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G20-Aufarbeitung: Was am 6. Juli wirklich geschah - Chronik eines Angriffs

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Gut 6 Wochen ist es her, dass am Hamburger Fischmarkt eine Straßenschlacht tobte, deren Urheber bis heute nicht eindeutig feststehen. Polizei gegen Vermummte oder umgekehrt? Für viele unabhängige Beobachter ist das bislang nicht geklärt und es bedarf weiterer Aufarbeitung, um sich auch diesem düsteren Kapitel Hamburger Protest-Geschichte zu widmen.

Die wirklich wichtigen Fragen sind noch nicht geklärt

Viel wurde über den 6. Juli geschrieben, analysiert, debattiert und vor allem denunziert. Ein ganzes politisches Lager geriet in Verruf mit den Krawallen zu sympathisieren, die Krawallos gar "eingeladen" zu haben und trotz Sondersitzung des Innenausschusses Mitte Juli konnten die wirklich wichtigen Fragen nicht geklärt werden.

Nämlich wie es überhaupt dazu kam, dass die Lage im "Kessel" am Hamburger Fischmarkt so eskalierte UND warum es diesen Kessel überhaupt gab.

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6. Juli - 15.45 Uhr. Ich treffe Michael Martin, ein Co-Organisator der "Welcome to Hell"-Demo, warum dieser Veranstaltungs-Name, wollte ich von ihm wissen, klingt der nicht ein wenig martialisch?

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"Welcome to Hell"

"Welcome to hell" stehe für "Vieles" und "ein kluger Außenstehender mache sich erstmal Gedanken was der Name denn überhaupt soll", so Martin. "Bezieht er sich auf die Staatsgäste die anreisen oder auf die eigene Lebenssituation und den globalen Zustand in der Welt, genau das sei gewollt gewesen, die Leute zum nachdenken anzuregen, obschon das Plakat zur Veranstaltung natürlich auch eine brennende Stadt zeige.

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Doch auch das lässt sich umdeuten - in die "Hölle auf Erden" - die der Kapitalismus für ganz viele Menschen auf der Welt eben auch ist. "Für ganz viele Menschen auf der Welt sind die herrschenden Verhältnisse einfach auch die Hölle auf Erden", sagte Michael Martin im Interview und man wolle den Aufenthalt der Staatsgäste hier in Hamburg so "ungemütlich" wie nur irgend möglich gestalten, um der Systemkritik auch Ausdruck zu verleihen, respektive wahrgenommen zu werden.

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Wie stark die Wahrnehmung der Ereignisse an diesem Tag noch werden würde, ließ sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht mal erahnen.

Das Sterben im Mittelmeer

Zunächst aber dominierten die friedlichen Töne der Veranstaltung das Geschehen, wie der Auftritt zweier Redner, sehr moderat, sehr auf den Punkt, gefolgt von einem Auftritt der "Goldenen Zitronen".

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Es geht um das Sterben im Mittelmeer. Fast täglich ertrinken Menschen in dem Meer zwischen Afrika und Bosporus und die "Goldenen Zitronen" haben einen elektrisierenden Song dazu gemacht.

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"Wenn ich ein Turnschuh wär
Ja für eine Fahrt an's Mittelmeer (2x),
geb ich meine letzten Mittel her (2x),
und es zieht mich weil ich dringend muss, dringend muss, dringend muss
immer über den Bosporus, Bosporus, Bosporus."

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"Über euer scheiß Mittelmeer käm ich, wenn ich ein Turnschuh wär.
Oder als Flachbild-Scheiß - ich hätte wenigstens ein' Preis.
Es gäb' für uns kein Halten mehr, wir kämen immer nur schneller her.
Ich seh die Waren zieh'n, ohne zu flieh'n gehen sie an Land...
...gehen sie an Land - als Verheißungslieferant, (Vorführ)Meinungspraktikant,
Rückweisungsversand, Abwicklungsgarant.
Komm gib mir deine Hand, denn heute feiern wir!"

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Auf dem Fischmarkt malen Protestler ihre Schilder

Der Platz am Hamburger Fischmarkt füllt sich allmählich unter den satten Beats der Punk-Band auf der Bühne.

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Neben dran Schilder-Maler bei der Arbeit.

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"Hass ist Crass" steht auf einem der Schilder.

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Ganz schön viel Liebe für so hartgesagte Jungs (und Mädels).

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In der Mitte des Platzes auf einem der Stein-Poller dort, steht Demo-Leiter Andreas Blechschmidt mit suchendem Blick und einem Handy am Ohr.

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Verabredet war er mit dem NDR - irgendwie schien man sich aber nicht gefunden zu haben und ob er mir schnell ein Interview zwischendrin mit geben würde, fragte ich ihn. Blechschmidt lächelte und vertröstete mich auf später - nach dem NDR-Interview.

