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Wege, um Stress zu vermeiden

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Stress bestimmt unseren Alltag. Dabei muss das nicht sein. Es gibt Wege, ihn zu vermeiden - somit kann jeder stressfrei leben.

Er überfällt uns ganz plötzlich, schleicht sich langsam an, packt dann mit voller Kraft zu und lässt uns nicht mehr los. Bis wir uns dessen richtig bewusst sind, ist es meist schon zu spät. Der Stress hat uns voll in seinen Klauen, breitet sich wie eine Schlingpflanze immer weiter aus und droht uns langsam aber sicher voll einzuwickeln. Wenn wir nicht ganz schnell anfangen, etwas dagegen zu tun, haben wir keine Chance mehr - der Stress besiegt uns. Es beginnt langsam, fast unmerklich, entwickelt sich immer schneller und schneller. Wir werden launisch, unausgeglichen, träge, lustlos, krank.

Stress macht man sich selbst

Stress macht sich jeder selbst. So ein Quatsch, sagen Sie jetzt vielleicht. Ich mache mir doch selbst keinen Stress. Mein Chef stresst mich, weil alles immer sofort sein muss. Mein Mann stresst mich, weil sein Hemd unbedingt gebügelt werden muss, obwohl ich gerade mit den Kindern Hausaufgaben mache. Meine Frau stresst mich, weil sie das Auto zum Einkaufen braucht und ich laut Anweisung meines Chefs Überstunden machen muss. Meine Kinder stressen mich, weil sie jetzt sofort zu ihrem Freund oder ihrer Freundin gebracht werden müssen, obwohl ich gerade das Baby füttere.
Das ist alles richtig. Dies alles sind Situationen, in denen wir in Stress geraten können. Trotzdem sind wir es selbst, die uns den Stress machen!

Wege, um Stress zu vermeiden

Wer Stress vermeiden möchte, muss sich zum einen darüber im Klaren sein, dass er selbst dafür verantwortlich ist. Und zum anderen muss er wissen, was ihn stresst. Mit richtiger Planung, richtiger Denkweise und richtigem Handeln kann man Stress vermeiden.

Beispiele:

• „Ich mache mir keinen Stress! Stress ist ungesund und macht schlechte Laune!" Prägen Sie sich diese zwei Sätze gut ein. Haben Sie sie immer im Hinterkopf. Schreiben Sie sich diese zwölf Worte auf Zettel und hängen diese überall dort hin, wo Sie in Gefahr geraten, in Stress zu kommen. Wenn Sie das Gefühl haben, eine Stressattacke schleicht sich an, schließen Sie die Augen, atmen Sie tief durch und denken, flüstern oder sagen Sie: „Ich mache mir keinen Stress! Stress ist ungesund und macht schlechte Laune!"

• Überlegen Sie, wann Sie in Stress geraten. Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und schreiben alle Situationen auf, die Ihnen einfallen. Denken Sie nicht darüber nach, ob es sich lohnt, deswegen Stress zu bekommen. Das können Sie später machen. Nun ist es erst einmal wichtig für Sie, herauszufinden, wann Sie in Stress geraten. Notieren Sie wirklich alles. Sie müssen sich nicht schämen oder gar dumm vorkommen.

Es ist Ihre Liste und niemand wird diese Liste lesen, wenn Sie es nicht möchten. Außerdem gibt es keinen Grund sich zu schämen oder dumm vorzukommen. Bei jedem wird Stress durch etwas anderes hervorgerufen. Und dem gilt es auf die Spur zu kommen, damit Sie etwas dagegen tun können.

• Erstellen Sie einen Zeitplan, um Stress zu vermeiden. Die richtige Planung des Tagesablaufs ist besonders wichtig, wenn man viele verschiedene Dinge unter einen Hut bekommen muss, wie beispielsweise Haushalt, Kinder, Sport, Job, Hobby usw.

• Sagen Sie auch einmal nein, wenn jemand etwas von Ihnen möchte, was gerade nicht passt.

• Machen Sie eine Sache zu Ende und fangen erst dann mit der nächsten an. Zur Not bleibt auch einmal etwas liegen.

• Stress machen Sie sich selbst, daher können Sie ihn auch leicht vermeiden, wenn Sie wirklich darauf achten.

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