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Düsseldorf: Lieblingsmetropole von Expatriates in Deutschland -- Schlusslicht: Hamburg

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DSSELDORF
Ventura Carmona via Getty Images
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Düsseldorf und München zählen zu den beliebtesten Städten bei Expats weltweit, dank hoher Lebensqualität und Top-Karriere-chancen.

Melbourne, Houston, Madrid und Düsseldorf führen die Liste der besten Städte für das Leben im Ausland an, die auf bisher unveröffentlichten Daten aus der jährlichen Expat Insider 2016 Studie von InterNations beruht.

Mit über 14.000 Umfrageteilnehmern handelt es sich um eine der umfassendsten Studien weltweit, die sich mit den Lebensverhältnissen von Expatriates befasst. Laut der neuesten InterNations-Studie ist Düsseldorf auf Platz 4 der globalen Rangliste die beliebstete Stadt Deutschlands unter den befragten Expatriates.

München folgt nur wenige Plätze darunter auf Platz 7. Die deutsche Metropole, die bei Expats am schlechtesten abschneidet, ist Hamburg, das als Nummer 19 von 35 ein unterdurchschnittliches Ergebnis erzielt. Expatriates in Hamburg sind besonders enttäuscht vom Wetter in der Hansestadt, das 57 Prozent als eher unangenehm empfinden. In München äußern sich nur 31 Prozent negativ über Wetter und Klima.

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Frankfurt: Weltweit die Nummer eins für die Karriere im Ausland

Acht der zehn beliebtesten Städte für das Arbeiten im Ausland befinden sich in der D-A-CH-Region. Die deutschen Metropolen Franfurt, Düsseldorf, München und Hamburg nehmen vier von fünf Spitzenpositionen ein; lediglich Melbourne auf Platz vier bildet hier eine Ausnahme.

Beim Thema Karrierechancen im Ausland liegt Frankfurt ganz vorne, während Düsseldorf hinsichtlich der Work-Life-Balance auf dem zweiten Platz landet. Interessanterweise geht höhere Zufriedemnheit mit diesem Faktor nicht unbedingt mit kürzeren Arbeitszeiten einher: Expats in Düsseldorf verbringen mit 44,1 Wochenstunden sogar die meiste Zeit am Arbeitsplatz, während Umfrageteilnehmer in anderen deutschen Städten im Schnitt ein bis zwei Stunden weniger arbeiten.

Expats auf der Suche nach einem sicheren Arbeitsplatz sei München ans Herz gelegt. Die bayerische Landeshauptstadt belegt nicht nur den weltweit ersten Rang in der Kategorie Jobsicherheit, sondern Expats fühlen sich dort auch im Allgemeinen sicher: Erstaunliche 96 Prozent der ausländischen Staatsbürger in München halten ihr neues Zuhause für sicher, zirka zehn Prozentpunkte mehr als in Hamburg, Berlin oder Frankfurt (je 87, 87 bzw. 84 Prozent).

Niedrige Lebenshaltungskosten in Berlin -- und Düsseldorf

Expats mit etwas knapperem Budget kommen in Deutschland relativ gut zurecht. Immerhin zwei der fünf Städte, die beim Thema Lebenshaltungskosten am besten abschneiden, liegen in Deutschland: Berlin steht an erster Stelle weltweit, Düsseldorf an vierter Stelle. Hier fallen die Bewertungen für Frankfurt, Hamburg und München weniger rosig aus. Diese Städte liegen auf Rang 10, 11 und 14.

Während Expats in Düsseldorf nicht nur mit ihren Lebenshaltungskosten, sondern auch mit ihrem Kontostand zufrieden sind, sieht es in Berlin ein bisschen anders aus. In Düsseldorf bewerten acht von zehn Studienteilnehmern ihre finanzielle Lage positiv, während die Bundeshauptstadt in dieser Kategorie es nur auf Platz von 23 von 35 schafft. Damit liegt Berlin nicht nur weit hinter Düsseldorf (Platz 9), sondern auch hinter Frankfurt (15), München (18) und Hamburg (19).

Bei der Frage, ob ihr Haushaltseinkommen höher sei als die durchschnittlichen Ausgaben für das Alltagsleben, vergeben die Teilnehmer in Düsseldorf die besten Bewertungen: 60 Prozent finden, dass ihr Einkommen mehr als genug ist, um die Lebenshaltungskosten zu decken. In Hamburg und Berlin sind jedoch nur 35 bzw. 37 Prozent der Befragten dieser Meinung.

Trotz seines schlechten Rufs als teuerste Stadt Deutschlands schneidet München besser ab: fast die Hälfte der hier lebenden Expats (49 Prozent) findet, dass sie mehr als genug Geld zur Verfügung haben, um sich die „Weltstadt mit Herz" leisten zu können.

Deutschland: Kein Land für gesellige Menschen?

Während sich Deutschland beim Thema Karrierechancen großer Beliebtheit erfreut, scheinen die Deutschen aufgrund ihres eher unfreundlichen Verhaltens erheblich weniger beliebt zu sein. Unter den deutschen Städten auf der Rangliste schneidet Frankfurt hinsichtlich der Eingewöhnung vor Ort am schlechtesten ab und landet lediglich auf Platz 30 von 35.

Die wenigen Städte weltweit, die in diesem Index noch schlechter bewertet werden als „Mainhattan", sind Dschidda, Schanghai, Riad, Zürich und Basel. Düsseldorf ist wiederum die einzige deutsche Stadt, die in den Kategorien für Willkommenskultur und Freundlichkeit überdurchschnittlich gute Ergebnisse erzielt: Es liegt hier auf Platz 12 bzw. 14 von 35. Berlin kann immerhin mit einem 14. Platz in der Kategorie Freundschaften im Ausland punkten.

„Sprache" ist jedoch diejenige Kategorie, in der Deutschland am schlechtesten wegkommt. Fünf der zehn Städte, die auf der entsprechenden Rangliste des Index zum Thema Eingewöhnung im Ausland ganz unten stehen, befinden sich in Deutschland -- und eine sechste in der deutschsprachigen Schweiz.

Nur Schanghai und Peking, wo Expats mehr schlecht als recht mit ihren Chinesichkentnissen im Alltag zurechtzukommen, schneiden noch schlechter ab. Nur zwei bis sechs Prozent der Befragten stimmen der Aussage, es sei leicht, Deutsch zu lernen, uneingeschränkt zu. Zugleich finden es bis zu drei von zehn Studienteilnehmern in Deutschland sehr schwierig, sich ohne ausreichende Kentnisse der Landesprache durchzuschlagen.

Im Hamburg pflichten ganze 29 Prozent der befragten Expats dieser Aussage bei, im Schnitt zwölf Prozentpunkte mehr als in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt oder München.

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