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Ich muss aufs Klo. Hilfe, was mache ich jetzt mit dem Baby? - Tagebuch einer jungen Mutter

24/08/2016 14:14 CEST | Aktualisiert 25/08/2017 11:12 CEST
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7 Monate ist unser kleines Mädchen. Irre, wie schnell die Zeit vergeht. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich mir in den ersten Wochen wünschte, dass Hannah endlich ein bisschen mehr kann, außer „nur" zu trinken und zu schlafen.

Jetzt, ein paar Monate später, vergeht mir die Zeit viel zu schnell und ich wünschte, ich könnte einfach kurz die Zeit anhalten. Hannah ist nun kein kleines Baby mehr, das man einfach auf dem Arm hin und her wiegen kann, sondern eine richtige kleine Persönlichkeit mit einem starken Bewegungsdrang.

Jeden Tag übt sie fleißig zu krabbeln und schafft es tatsächlich, sich durch die Wohnung zu bewegen, wie eine kleine Robbe. Außerdem schafft sie es schon, sich am Sofa hochzuziehen und angelehnt zu stehen.

Ich führe kein Baby-Tagebuch, aber ich habe irgendwann angefangen, einige meiner Gedanken über das Muttersein und den Alltag mit Hannah zu verschriftlichen. Hier ist sozusagen ein Best-of davon, und ich bin mir sicher, dass die ein oder andere Mama ähnliche Gedanken hatte. Los geht's ...

Fünfter Monat

„Manche Babys schlafen schon mit drei Monaten durch. Vielleicht ist Hannah ja auch so ein Baby." Nein, ist sie nicht. Sie schläft auch jetzt mit 7 Monaten immer noch nicht durch. Nicht mal aus Versehen. Schade.

„Ich muss aufs Klo. Hilfe, was mach ich jetzt mit dem Baby?" Hihi, wenn ich an die Anfangszeit zurückdenke, dann muss ich innerlich lachen, denn ich war so unsicher und eine kleine schreiende Hannah war das Schlimmste, was passieren konnte.

Das ging soweit, dass ich Hannah in ihren MaxiCosi gesetzt und mit ins Badezimmer genommen habe. Diese Zeiten sind aber vorbei. Heute muss ich nur aufpassen, dass sie keinen Quatsch anstellt, wenn ich mal kurz den Raum verlasse.

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„Ich stille sie ab, ja, ich stille sie einfach ab. Andere Mütter machen das auch. Ich kann das einfach machen! Gar kein Problem. Dann könnte ich auch wieder Wein trinken ...". Hannah wird nach wie vor gestillt.

Ich habe es bis heute nicht einmal geschafft, eine ganze Breimahlzeit einzuführen. Von dem Gedanken sie abzustillen, habe ich schon lange Abstand genommen. Sie bekommt aber, seit sie ungefähr 4 Monate alt ist, abends ein Fläschchen.

So konnte ich wenigstens wieder ein Glas Rotwein trinken. Herrlich. Ich hatte am Anfang wirklich große Probleme mit dem Stillen und konnte mir nicht vorstellen, sie ganze 6 Monate voll zu stillen.

Irgendwann klappte es aber immer besser und natürlich ist Stillen auch einfach bequemer. Vor allem auf unseren Reisen war das Stillen ein echter Vorteil und ich bin froh, dass ich durchgehalten habe.

Fünfter bis achter Monat

„Boar, Breiessen ist ja voll die Sauerei und dauert ja ewig. Können wir diesen Entwicklungsschritt nicht einfach überspringen?" Am Anfang war ich wirklich ein wenig frustriert, weil es nicht richtig klappen wollte, es ewig dauerte und weil unser Wohnzimmer danach grundgereinigt werden konnte.

Heute geht das Ganze schon ein wenig zügiger und gesitteter vonstatten. Aber wir sind immer noch nicht bei der einen, vollen Mahlzeit angelangt. Wir nähern uns dem Breikostalter mit ganz ganz kleinen Schritten. Dafür kann ich sie noch ein wenig länger stillen. Etwas, das ich heute sehr genieße.

„Vielleicht kaufe ich ihr einen Helm, dann kann ich ihre Stehversuche aus der Ferne beobachten, oder vielleicht sogar lesen!" Puh, seit Hannah herausgefunden hat, wie sie auf die Beine kommt und sich seit dem an allem, was ihr in die Quere kommt, hochzieht, habe ich keine „freie" Minute mehr.

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Langsam bringe ich ihr aber bei, wie man aus der Stehposition auf dem Popo landet, anstatt auf dem Kopf. Klappt schon ganz gut, aber leider noch nicht so gut, dass sie nicht doch manchmal hinfällt und unglücklich landet. Gerade eben wieder, auf die Nase. Mist.

Was sind Eure Gedanken zu Eurem Alltag mit Kind? Ich würde mich über die ein oder andere Anekdote sehr freuen.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Me and Miss Bee.

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