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Der große Hausputz

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MAN CLEANING
Garry Wade via Getty Images
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Gestern stand bei mir der große Hausputz an. Natürlich sollte klar sein, dass man seine Wohnung immer in einem allgemein sauberen Zustand halten soll, nicht weil ich da sehr pingelig bin, sondern weil eine gewisse Grundsauberkeit den Hygienezustand aufrechterhält.

Man merkt dies unterbewusst: Sind die Betten frisch gewaschen - und nicht nur frisch bezogen! - schläft man deutlich besser, ohne es bewusst zu merken. Genauso ist es auch im Rest des Hauses. Gerade wenn man Kinder hat ist es wichtig, die Oberflächen öfters zu reinigen, da Kinder grundsätzlich alles mit ihren Fingern anfassen. Ich schweife ab!

Der große Hausputz bedeutet bei mir „einmal alles anheben, reinigen und wieder runterlassen". Ich möchte kurz beschreiben, wie ich das mache, damit sich auch diejenigen dazu durchringen können, die den Hausputz oft vor sich herschieben.

Aufgrund der Schwerkraft muss man sich vor Augen halten, dass auch Dreck von oben nach unten sinkt. So ist es ratsam, bei einem Großputz von oben nach unten vorzugehen und erst einmal auf den Schränken sauber zu machen - auch auf den ganz großen!

Denn Staubnester sorgen bei Zeiten für einen muffigen Geruch im ganzen Raum. Wer regelmäßig auf den Schränken putzt, hat den Vorteil, dass diese erst gar nicht entstehen und man dann auch nicht sehr viel Arbeit dabei hat!

Also schnapp ich mir meinen Eimer mit Spülwasser und geh die Sache an. Ist diese Aufgabe erledigt, kann man die Trittleiter erst einmal wieder beiseite stellen, denn wichtig ist es, Platz beim Putzen zu haben.

Weiter geht es mit den Fronten: Da Staub an Türen und Spiegel nicht so viel Angriffsfläche hat, mache ich diese fix sauber - achtet jedoch auf den Untergrund: Wer anfällige oder empfindliche Holzmöbel hat sollte sich hier vorher beraten lassen, was verwendet werden darf und ob das Holz noch eingeölt werden muss.

Anschließend wird jede Oberfläche die man so findet von Dekoration befreit und gereinigt. Am besten sorgt man dafür, dass genug Licht in den Raum tritt, denn so kann man den Dreck sehr gut sehen wenn man nah über die Oberfläche ins Licht schaut. Auch hier wird sich der ein oder andere wundern, wie viel unsichtbarer Dreck dort zum Vorschein kommt.

Hat man die Oberflächen sauber gemacht, so ist es Zeit, neu zu dekorieren. Wer jetzt einfach seine Vasen und Bilderrahmen wieder hinstellt sollte bedenken, dass diese auch Dreck fangen. Besonders ausgefallene Dekoration mit vielen kleinen Ecken und Kanten bietet viele Löcher die sich mit Staub füllen. An dieser Stelle kann man auch gut mit Druckluft arbeiten.

Einfach alle Sachen in eine Kiste packen und vor der Haustür mit Druckluft von Staub befreien. Ist die Dekoration sauber, kann man sie wieder hinstellen und muss sich schließlich nur noch den Teppichen widmen, denn dort liegt nun der restliche unsichtbare Staub der beim Putzen aufgewirbelt wurde.

Hat man alle Zimmer gereinigt und im Schlafzimmer den Wechsel der Bettwäsche mit vorgenommen, so kommt man irgendwann im Badezimmer an. Hier sollte das WC grundsätzlich sauber sein, auch schon vor einem Großputz, denn im Badezimmer ist Hygiene sehr wichtig.

Alle Keramikflächen inklusive der Armaturen sind hier zusätzlich zum Vorprogramm mit Badreiniger einzusprühen, der nach kurzer Einwirkzeit abgespült wird. Dies spart Arbeit und schont den Rücken. Das WC sollte mit WC-Reiniger versorgt werden und außen so wie innen noch einmal genau gereinigt werden. Wie gesagt: Hygiene ist das „A" und „O"!

Am folgenden Tag solltet ihr die Fenster putzen, man soll sich schließlich nicht zu viel auf einmal zumuten. Da hier einige Dinge für ein streifenfreies Ergebnis beachtet werden soll, bekommen diese einen eigenen Artikel.

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Gönnt euch nach jedem Raum ruhig eine Pause und schaut, dass ihr rückenschonend arbeitet - denn dann steckt euch der Hausputz auch nicht noch am nächsten Tag in den Knochen!