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Ein Interview mit dem Demo-Leiter

Hätte er lieber mal mich zuerst rangelassen, denn der Mann vom NDR "grillte" Blechschmidt ordentlich, von wegen er würde sich von Gewalt nicht hinreichend distanzieren und wie die Demo heute denn so verlaufen solle - ob Blechschmidt mit Ausschreitungen rechne.

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"Natürlich NICHT", erklärte Blechschmidt und als ich dann endlich ran durfte, kam ich auch gleich zum Punkt. Ob Blechschmidt Parallelen sehe zu den Ereignissen des 21. Dezembers 2013, wo eine Demo mit ähnlichen Vorzeichen schon einmal schlimm eskalierte und natürlich hoffe er, dass heute alles anders wird.

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"Wir haben mit der Polizei klare Absprachen getroffen, wie wir hier nach 19 Uhr aufbrechen werden" und Blechschmidt gehe im Moment davon aus, dass es "keine Wiederholung des unseeligen Szenarios vom Dezember 2013 gebe". Sein Wort in Gottes Ohr, am Ende kam es anders.

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Blechschmidt zu der Hetze gegen ihn: "Ich sehe darin den Versuch (...) den Protest gegen den G20 zu kriminalisieren dafür zu sorgen, dass Menschen das Gefühl haben, dass man sich mit den Veranstaltern der Proteste nicht gemein machen darf bis hin zum wegbleiben von der Demo. Ich halte das für einen Versuch der Spaltung der Protestbewegung.

Dem sind wir sehr deutlich entgegengetreten und haben gesagt, dass wir diese Versuche als untauglich zurückweisen und wenn ich mich hier umschaue, habe ich schon das Gefühl, dass dieser Versuch offensichtlich nicht aufgegangen ist und stattdessen alle Menschen verstanden haben, was hier passiert". Blechschmidt verspreche sich von der Demo "ein wichtiges, großes wie auch notwendiges Zeichen gegen diese menschenverachtende Politik des G20 zu setzen"- Zitat Ende.

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"Klarte Kante" - für oder gegen Gewalt?

Ob er für oder gegen Gewalt sei, wollte ich von ihm zum Schluß dann noch wissen und da könne er sogar "mehr als klarte Kante geben". So verstehe sich Blechschmidt als Teil einer Protestbewegung, die "seit über 40 Jahren ganz deutlich sagt, wir distanzieren uns nicht im Grundsatz von militanten Aktionsformen und auch nicht von bewussten Regelübertretungen."

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Das sei in der Geschichte der Protestbewegung ein Mittel der 68-iger Studentenbewegung gewesen. Das war auch ein politisches Mittel der Anti-AKW Bewegung der 70iger Jahre - mit dem Ziel des Ausstiegs aus der Atomkraft - da herrscht mittlerweile Regierungskonsens.

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Es sei auch die militante Hausbesetzer-Szene der 80iger Jahre gewesen, die viel Gutes errungen hat. So habe die Hamburg Wochenzeitung DIE ZEIT erst letztens diese Bewegung mit dem Hinweis geadelt, dass einer überhitzten Stadtteilpolitik damals auch ein wichtiger Riegel vorgeschoben wurde. "In diesem politischen Kontext distanziere ich mich NICHT von politischer Gewalt", so Blechschmidt.

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Gleichwohl aber sage er auch ganz klar, dass es in der politischen, autonomen Bewegung kein Konsens dafür gäbe, Menschen mit Vorsatz an ihrer Physis zu schädigen, "das sage ich auch in Hinblick auf die Behauptung des Polizeipräsidenten vom vorgestrigen Dienstag, der behauptet hat, es gäbe hier Pläne, Beamte mit Bitumen zu präparieren, um sie danach zu brennenden menschlichen Fackeln zu machen".

Das seien "Gewalt-Fantasien, die nicht den politischen Inhalten der Autonomen Bewegung entsprechen, sondern offenbar eher den Gedankenwelten eines Polizeipräsidenten", erklärt Blechschmidt im Interview.

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In weiser Voraussicht

Interessant ist auch das, was sein Co-Organisator Michael Martin zuvor im Interview sagte. Zitat: "Meine Befürchtungen sind, dass der Auflagenbescheid für die Demo, wo es keinerlei Beschränkungen hinsichtlich Vermummung und Ähnliches gab, dass der einfach nur ausgestellt worden war, um nachher das Ganze auf der Straße auszutragen und dass uns ein massives Polizeiaufgebot aufhalten wird und jede Kleinigkeit nutzen wird, um entsprechende Konflikte zu schüren" - exakt so war es nachher auch gekommen.

