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Das sind die Führungskräfte von morgen

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Sylvain Sonnet via Getty Images
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Demografischer Wandel, Individualisierung, New Work - Führungskräfte werden in Zukunft verstärkt mit diesen Megatrends konfrontiert sein. Dreh- und Angelpunkt wird dabei der individuelle Mitarbeiter sein - Der Mensch im Mittelpunkt.

Dabei ist der bereits eingesetzte Wertewandel in der Arbeitswelt die treibende Kraft, die mit dem neuen Schlagwort „Arbeit 4.0" ihr Manifest gefunden hat.

Dienstwagen und Bonuszahlungen weichen Sinn, Wertschätzung, Flexibilität, Mitbestimmung und Weiterentwicklung - nicht mehr nur bei der Generation Y oder Z. Treu nach dem Motto: „Chef sehe und fördere mich - sonst bin ich weg."

Wir behaupten, dass der nextleader in jedem seiner Mitarbeiter das Besondere erkennt und ihm kontinuierlich hilft, erfolgreich zu sein.

Der nextleader versteht sich als aktiver und persönlicher Talentmanager, dessen Bestreben es ist, dass Mitarbeiter noch mehr von dem, was sie sind und haben, aus sich herausholen.

Dabei schätzt er die individuellen Stärken und Bedürfnisse und bringt sie in Einklang mit den Unternehmensinteressen. In der Tat ein Spannungsfeld, was es aber zu managen und kontinuierlich zu verfolgen gilt.

Aus unserer Sicht werden drei Kernaufgaben von Bedeutung sein:

1. Der nextleader rekrutiert talentierte Mitarbeiter

Er hält Ausschau nach den besten und richtigen Kandidaten. Talent ist hier das Stichwort anstatt Fachkenntnisse, Berufserfahrung und konkrete Jobbeschreibungen.

So beschreibt Sydney Finkelstein in seinem Beitrag „Das Geheimnis der Superbosse" (HBM 2015), dass Eigenschaften wie Intelligenz, Flexibilität, Kreativität, Lern- und Leistungsbereitschaft und die Fähigkeit Probleme aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten, im Fokus bei der Auswahl stehen sollen.

Sind die richtigen Leute an Bord, wird erst dann überlegt, wie konkrete Stellen aussehen könnten. Oder es werden neue Stellen geschaffen. Dabei besitzt der nextleader das nötige Selbstbewusstsein, Menschen einzustellen, die sogar einmal besser werden könnten als er.

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(©Pressmaster/Shutterstock.com)

2. Der nextleader passt den Job an seine Mitarbeiter an, nicht umgekehrt

Er hat begriffen, dass jeder Mensch einzigartige Stärken, seine eigene Denkweise und seinen eigenen Umgangsstil besitzt. Er weiß auch, dass sich diese Persönlichkeitsmuster nur bedingt (ver-)ändern lassen, auch mit noch so viel Weiterbildung.

Viel besser ist es, die Jobpositionen immer wieder anzupassen, so dass Talent und Aufgabe optimal zusammen passen und die Schwächen immer weniger eine Rolle spielen. Mit diesem Fokus wird die Grundlage für Spitzenleistungen gelegt.

3. Der nextleader lässt talentierte Mitarbeiter groß werden

Er freut sich an der Entwicklung seiner Mitarbeiter und betreibt aktive Talentförderung. Er versucht immer mehr über das individuelle Persönlichkeitsprofil seiner Mitarbeiter herauszufinden und überlegt darauf aufbauend, durch welche sogenannten „stretching jobs" hohe Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten geschaffen werden.

Dabei ist das regelmäßige Feedback das zentrale Element - und das ist weit mehr als das meist obligatorisch jährlich stattfindende Mitarbeitergespräch.

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Der nextleader steht im engen Kontakt zu seinen Mitarbeitern, indem er intensive und kontinuierliche Gespräche über Stärken, Schwächen, Wünsche und Erwartungen führt, Feedback zu den vergangenen Leistungen gibt und zusammen mit dem Mitarbeiter den Blick nach vorne richtet.

Dabei werden Ziele und Erwartungen nicht „top-down" kommuniziert, sondern gemeinschaftlich ausgetauscht und festgelegt.

Dieser Beitrag erschien erstmalig bei #nextleader

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