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„Tag der Rückengesundheit": Noch nie war es so einfach, einen starken Rücken zu bekommen

16/03/2016 17:54 CET | Aktualisiert 17/03/2017 10:12 CET
Tom Merton via Getty Images

Am 15. März 2016 jährt sich der „Tag der Rückengesundheit" bereits zum 15. Mal. Diesjähriges Motto: Ergodynamik - bringen Sie Ihren Alltag in Bewegung! 85 Prozent aller Deutschen haben irgendwann im Leben Rückenbeschwerden, gerade weil der Mensch des 21. Jahrhunderts zu viel sitzt, sich weniger als seine Vorgänger bewegt, unregelmäßig und nicht ausgewogen isst und beruflich wie privat oft unter Strom steht.

Regelmäßige Bewegung, wie z. B. schwimmen, Rad fahren oder einfach nur spazieren gehen, kräftigt den Rücken, beugt Schmerzen vor und ist der erste Schritt zu einem gesunden Rücken. Ausreichende Bewegung ist das A und O - gerade für Menschen, die hauptsächlich im Büro arbeiten. Jeder Einzelne ist dafür verantwortlich, das Rückenschicksal durch eine gesunde Lebensweise - Bewegung und eine ausgewogene Ernährung - selbst in die Hand zu nehmen.

Damit es gar nicht erst zu Rückenschmerzen kommt, empfiehlt sich eine kontinuierliche Stärkung der Rücken- und Bauchmuskulatur. Zusammen bilden diese Muskeln eine Art natürliches Korsett, das die Wirbelsäule stärkt.

Regelmäßige Work-outs, Training an Geräten und auch Entspannungsmethoden wie Yoga oder Pilates unterstützen gezielt den Aufbau der Muskulatur. Aber auch kleine Übungen zwischendurch - z. B. am Schreibtisch - sind gut für den Rücken und die gesamte Muskulatur. „Aktives Sitzen" heißt das Zauberwort.

Harte Hocker und Stühle mit einer beweglichen Sitzfläche, wie z. B. ein Pezziball, gefallen dem Rücken. Immer wieder mal ein paar Schritte gehen, tut dem Rücken ebenfalls gut. Warum also nicht während des Telefonierens umherlaufen? Idealerweise steht man alle 60 Minuten für 10 Minuten auf und läuft ein Stück, aber auch Dehnübungen, wie zum Beispiel ein fiktives „Nach-den-Sternen-greifen", helfen, den Rücken zu entlasten.

Ernährung und Flüssigkeitszufuhr wichtig

Eine bewusste Ernährung, die reich an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen ist, sowie eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von zweieinhalb bis drei Litern täglich runden das persönliche Rücken-Wohlfühlprogramm ab. Wasser führt der Wirbelsäule Nährstoffe zu und hält die Bandscheiben prall - die Flüssigkeit wirkt also wie ein natürlicher Stoßdämpfer und schützt den Rücken so vor Belastungen.

Multimodale Schmerztherapie bei Diagnose Rücken

Treten doch Rückenschmerzen auf, sollte man diese nicht nur mechanisch betrachten. Schmerz entsteht in erster Linie im Kopf. Will man ihn bekämpfen, sollte ein Ansatzpunkt auch immer die Psyche sein.

Eine Schmerztherapie sollte sowohl an der psychotherapeutischen als auch an der psychosomatischen Stelle ansetzen, die oftmals chronifizierten Schmerzsyndrome aus verschiedenen Perspektiven betrachten und dabei alle Einflussfaktoren berücksichtigen.

Das bietet vor allem eine multimodale Schmerztherapie, bei der Orthopäden, Neurologen, Radiologen, Psychotherapeuten, Physiotherapeuten, Bewegungsanalytiker aber auch alternative Therapeuten wie TCM-Spezialisten zum Einsatz kommen, um einen Patienten ganzheitlich behandeln zu können.

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