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Gegen die höllischen Verhältnisse in der Welt

Es ist schon einigermaßen interessant, wie Leute doch missverstanden werden, wenn man nicht genau zuhört. Klar könnte man in erster Betrachtung des Titels "Welcome to hell" das schlimmste vermuten.

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Die ganze Stadt brenne, man wünsche sich den Moloch, den Abriß der Stadt, was auch immer - doch bei näherem Hinsehen wird die wahre Bedeutung des Anliegens schnell klar.

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Es gehe um die höllischen Verhältnisse in der Welt - um die Krisen und Konflikte und weil auf diesem Gipfel genau die Leute sitzen, "die nicht an Lösungen interessiert sind, weil sie selbst das Problem sind" - meinte Co-Organisator Michael Martin zuvor im Interview und da hat er recht. Schließlich trafen sich am Tag darauf Erdogan, Putin und Trump, die ja nun wirklich die Demokratie nicht erfunden haben - das kann man durchaus als "höllische Verhältnisse" werten und mal schauen, wie die Demo dann noch weiterging.

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Ein im Vorfeld auftretender Megafon-Chor jedenfalls machte einen super friedlichen Eindruck. Gefahr ging von denen keine aus und schön anzuhören war´s auch.

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Tröten für den Frieden

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Auch so manche Klobürste verirrte sich auf die Veranstaltung. Sie ist ja eher ein Relikt aus alten 2013-ener Zeiten, als das Gefahrengebiet u.a. aufgrund gefährlicher, mitgeführter Gegenstände wie Klobürsten und Ähnliches ausgerufen wurde. Ein Dauerbrenner in Szene-Kreisen.

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"... dass unser Innensenator Andy Grote zurücktreten muss, weil er rechtswidrig gehandelt hat" - schnappe ich im Vorbeigehen mit auf. Die Journalisten-Dichte war hier enorm.

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Medienvertreter aus aller Welt waren angreist. Aus Frankreich, Russland, Spanien, Italien. Viele berichteten Live.

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"G20-Mafia"

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... steht auf diesem Protestschild. Man wolle auch andere Gesellschaftsentwürfe mit einbringen. Weil mit denen, die verhandelt werden, einerseits neoliberale Globalisierung, andererseits Protektionismus, Nationalismus, da gebe es "keine Zukunft", so die Veranstalter.

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Inmitten der Kamerateams hatte auch ich einen "Platz an der Sonne" ergattert - ein Logenplatz mit gutem Blick auf das, was noch kommen sollte und es war dann so gegen 19 Uhr, als sich unweit der Bühne an der Kreuzung zum Fischmarkt ein riesiger schwarzer Ballon formierte, der nach und nach größer wurde.

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Ein Geniestreich mit Hang zur Verballhornung des viel gefürchteten "schwarzen Blocks", der hier in Gestalt eines voller Heißluft gefüllten Ballons empor stieg. Wie Phönix aus der Asche blockierte er die Straße zwischen Demonstranten und Polizei, zur Freude der Reporter, die das Treiben um die "heiße Luft" genüsslich aufsogen.

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Kein Zweifel, "hier tut sich nun was", kommentierte eine Phönix-Reporterin das Geschehen. Sonnenbrand inklusive.

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Die Zeit vor 19 Uhr.

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Über den Köpfen der Versammlungsteilnehmer schweben riesige, silberne Würfel. Angestubst von Demonstranten tanzen sie immer wieder über die Köpfe der Versammlungsteilnehmer hinweg. "Diese Bilder gehen um die Welt", begeistert sich ein Passant mit Worten.

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Auch der luftbefüllte schwarze Block hatte sein augenscheinliches Endmaß nun erreicht und wurde im Prinzip einer Kuchen-Garnierung mit Farbe noch verhübscht.

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Die Schrift war nun auch vollständig zu lesen und auf dem Block stand: "Lieber Militanz ich als G20 - Black Block" - ein Pessimist, wer dabei Schlechtes denkt.

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Bis dahin aber überwogen noch die Seifenblasen und alles war friedlich. Wie Glasperlen schwebten sie über die Reihen der sich formierenden Gruppen hinweg. War das die Ruhe vor dem Sturm?

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Vorbei bevor es begann

Ich wechselte den Standort. Rechtzeitig, wie sich später herausstellen sollte und genau die richtige Position. Es war jene Brücke 100 Meter den Fischmarkt rauf, von der aus man die Situation ganz gut überblicken konnte.

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Dort angekommen zeigte sich die erste Blockade - nicht aus Reihen der Autonomen, sondern in Form einer massiven Polizei-Sperre - ein Bollwerk aus Metall - die Straße war dicht. 4 Wasserwerfer und mehrere Panzerfahrzeuge versperrten den Weg auf der Demo-Route. "Warum?" - raunte es durch die Menge.

