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Wie ein Putzplan helfen kann, den Haushalt zu organisieren

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Wie im Berufsleben braucht man auch im privaten Haushalt einen Plan

Möchten Sie Ihre Hausarbeit effektiv erledigen? Machen Sie sich einen Plan. Seien Sie realistisch, was Ihre verfügbare Zeit angeht und tun Sie das, was Sie schaffen.

Gerade am Wochenende und vor Feiertagen wünscht man sich, die immer wiederkehrende Hausarbeit besser und effektiver geplant in den Griff zu bekommen. Die Vorstellung lieber jeden Tag ein wenig, statt einmal im Monat stundenlanges putzen, erscheint immer dann vielversprechend, wenn es mal wieder vor dem erwarteten Besuch eine groß angelegte Putzaktion gibt. Welche Methoden gibt es nun, dieses Problem in den Griff zu bekommen?

Die Kernfrage: Wieviel Zeit haben Sie zum putzen?

Die schönsten Pläne nutzen nichts, wenn sie alles enthalten, was gemacht werden müsste, Sie aber gar nicht die Zeit aufbringen können, die dafür nötig ist! Deshalb überlegen Sie im Vorfeld ganz realistisch wieviel Zeit Sie täglich aufbringen können und wollen für die Hausarbeit. Es kann sein, dass Sie montags eine Stunde einplanen können, während am Dienstag gerade mal genug Zeit bleibt, ein Fertiggericht zuzubereiten. Eignet sich der Mittwoch vielleicht um zwei Ladungen Wäsche zu waschen und zu trocknen? Während die Waschmaschine und der Trockner laufen, kann man schnell das Erdgeschoss durchsaugen und die Küche auf Vordermann bringen. Auch anstehende Büroarbeiten sind dann gut zu erledigen.

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Wenn am Donnerstag nur eine halbe Stunde Zeit ist, könnten Sie diese für das Badezimmer nutzen. Planen Sie ganz individuell Ihren persönlichen Putzplan. Das ist effektiver, als ständig das Gefühl zu haben, man hätte sowieso zu wenig Zeit. Durch solche Gedanken kann man seine letzten Energien lähmen und verschwenden. Selbst wenn Sie nur täglich 5 Minuten aufräumen für jedes Zimmer einplanen, sieht es dadurch ordentlicher aus als vorher.

In welcher Reihenfolge erledigen Sie die Hausarbeit?

Sie können Zimmer- oder Etagenweise vorgehen. Entweder Sie beginnen beispielsweise im Wohnzimmer von oben nach unten aufzuräumen und zu putzen, das heißt, Spinnenweben an der Decke entfernen, Lampen und Fenster (-rahmen und -bänke) säubern, Oberflächen aufräumen, abstauben und wischen und Stühle, Sofas und Sessel reinigen. Am Ende wird immer der Boden gesaugt oder gefegt und feucht gewischt.

Wenn Sie etagenweise vorgehen möchten, erledigen Sie die anfallenden Arbeiten in der oben beschriebenen Reihenfolge in der gesamten Etage. Also erst in jedem Zimmer die Spinnenweben an den Decken entfernen und am Ende die gesamten Böden reinigen.

Setzen Sie sich Etappenziele bei der täglichen Putzarbeit

Nehmen Sie sich ein Beispiel an den Stundenplänen unserer Kinder. Machen Sie eine kurze Pause alle 45 Minuten. Dann ist die Arbeit etwas überschaubarer. Genießen Sie eine Tasse Kaffee oder stärken Sie sich mit etwas zu essen. Begrenzen Sie die Pause unbedingt auf ungefähr zehn Minuten, sonst laufen Sie Gefahr von der Arbeit abzukommen. Halten Sie diesen Rythmus ein bis Sie Ihr Tagesziel erreicht haben.

Brauchen Sie Hilfe im Haushalt?

Wenn Sie merken, dass bei allem guten Willen, die Arbeit einfach nicht alleine zu bewältigen ist, beispielsweise bei großen Aufgaben wie dem Aufräumen und Entrümpeln im Keller oder Dachboden, holen Sie sich Hilfe. Kann Ihr Partner einige Aufgaben übernehmen? Größere Kinder können durchaus festgelegte Arbeitsschritte selbständig ausführen.

Mehr zum Thema: Wahnsinn auf Ansage: RTL2 schickt Putzfanatiker in Messie-Wohnung

Haben Sie eine gute Freundin oder einen guten Freund mit der oder dem Sie abwechselnd Ihre Wohnungen gemeinsam putzen. Zu zweit macht es vielleicht mehr Spaß! Wenn es alles nichts hilft, überlegen Sie einmal ob Sie eine bestimmte Summe im Monat für eine Haushaltshilfe ausgeben können. Dann lässt sich die gewonnene Freizeit für gemeinsame Zeit mit Familie und Freunden zum Auftanken nutzen.

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