaltung.

Aber damit dies geschieht, m├╝ssen wir eine bewusste Wahl treffen. Es ist meine Hoffnung, dass diese Kolumne uns deutlich machen wird, dass Einheit der Schl├╝ssel zu unserem Erfolg ist, der Schl├╝ssel zu unserer Akzeptanz unter den V├Âlkern, und zur Erf├╝llung des Ziels unserer Existenz in dieser Welt.