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Warum ich mit meinen Kollegen um die Wette spare

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Als junger Mensch mit wenig Geld in einer Großstadt leben: Das kennen sicher viele von uns. Explodierende Mietpreise, höhere Lebenshaltungskosten, niedrige Löhne. Auch ich muss mein geliebtes Geld zusammenhalten.

Da kommt mir die Sparchallenge gerade recht. Meine beiden Kolleginnen fordern mich zum ultimativen Sparen heraus.

Bei den Mieten wird sparen schwierig

Die Mieten in München sind schon eine Frechheit. Aber was soll man machen, wenn man in München arbeitet? Meine Alternative zu einer hohen Miete mit kurzem Arbeitsweg wäre: Zuhause bei den Eltern wohnen, 250 Euro für die Bahn zahlen und jeden Tag drei Stunden im Zug und U-Bahn sitzen. Das kann ja auch nicht die Lösung sein.

Das gönne ich mir alles von meinem Geld

Was muss ich jetzt von meinem Geld nach der happigen Miete noch alles bezahlen? Handyvertrag, Versicherungen, Mittagessen in der Kantine, Lebensmittel, Kleidung, Hygieneartikel, Freizeit, und vieles mehr.

Im ersten Monat war ich mal schön mit 200 Euro im minus. Im zweiten Monat nur noch mit 50 Euro. Es wird also langsam besser. Da darf dann aber in der Wohnung nichts kaputt gehen. Ein neuer Kühlschrank oder sowas ist nicht drin.

Da fällt mir ein: Der Staubsauger macht echt komische Geräusche. Da sollte ich vielleicht wirklich mal einen neuen kaufen. Aber nicht diesen Monat. Denn im Mai muss ich richtig hart sparen. Weil ich gegen meine beiden Kolleginnen Johanna und Sabina nicht verlieren möchte. Das wäre ja noch schöner.

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Warum wir sparen

Zusammen schreiben wir drei den Kleingeldhelden-Blog. Wir zeigen jungen Menschen wie wir sparen, wie wir unser Geld anlegen und wie man sich etwas Geld dazu verdienen kann. Und damit sind nicht diese Fake-Tipps aus dem Internet gemeint. Sondern handfeste Tipps. Und jetzt sparen wir halt einen Monat lang um die Wette.

Wie ich sparen will

Durchs Sparen möchte ich mir keine Lebensqualität stehlen lassen. Deswegen versuche ich zwar günstig einzukaufen, aber trotzdem gönne ich mir die Sachen, die mir gut schmecken. Zum Beispiel mag ich Lachs sehr gerne.

Der ist sehr teuer, aber den kaufe ich mir trotzdem. Dafür lasse ich vielleicht mal die Packung Pringles im Regal stehen. Oder anstelle eines Nachtischs in der Kantine, kaufe ich mir Bananen im Supermarkt. Ist sogar noch gesünder.

Du siehst schon: Bei mir dreht sich alles ums Essen. Wenn ich Kleidung oder andere Artikel brauche dann schaue ich, ob ich im Internet Gutscheine und Coupons finde. Das bringt manchmal echt viel.

Mein Ziel
Da ich letzten Monat 50 Euro mehr ausgegeben hatte, als ich eingenommen hab (ihr müsst euch aber keine Sorgen um mich machen, mit meinen Aktien bin ich weit im Plus. Zur Not verkaufe ich davon einfach welche ;-)) möchte ich in diesem Monat am Ende 50 Euro übrig haben.

Ob ich das schaffe und wie es meinen beiden Kolleginnen ergeht, kannst du auf unserem Instagram-Account verfolgen

Mir kannst du hier auf Instagram mit vielen Spartipps und Einblicken aus meinem sparsamen Leben folgen

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