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Polizei blockierte die Straße

An dieser Stelle kamen mir erstmals Zweifel, ob man die Demo je habe laufen lassen wollen. Die Barrikade aus Wasserwerfern und Panzerfahrzeugen war einfach zu massiv, als dass man sie hätte schnell mal vom Himmel fallen lassen können. Das muss schon lange vorher so geplant gewesen sein, zumal bislang alles friedlich war - die Straße aber dennoch so massiv gleich zu Beginn zugestellt war. Und zwar mit allem, was die Hamburger Polizei an Gerät so aufzubieten hatte.

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Es folgten 3 Durchsagen im Abstand von einigen Minuten. Die Vermummung sei abzulegen, sonst ginge es nicht weiter. Das alte Lied also. Die Einen sind vermummt und die Anderen stört das. In dem Fall die Polizei, die versucht diese "Straftat" zu ahnden. Vermummung ist eben auch Rechtsbruch und ein beliebtes Argument Demos aufzustoppen, wie dort einmal mehr geschehen.

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Genau wie 2013

Schon im Dezember 2013 kam dieses Szenario zum tragen, als die damalige Demo anlässlich des Bleiberechts der "Roten Flora" keine 50 Meter weit lief und genauso früh aufgestoppt wurde wie an diesem Tag im Juli 2017. Auch 2013 wurde Vermummung zum Anlass genommen, gegen die Spitze der Demo vorzugehen.

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Anders als damals jedoch, blieb der schwarze Block diesmal eine sehr lange Zeit diszipliniert. Nicht ein Böller war zu hören und auch kein Bengalo zu sehen. Alles total friedlich und man hatte den Eindruck, als würde die Polizei nur darauf warten, dass irgendwer die erste Flasche wirft, um die Demo hierüber platt zu machen, sprich aufzulösen.

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Doch es passierte nichts. Über eine halbe Stunde lang blieben die Vermummten brav in der Reihe stehen und warteten darauf, dass die Polizei die Straße freigibt, was leider nicht passierte.

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Die Sekunde "X"

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Von der Brücke aus kaum bis gar nicht zu sehen, war das Geschehen hinter dem Lautsprecher-Wagen mit der Aufschrift: "We are fucking angry". Dort nahm die Eskalation der Ereignisse ihren Ursprung, nachdem sich eine Polizeikette mitten in die Menge schob - ein riskanter, weil provokanter Versuch, den sogenannten "schwarzen Block" vom Rest der Demo zu trennen. Das dies nicht gut gehen würde, war abzusehen.

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Eskalation gewollt?

Dem Einsatzleiter muss klar gewesen sein, dass wenn er Derartiges tut, die Lage mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eskaliert, weil kein Autonomer sich das bieten lässt, so unerwünscht die Reihen der Demo zu durchbrechen, respektive die Leute vom Rest der Demo abtrennen zu wollen. Dann war klar, dass dies von den Autonomen nicht widerstandslos hingenommen wird und und so flogen auch die ersten Gegenstände, Klobürsten und Fahnenstangen sind zu sehen - Flaschen oder gar Steine zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

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Frage an dieser Stelle bleibt daher, ob man die Demo nicht einfach hätte laufen lassen können - seitlich begleiten - wie von Blechschmidt ja auch gefordert - wäre das nicht schlauer gewesen? Wo war denn die deeskalierenden Strategie der Polizei? Und war eine Solche denn überhaupt gewollt?

Beweis-Video

Das Video eines Youtubers zeigt exakt den Moment, als die Polizei damit begann den Kopf der Demo vom Rest der Versammlungsteilnehmer zu trennen und man sieht auch, dass es KEINEN GRUND GAB DIES ZU TUN. Gewalt ging von den Versammlungsteilnehmern zu diesem Zeitpunkt noch nicht aus - im Gegenteil.

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"Wir fordern die Polizei auf, sich zurück zu ziehen" und "Leute, bleibt ruhig" - appellierte der Lautsprecherwagen immer wieder auch an die eigenen Leute.

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Doch die Polizei dachte nicht daran Selbiges zu tun und stellte sich provokativ mitten rein.

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"Haut ab, haut ab, haut ab" - rufen die Demonstranten. Kurz darauf prügeln Polizisten gegen die erste Reihe der Demonstranten, die sich mit einem im Video gut sichtbaren roten Banner zu schützen versuchen.

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Der Lautsprecherwagen wiederum: "Leute bleibt ruhig, lasst Euch von der Polizei nicht provozieren" doch alles das half nichts. Im Bild hinten rechts sieht man, wie roter Rauch aufsteigt - eine Reaktion auf den Angriff der Polizei - die Eskalation ist nicht mehr aufzuhalten.

