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Reisen: 5 Tipps für lange Autofahrten mit Kind

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KID CAR
splendens via Getty Images
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Wir haben das Langstrecken-Autofahren in den letzten Wochen ordentlich erprobt. Insgesamt haben wir für unseren Sommerurlaub in Frankreich fast 4000 Kilometer mit dem Auto zurückgelegt. Klar ist Zugfahren und Fliegen wesentlich entspannter, aber mit dem Auto waren wir maximal flexibel und in der Lage, spontane Kurztrips, wie z.B. nach Spanien, zu unternehmen.

Fazit unserer Reise mit dem Auto: Wir haben viel gesehen, viel mitgenommen und würden es jederzeit wieder tun. Fünf Dinge habe ich während dieser langen langen Autofahrt mit einem Kleinkind gelernt.

1. Lasst Euch Zeit!

Auf dem Hinweg wollten wir nur eines: so schnell wie möglich ankommen. Im Nachhinein denke ich, dass wir es viel ruhiger hätten angehen sollen, z.B. in dem wir eine zusätzliche Übernachtung eingeplant hätten. Frankreich ist so unheimlich vielfältig und sehenswert, uns hätte bestimmt ein netter Aufenthalt unterwegs die Hinreise ein wenig versüßt.

Auf dem Rückweg waren wir dann auch schlauer: wir übernachteten in Paris! Hannah war so super entspannt als wir mit ihr durch Paris spazierten, dass wir uns ärgerten nicht auch auf der Hinreise einen Zwischenstopp eingelegt zu haben.

2. Macht viele Pausen!

Wenn eine Übernachtung nicht möglich ist, dann macht viele Pausen. Hannah wurde es in ihrem Kindersitz während der Autofahrt manchmal einfach zu langweilig und sie wollte bewegt werden. In den Pausen, durfte sie sich dann auch austoben. Zurück im Kindersitz schlief sie dann auch meistens schnell wieder ein. Auch wir nutzten die Pausen, um uns die Beine zu vertreten und um ein wenig Luft zu schnappen! Das wirkt manchmal Wunder, wenn man einen Durchhänger hat!

3. Sorgt dafür, dass Euer Kind bequem sitzt!

Noch vor Hannahs Geburt haben wir einen MaxiCosi gekauft. Der sollte vor allem für die Fahrt aus dem Krankenhaus nach Hause genutzt werden. Weiter dachten wir damals gar nicht. Hannah hat es von Anfang an gehasst darin zu sitzen. Eine durchweinte Autofahrt nach Brandenburg später war klar, dass wir etwas an Hannahs Sitzmöglichkeit ändern müssen. Ein Freund gab mir den Tipp für längere Autofahrten einen Liegekindersitz anzuschaffen. Darin fühlt sich Hannah ganz wohl und kann entspannt, ohne sich zu krümmen, schlafen.

4. Sorgt für Unterhaltung!

Neben ganz viel Spielzeug, habe ich noch Kinderlieder auf mein Handy geladen. Um Hannah während der Autofahrt bei Laune zu halten, schmiss ich das Handy an und trällerte im Playback „Hänsel und Gretel" (gruseliger Songtext) und „Ein Männlein steht im Walde". Hannah hatte riesigen Spaß und war abgelenkt von der Tatsache, dass sie festgeschnallt in einem Kindersitz saß. Mein Freund ertrug das „Singen" allerdings nicht allzu lang. Dann blieb mir meist nur noch der Griff in die Spielzeugkiste, um ein neues, für Hannah noch unbekanntes Spielzeug hervorzugreifen. Auch das wirkte oft ganz gut!

5. Tut Euch selbst etwas Gutes!

Wir haben uns während der Fahrt und bei unseren Pausen mit gutem Essen verwöhnt. Ich kochte am Vorabend unserer Abreise noch einige Leckereien aus den Resten im Kühlschrank. In Frankreich dann, kamen wir nicht drumherum an einem Rasthof ein köstliches Mittagessen zu uns zu nehmen. Die Auswahl war einfach zu gut um daran vorbeizugehen - wirklich nicht zu vergleichen mit deutschem Raststätten-Essen. Gut gestärkt und zufrieden fährt es sich irgendwie leichter.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf meinem Blog.

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