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Safariurlaub in der Serengeti garantiert tolle Tiererlebnisse

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Die Serengeti am Fusse des Vulkans Kilimanjaro in Tansania geh├Ârt zu den sch├Ânsten Regionen Afrikas. Exklusive Lodges in verschiedenen Stilrichtungen erwarten den Gast.

Die Serengeti wurde in Deutschland sp├Ątestens in den 1960er Jahren durch Bernhard Grzimeck, den Direktor des Frankfurter Zoos, ber├╝hmt. Mit seinem Film "Serengeti darf nicht sterben" weckte er als einer der ersten Pioniere das Interesse der breiten ├ľffentlichkeit f├╝r die Probleme des Tierschutzes und des afrikanischen Kontinents.

Die Serengeti wurde durch seine Bem├╝hungen und die seines Sohnes Michael, der bei einem Flugzeugungl├╝ck in der Serengeti t├Âdlich verungl├╝ckte, weltweit ber├╝hmt, als Nationalpark gesch├╝tzt und ausgebaut. Vater und Sohn liegen am Ngorongoro-Krater begraben.

Heute sind in der Serengeti mehrere kontrollierte Game Reserves aktiv, die mit ihren Safaris und den damit verbundenen Einnahmen lokale Bildungs- und Infrastrukturprojekte unterst├╝tzen oder gar erst m├Âglich machen. Das exklusivste Angebot sind die Singita Lodges. Alle Mitarbeiter von Singita entstammen der Region und sind lokal verwurzelt.

Von Deutschland aus ist die Anreise nach Tansania direkt m├Âglich. Zu den Singita Lodges nach Kilimanjaro fliegt die Condor ab Frankfurt nonstop im Wochentakt. Ab Arusha, dem lokalen Flughafen in der N├Ąhe des Vulkans f├╝r die Fl├╝ge innerhalb Tanzanias, bringen die hochmodernen Buschflieger die G├Ąste direkt in die einzelnen Lodges.

Sabora Lodge mit Zelten im Kolonialstil erwartet die G├Ąste

Eine Safari, die zumeist mit zweit├Ągigen Besuchen pro Lodge geplant wird, bedarf deutlich mehr Koordinationsaufwand als ein klassischer Urlaub. Die Besuche in den Lodges m├╝ssen nach Verf├╝gbarkeit geplant, die Zubringer-Fl├╝ge im Busch synchronisiert werden. Von der An- und Abreise ganz zu schweigen. Daher ist die Planung mit Hilfe eines sachkundigen Reiseveranstalters dringend zu empfehlen. Der Koordinationsaufwand ist nicht zu untersch├Ątzen.

Die Singita-Kette, auch in S├╝dafrika aktiv, betreibt im Grumeti-Park drei unterschiedliche Lodges, die sich in Stil und Ausstattung komplement├Ąr erg├Ąnzen und einen spannenden Urlaub f├╝r eine Woche garantieren. Die Sabora Lodge erinnert mit ihren im Kolonialstil ausstaffierten Zelten an das Epos "Out of Africa", in dem einst Meryl Streep und Klaus Maria Brandauer auf der Kinoleinwand gl├Ąnzten.

Der Reisende f├╝hlt sich an die gro├čen Zeiten einer Tania Blixen oder eines Rudyard Kipling erinnert, die in ihrer Zeit vielleicht mit weniger Luxus auskommen mussten, deren Wahrnehmung aber eine ├Ąhnliche gewesen sein d├╝rfte. Die Lodge atmet den weiten Duft der britischen Kolonialzeit, selbst die Pflegeserien im Bad sind britisch (Phenhaligon's) und von erlesener Qualit├Ąt.

Zum Abenddinner mit Kerzenschein, Chesterfield-Sesseln auf ├╝ppigem Teppich und Sherry in edlen Karaffen der vorletzten Jahrhundertwende, l├Ąuft der langsame Satz aus Mozarts Klarinettenkonzert im Hintergrund und erinnert akustisch an l├Ąngst vergangene Zeiten. Zweimal am Tag werden Safaris angeboten, jeweils am fr├╝hen Morgen und am sp├Ąten Nachmittag mit bis zu 4 Stunden Dauer.

Die Ranger kennen das offene Gel├Ąnde auswendig und richten sich nach den W├╝nschen der G├Ąste. Wonach soll Ausschau gehalten werden, welche Tiere wurden bislang noch nicht live gesichtet? Und auf geht die Suche in den offenen Gel├Ąndewagen, die nur durch ein kleines Picknick zwischendurch unterbrochen wird. Anschlie├čend, nach zwei Tagen, bringt der hauseigene Jeep die G├Ąste nach Faru Faru, der j├╝ngsten Singita Lodge im Stil der modernen Boutiquehotels.

Serengeti Lodge im Stil von Boutiquehotels f├╝r j├╝ngere G├Ąste

Hier sind zumeist j├╝ngere G├Ąste anzutreffen, die den Chic einer modernen Inneneinrichtung zu sch├Ątzen wissen. Das Safari-Programm ist in allen Lodges identisch, selbst der betreuende Ranger Guide bleibt einem treu und begleitet den Gast bei allen Lodge-Besuchen. Die exklusive, aber auch teuerste, der drei Singita Lodges ist Sasakwa. Sie sollte am Ende des Safari-Programms stehen.

Hoch oben auf dem h├Âchsten Berg der n├Ârdlichen Serengeti thront die aus festem Mauerwerk errichtete Luxus-Lodge und bietet einen atemberaubenden Ausblick weit hinein auf die afrikanische Ebene. Die Lodge bietet bis zu 36 G├Ąsten Platz und leistet sich einen franz├Âsischen Michelin-Sterne-Koch. Sein Name und Akzent deuten auf dessen Herkunft. Sasakwa geh├Ârt zu den profiliertesten und nobelsten Lodge-Angeboten des afrikanischen Kontinents.

Tansaniassch├Ânste Lodge heisst Sasakwa

Die feinsten Whiskeys und Portweine sind f├╝r die G├Ąste inklusive, jede der in sich abgeschlossenen, luxuri├Âsen Villen lockt mit einem beheizten Pool und endloser Aussicht ├╝ber die afrikanische Steppe. F├╝r alle, die ihre Safari-Tage gerne an einem festen Lodge-Standort verbringen und nicht wechseln m├Âchten, arrangiert Singita den Besuch der jeweils anderen beiden Lodges, um dort wahlweise den High Tea oder ein Dinner einzunehmen. Das Game Reserve selbst ist das gleiche, so dass sich die drei Lodges den gleichen Safari-Raum teilen.

Die Serengeti Region wird zumeist zu Zeiten der gro├čen "Masai Mara & Serengeti Migration" bereist, lohnt aber das ganze Jahr ├╝ber. Wenn die Tierherden nicht auf ihrer gro├čen Reise sind, ist das Tierleben meist beschaulicher und ruhiger. Die Wahrscheinlichkeit, dann einmal auch Leoparden zu sehen, ist relativ gro├č.

Eine preiswertere Alternative direkt im Serengeti-Nationalpark ist die neue Bilila Kempinski Lodge. Die Lodge hat Platz f├╝r bis zu 160 G├Ąste und hat mehr den Charakter eines Hotelbetriebs mit Safari-Anschluss. Das Resort ist gut f├╝r Gruppen geeignet und ist daher auch strukturell eine Alternative zu den exklusiveren Singita Lodges. Wer die M├Âglichkeit hat, sollte nach den aktiven Tagen einer Safari Sansibar als letzten Ruhepol vor der Heimreise w├Ąhlen.

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