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Demo angegriffen

Der 1. Angriff ging somit eindeutig von der Polizei aus. Sie waren es, die der Demo misstrauten, die unterstellten, dass die Demo nie und nimmer friedlich bis zu Ende laufen würde und die Vermummung zum Anlass nahmen, sich unters teilnehmende Volk zu mischen, mitten rein quasi, das konnte nur schief gehen. Im Grunde ein ungeschriebenes Gesetz - dass es so kam, wie es kommen musste.

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Kritik: Dass die Leute vermummt auftauchen würden, war beiden Seiten von vornherein klar. Das ist seit Jahren so und gehört zur Protest-Folklore der Versammlungsteilnehmer mit dazu. Es muss einem Hartmut Dudde also klar gewesen sein, dass die Leute ihre Masken nicht auf seinen Befehl hin ablegen würden und die Frage ist, ob er dafür einen Plan hatte, wie er dann vorgehen will - und vor allem WIE UND WO er den Versuch unternimmt, die Vermummten vom Rest der Demo zu trennen.

Dass Dudde sich dafür den denkbar schlechtesten Ort aussuchte, sollte sich wenige Minuten später zeigen. Dann nämlich, als Menschen in Panik versuchten aus dem Kessel, den die Polizei hier geschaffen hatte, zu entfliehen. Und zwar über die Flutschutzmauer rechts der Straße - von der Brücke aus links gesehen. Es war so gegen 20 Uhr, als die Lage auch vor dem Lautsprecherwagen dann urplötzlich eskalierte.

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Was ich selbst als Augenzeuge von der Brücke aus sehen konnte, war ein bunter Rauch, der nahe der Flutschutzmauer aufstieg, begleitet von Pfiffen und Buh-Rufen, die offenbar der Polizei galten, weil die nun auch durch Anwendung körperlicher Gewalt ihren Plan umzusetzen versuchte, die Demospitze vom Rest der Demo zu trennen.

1 Minute 35 Sekunden nach Beginn der Eskalation - Chronik eines Angriffs

Immer mehr Menschen fliehen wie in Panik über die hohe Flutschutzmauer - wie eine Herde Vieh - das verzweifelt versucht dem Schlachter zu entkommen - so wirkte es - in Betrachtung der Bilder aus der Ferne. Die Verzweiflung derer, die versuchten dem Kessel zu entkommen, war unbeschreiblich greifbar.

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Vom Sprecher des Lautsprecher-Wagens mit der Aufschrift: "We are fucking angry" (zu dtsch: "wir sind ganz schön wütend", hagelte es Kritik an Scholz, Grote und der Polizeiführung vor Ort, die diesen Bildern zu Folge gezielt die Demo angriffen und dabei auch Leute prügelten, die sich lediglich hinter einem Banner versteckten.

Ich habe viel schon gesehen, aber in Betrachtung dessen, was sich mit diesen Bildern offenbarte, war ich entsetzt darüber, wie gezielt man diese Demo ins Verderben trieb. Auch mehrere unabhängige Beobachter kamen zu dem Schluss, dass man scheinbar nie vor hatte, diese Demo laufen zu lassen, sondern es gezielt auf eine Eskalation ankommen ließ.

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Erste Gegenstände fliegen auf die Reihen der Polizei. Besonders von denen, die es geschafft hatten die Flutschutzmauer zu erklimmen und über Selbige hinweg zu steigen. Nun befanden sich die Polizisten in einer unterlegenen Position, konnten von oben her mit allem beworfen werden, was wütende Vermummte in die Hände bekamen.

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Bei 2m51s in diesem Video sieht man den ersten Gegenstand fliegen und das Video belegt, dass ERST NACH DIESER ATTACKE DER POLIZEI AUF DIE DEMO die Lage eskalierte, sprich Gegenstände auf die Beamten flogen - nicht vorher, wie das im Innenausschuss am 19.7. propagiert wurde.

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Sekunden später - von der Balustrade aus fliegen erste Flaschen auf die Beamten.

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"Wo kein Feind, da keine Steine", habe ich vor 4 Jahren schon geschrieben, damals, als es in der Schanze in ähnlicher Weise eskalierte und mal ganz ehrlich, wenn diese Polizisten sich da nicht zwischen die Demonstranten gedrängt hätten, sie nicht versucht hätten den Kopf der Demo vom Rest der Demo zu trennen, hätten diese Flaschenwerfer hier rechts im Bild auch keinen Anlaß gehabt, mit Flaschen zu werfen, denn wo kein Feind, da keine Flaschen - das ist eigentlich logisch, oder nicht?

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"Dudde hat uns verheizt", gab ein Beamter später zu Protokoll und klar waren die Versammlungsteilnehmer wütend, wenn man ihre Demo auf diese Weise schreddert, sie keine 100 Meter in die Stadt lässt, aus Furcht, es könnte anderswo "knallen", die Argumente der Polizei sind hinreichend bekannt.

