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Schadenersatzansprüche im LKW-Kartellverstoß -- 15 % vom Kaufpreis für Betroffene zurück!

Veröffentlicht: Aktualisiert:
TRUCKS
gilleslougassi via Getty Images
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Seit knapp 20 Jahren besteht zwischen den LKW-Riesen MAN, DAF, Daimler, Iveco und Volvo/Renault ein Kartell, in dem illegal Preisabsprachen getroffen werden. Seit 2011 wird gegen dieses Kartell ermittelt und nun kam es zur Verurteilung: knapp 3 Mrd. Euro Geldstrafe stehen dabei zur Bewältigung vor MAN & Co. -- dazu kommen aber jetzt noch satte Schadenersatzansprüche von (Miet-)Käufern und Leasingnehmern!

Im Raum stehen derzeit Schadenansprüche von 15% vom Kauf- bzw. Bruttolistenpreis ggü. den großen LKW-Herstellern, die Sie als Betroffene im LKW-Kartellverstoß geltend und zu Geld machen können! -- Wie hoch die Verfahrenskosten sind, was für Ansprüche bestehen und vor allem, wer eigentlich vom Kartellskandal betroffen ist, klären wir!

LKW-Kartellverstoß: Verbraucherfragen von uns geklärt!

Wer ist betroffen?

Betroffen vom LKW-Kartellverstoß sind vor allem Speditionen, Transportunternehmen oder auch LKW-Fahrer u.a., die in den Jahren 1997 bis 2011 einen LKW der Marken

  • DAF

  • Daimler

  • Iveco

  • MAN oder

  • Volvo/Renault
  • gekauft, gemietet oder geleast haben!

    Darunter fallen alle mittelschweren Lastkraftwagen (ab 6t) und schweren Lastkraftwagen (ab 16t). Wichtig in einem angestrebten Verfahren gegen einen der LKW-Riesen ist die Höhe des entstandenen Schadens durch die illegalen Preisabsprachen und natürlich auch, ob eine Vertragsunterzeichnung im o.g. Zeitraum stattgefunden hat.

    Wie werden Verfahrenskosten im LKW-Kartellverstoß getragen?

    Sollte keine außergerichtliche Lösung gefunden werden können, nachdem Kontakt zum Hersteller aufgenommen und dem Grunde nach Entschädigung gefordert wurde, streben viele eine gerichtliche Durchsetzung geltender Schadenersatzansprüche an. Besteht zum angegebenen Zeitraum ein Vertragsverhältnis übernimmt auch die Rechtsschutzversicherung etwaige Kosten bspw. über eine Verkehrsrechtsschutz- oder eine Firmenrechtsschutzversicherung.

    Diese können zum Einen individuell, also in Eigenbelastung getragen werden. Hier kommen dann Prozesskosten, die Erstellung von Gutachten und mögliche, weitere Verfahrenskosten auf Kläger zu. -- Ratsam ist eine anwaltliche Beratung im Vorfeld zur Einschätzung von Erfolgschancen und Kostenrisiken Ihres Falls.

    Zum Anderen besteht die Möglichkeit sich als Mehrheit zusammenzuschließen, Klagen zu bündeln und aufkommende Gerichts- und Verfahrenskosten zu teilen. -- Dies ist keine Sammelklage, solche sind in Deutschland nicht existent, ein Modell wie dieses ist der Zusammenschluss zur sog. Streitgenossenschaft!

    Darüber hinaus können auch Prozessfinanzierer eingeschaltet. Diese sind derzeit äußerst interessiert am LKW-Kartellskandal -- sie übernehmen die Verfahrenskosten und etwaige Kosten für Gutachten etc. während Sie den Prozessfinanzierer mit 30% am Gewinn beteiligen. Kommt es zum Vergleich im Verfahren, ist die Gewinnbeteiligung ebenfalls zu entrichten!

    Wann muss ich als Betroffener tätig werden, um meine Recht geltend zu machen?

    Wir raten dringend zur Prüfung Ihrer Verträge aus den Jahren 1997 bis 2011, wenn Sie von Ihren Schadenersatzansprüchen profitieren wollen. Denn seit Ermittlung gegen das Kartell 2011 besteht ebenfalls eine Verjährungsfrist, die zwar gehemmt wurde, dennoch aber zu Beginn des neuen Jahres, genauer dem 19. Januar 2017, ein Ende findet!

    Schnell sein und handeln bedeutet daher bares Geld für Sie als Betroffene vom LKW-Kartell! -- Wir beraten Sie gerne kostenlos zu Ihren Chancen und Möglichkeiten.

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