Zeugen nicht erwünscht

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2:28 nach Beginn der Eskalation auf der anderen Seite. Die Polizei versucht die Brücke zu räumen. "Alle runter von der Brücke", ruft ein Polizist aus der Ferne den auf der Brücke stehenden Journalisten zu. Offenbar wollte man keine Zeugen haben. Zu peinlich vielleicht, was die Polizei sich hier leistet und dilettantisch obendrein. Denn auch Dudde hätte klar sein müssen, dass diese Vorgänge nicht unbeobachtet bleiben. Die ganze Brücke stand voller Presse aus aller Welt und jeder von ihnen konnte sehen, was die Polizei da treibt.

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Fakt ist - die Demo wurde angegriffen BEVOR ETWAS PASSIERT WAR. In der Pressekonferenz am 9. Juli zeigte man dennoch nur diejenigen Bilder von mitten drin, wo Flaschen und Steine auf die Beamten bereits flogen - zeigte aber nicht, wie die Eskalation begann, dabei ist das ganz entscheidend für die Verantwortung derer, die diese Bilder vor den Augen der Weltöffentlichkeit produzierten.

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Reizgas gegen Journalisten?Mitten im Aufsager musste auch ich husten. Das beisende Aerosol setzt sich tief in die Lungen und schmerzt beim einatmen. Im Grunde waren wir mitten drin und konnte nichts gegen diesen Angriff tun, außer das Ausmaß der Dinge zu dokumentieren.

Pfefferspray gegen wehrlose Flüchtende

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Auf einem der Bilder - die es auch als Video gibt - sieht man eindeutig, wie Polizisten Pfefferspray gegen Leute einsetzen, die einfach nur fliehen wollten. Die raus wollten aus dem Kessel - doch das ging nicht. Weder nach vorne noch nach hinten - keine Entkommen. Es war die perfekte Falle und die schnappte nun zu. Fliehen konnte man nur über die cirka 2 Meter hohe Flutschutzmauer und das taten viele Menschen nun auch! Dass dabei niemand zu Tode kam, ist reines Glück!

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In dem Video - dass am 31.8. und damit pünktlich zum G20-Sonderausschuss erscheint - sieht man eindeutig, dass keine Gefahr von diesen Menschen ausging. Sie versteckten sich lediglich, hinter einem Protestbanner und dennoch wurden sie mit roher Gewalt von der Polizei drangsaliert. Gut sichtbar, wie ein offenbar prügel-freudiger Polizist von seinem Kollegen zurück gezogen wird und dieser Vorfall war KEIN EINZELFALL!

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Kurz nach 20 Uhr war die Straße dann komplett geräumt und es war das selbe Szenario wie immer. Die Demo wurde aufgestoppt wegen Vermummung. Die Unruhe wächst und die Lage eskaliert. Hier durch Überklettern einer Flutschutzmauer. Die Polizei schießt mit Pfefferspray und Reizgas hinterher - den fliehenden Menschen noch in den Rücken, erst danach flog der erste Böller. Kurz darauf auch Bengalos, Flaschen, Steine und alles was die wütenden Versammlungsteilnehmer in die Finger bekamen.

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Frage: Wären diese Bilder zu verhindern gewesen? Die Antwort muss lauten "JA",wenn die Polizei die Demo 100 Meter weiter hinten aufgestoppt hätte. Dort, wo es Fluchtmöglichkeiten nach links und rechts gegeben hätte. Doch das war offenbar nicht gewollt. Man wollte den perfekten Kessel, das hat Dudde am 19. Juli gegenüber dem Innenausschuss sogar zugegeben.

War alles so gewollt?

Zitat aus dem Wortprotokoll der 1. Sondersitzung des Innenausschusses der Hamburgischen Bürgerschaft vom 19. Juli: "Also, das Problem ist für uns ja gewesen, dass der Marschweg für uns verhältnismäßig kurz war bis in den Bereich Reeperbahn" und man habe wieder einmal "Quelleninfos" gehabt, die besagten, dass auf Höhe Reeperbahn die Vermummten losschlagen wollten. "Das heißt, wir hatten gar nicht viele taktische Varianten. Weil, wenn Sie die Helgoländer Allee nehmen mit rechts und links Grünanlagen, ist für uns sehr schlecht", erklärte Gesamteinsatzleiter Hartmut Dudde gegenüber dem Innenausschuss am 19. Juli.

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Und weiter: "Von daher schien - und das war auch mit Herrn Großmann abgesprochen - die Flutschutzmauer sehr wohl ein geeigneter Ort, weil generell erst einmal davon auszugehen war, dass man da gar nicht so schnell hochkommt, dass man von oben Hilfe kriegt und von unten sich mit Räuberleitern und massiven (...) Polizeikräfte dafür sorgt, dass sie hier nicht mehr zwischen den Aufzug und die Flutschutzmauer kamen. Das war mehr als ärgerlich, weil, das Ziel war ja gerade, die Gruppe dort aufzuhalten.

Das war aber eine Erfahrung, die - ja - den Kollegen Großmann und mich dann auch ein wenig überrascht hat. Aber eigentlich war die Örtlichkeit polizeitaktisch gut, weil, wie gesagt, wir hatten zumindest eine gerade Begrenzung, an der auch nicht viel Schäden verursacht werden konnten. Jeden Meter weiter, das hat Herr Großmann auch schon gesagt, (...) hätte man mit einer starken seitlichen Begleitung auf den Aufzug einwirken müssen. Und das ist für uns immer schwieriger, als wenn wir bauliche Gegebenheiten nehmen. Und deshalb erschien die Flutschutzmauer in der Grundaufstellung gut" - Zitat Ende.

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Diese Erklärung ist für Hartmut Dudde deshalb fatal, weil sie offenbart, dass dieser Ort GEZIELT ausgewählt wurde - um die Demospitze vom Rest der Demo zu trennen. Und genau darin liegt das Problem.

DENN: Jede kleine Kneipe braucht einen Notausgang nach vorne und hinten raus. Das ist GESETZ! Hier in Deutschland ist alles penibel geregelt und so mancher Kneipenwirt hat seine Mühe eine offizielle Konzession zu erlangen, nur weil der Einbau einer Fluchttür im Keller nicht immer funktioniert. Doch geht es um Menschenleben, um Leute die eingekesselt von der Polizei in Panik geraten könnten und daraufhin versuchen zu fliehen, gibt es nur diesen einen Weg über eine 2 Meter hohe Mauer? Das kann´s ja wohl nicht sein, oder?

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Schwere Verletzungen in Kauf genommen

Dieses unbesonnene Handeln der Polizeiführung verursachte zahlreiche Verletzungen bei denen, die dem Kessel entfliehen wollten und irgendwer sollte dafür Verantwortung übernehmen und sich nicht mit peinlichen Possen herausreden. Es kann nicht angehen, dass Hartmut Dudde diesen Ort gezielt ausgewählt hat und mit dem Ergebnis dessen, was wir sahen, dann auch noch durchkommt. Diese Taktik gehört bestraft und sei es nur, dass dieser Mann nie wieder ein Kommando über ein Ereignis dieser Größenordnung bekommt. Wenn doch schon zugegeben wurde, dass man gezielt diesen Ort auswählte, der keinerlei Fluchtmöglichkeiten zuließ und man damit auch billigend in Kauf nahm, dass es im Fall einer Massenpanik auch Verletzte und Tote geben könnte.

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Das Beispiel Duisburg (Love Parade 2010 mit vielen Toten) sollte eigentlich Mahnmal genug sein, um eine derartige Taktik von vornherein zu verurteilen. Dudde wandte sie dennoch an, besseren Wissens wie so etwas ausgehen könnte und genau das gehört gerichtlich bewertet und im Zweifel auch bestraft.

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Wer in Kauf nimmt, dass Menschen durch seine eigens fabrizierte Polizei-Taktik verletzt oder zu Tode kommen könnten, ist seines Amtes nicht länger würdig und gehört bestraft, respektive aus dem Amt entfernt. Da sollten auch mal personelle Konsequenzen gezogen werden.

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Eskalation mit Ansage

Zumindest die Lautsprecher-Durchsage vor 20 Uhr - wo alles noch ruhig war und viele der zuvor noch Vermummten ihre Vermummung weisungsgemäß auch abgelegt hatten, lässt vermuten, dass die Polizei gezielt die Schlacht im Kessel auch suchte. Denn warum sonst sollte man eine Ansage machen, die eigentlich erst dann kommt, wenn das Chaos schon ausgebrochen ist?

Zitat Lautsprecher-Durchsage von 19:20 Uhr: "Es erfolgt eine Durchsage der Polizei. In den vorderen Reihen der Polizei ist die Vermummung abzulegen"

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Und nur 1 Minute später - um 19:21 Uhr folgte die Durchsage: "An die unbeteiligten Personen in der Hafenstrasse. Entfernen Sie sich aus dem Einsatzbereich der Polizei, sonst können auch Sie von polizeilichen Maßnahmen betroffen sein, es ist jetzt 19:21 Uhr"

Aha, das ist nun aber wirklich interessant. Denn zu diesem Zeitpunkt - um 19:21 Uhr war absolut noch nichts passiert. Kein Böller, kein Bengalo, keine Flasche und auch nicht einziger Stein flog irgendwo hin. Außer Vermummung war nichts passiert und TROTZDEM forderte die Polizei JETZT SCHON dazu auf, sich aus dem Einsatzbereich der Polizei zu entfernen. Das tut sie sonst nur, wenn der Einsatz schon begonnen hat - sprich - die Schlacht schon im Gange ist, weshalb die Frage auch hier erlaubt sein muss, ob diese Eskalation seitens der Polizei gezielt gesucht wurde, sie gar vielleicht schon im "Drehbuch" dieses Tages stand?

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Gewalt nach Drehbuch?

Das wird selbstredend keiner der hohen Herren zugeben, dass man die Schlacht gezielt gesucht hatte. Fraglich bleibt dennoch, ob prügeln und Einsatz von Reizgas überhaupt eine angemessene Reaktion ist auf Leute, die außer Vermummung bislang nichts getan hatten?

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Auch ich habe diese Durchsage gehört und konnte kaum glauben, was ich da hörte. Ich war schon auf vielen Demos und kann bestätigen, dass so eine Durchsage erst dann kommt, wenn das Kind schon im Brunnen liegt, sprich, wenn die Demo sich in der Auflösung befindet. Das war zu diesem Zeitpunkt (19:21 Uhr) aber noch gar nicht geschehen und damit auch ein klares Indiz dafür, dass dieser Einsatz nach Drehbuch ablief - dass von vornherein ein Szenario festgelegt war, wonach die Autonomen erst einzukesseln und anschließend "gegen die Wand zu drücken" seien - um den Rest der Demo vorbeilaufen zu lassen. Dass dieses Vorhaben scheitern MUSSTE, war so klar wie nur irgendwas. Denn dass vermummte Autonome sich NICHT widerstandslos gegen eine "Mauer drücken" lassen, muss auch Dudde klar gewesen sein, der dieses Teilnehmer-Klientel seit Jahren kennt. Er muss also gewusst haben, dass wenn er so etwas tut, es zu einer Schlacht mit hohen Verlusten kommt, auch in den eigenen Reihen. Eben weil es keine Fluchtmöglichkeiten gab und niemand diesem Kessel entkommen konnte. Nicht mal die eigenen Leute!

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Der perfekte Kessel

Warum Dudde sich dennoch diesen gefährlichen Ort für seinen Zugriff aussuchte, sagt viel über das grundlegende Einsatz-Gebaren dieses Mannes aus. Kritiker halten diese Form der Konfrontationspolitik für nicht länger tragbar.

Ein Blick auf die im Anhang befindliche Grafik zeigt, wie die Fronten am 6. Juli verteilt waren. Links das massive Polizeiaufgebot umgeben von bequemen Auslauf-Zonen nach links und rechts hin.

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Davor aber - dort wo die Demospitze sich befand, waren links und rechts keinerlei Fluchtmöglichkeiten gegeben. Wer raus wollte aus dem Kessel, konnte sich nur in "Luft auflösen" oder eben über diese 2 Meter hohe Flutschutzmauer klettern. Viele taten das auch.

Die Polizei hätte die Demo auch 100 Meter weiter hinten aufstoppen können, dort wo links und rechts keine hohen Mauern sind und die Leute körperlich unversehrt aus der Demo hätten ausscheiden können. Aber diese Möglichkeit wurde seitens der Polizeiführung von Beginn an verhindert. Offenbar wollte man die Schlacht in diesem Graben, in diesem Kessel, umgeben von hohen Mauern, wo keiner mehr entkommen konnte.

Es gab keine Fluchtmöglichkeiten

Dudde hat - wie bereits erwähnt - ganz klar zugegeben, diesen Ort bewusst gewählt zu haben, eben WEIL es keine Fluchtmöglichkeiten gab - weder nach vorne, nach hinten oder zu den Seiten hin. Man habe in der Flutschutzmauer "sehr wohl ein geeigneten Ort gesehen", exakt das waren seine Worte - "weil generell erst einmal davon auszugehen war, dass man da gar nicht so schnell hochkommt" (auf die Mauer) und schon dieser Satz überführt die perfide Taktik des Gesamteinsatzleiters Dudde, die einzig und allein darauf ausgelegt war, die Demonstranten im Kessel zu stellen und sich notfalls mit ihnen auch zu prügeln, falls die sich nicht stellen lassen.

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Dass diese Leute sich erfahrungsgemäß nicht stellen lassen, ist bekannt. Also hat man bewusst diese "Schlacht" in diesem Kessel auch in Kauf genommen und damit nicht nur das Leben der Demonstranten, sondern auch das Leben der im Einsatz befindlichen Beamten riskiert. In Betrachtung des Verhaltens vom Tag darauf - dem 7. Juli - ist das im Übrigen ein bemerkenswerter Vorgang.

Lest im Teil 2 der Geschichte das Statement der Hamburger Polizei und was ein kritischer Beamter zu den Vorfällen sagt.

Hier weiterlesen.

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