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An jeden Krebspatienten, den ich behandelt habe: Es tut mir leid. Ich habe es nicht verstanden.

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Ich habe nicht verstanden, wie sehr ihr an jedem Wort gehangen habt, das ich gesagt habe.

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Lieber jeder einzelne Krebspatient, den ich jemals behandelt habe: Es tut mir leid. Ich habe es nicht verstanden.

Seit meiner Diagnose lag mir dieser Gedanke schwer auf dem Herzen. Ich habe fast mein gesamtes Erwachsenenleben lang in der Onkologie gearbeitet. Ich habe damit angefangen, Patienten unterzubringen und Termine für sie auszumachen, dann habe ich während meiner Ausbildung als Hilfskrankenschwester und später als Krankenschwester gearbeitet, stationär und ambulant.

Ich war stolz darauf, dass ich Zugang zu meinen Patienten fand und ihnen mit ihrer Krebserkrankung und allem, was dazugehört, helfen konnte. Ich dachte wirklich, ich hätte es verstanden. Ich dachte, ich wüsste, wie es sich anfühlt, das alles durchzumachen. Ich wusste es nicht.

Ich habe nicht verstanden, wie es sich anfühlt, diese Worte wirklich zu hören. Ich war in so vielen Diagnosegesprächen und musste die Nachricht oft genug sogar selbst überbringen, aber es ist surreal, die Person zu sein, die der Arzt meint. Ihr habt versucht, jedes einzelne Detail aufzunehmen und aufzupassen, in Wirklichkeit aber habt ihr versucht, die Miene so lang wie möglich nicht zu verziehen, vielleicht eine passende Frage zu stellen und dann so schnell wie möglich heraus zu stürmen.

Wahrscheinlich seid ihr heimgegangen und unter dem Gewicht dessen, was ihr soeben gehört habt, zusammengebrochen. Wahrscheinlich habt ihr schweigend dagesessen und habt nicht glauben können, was gerade passiert ist - bis ihr wieder arbeiten musstet. In der Arbeit und überall anders auch habt ihr so getan, als wäre alles normal, weil ihr noch keine Details wusstet und deshalb noch niemandem etwas verraten wolltet.

Ein schreckliches, hilfloses Gefühl

Wahrscheinlich wusstet ihr nicht einmal, wo ihr anfangen solltet, und eure Gedanken wanderten schnell an sehr dunkle Orte. Dieser Tag war der schlimmste. Es tut mir leid. Ich habe es nicht verstanden.

Ich habe nicht verstanden, wie schwer das Warten ist. Das ist der allerschlimmste Teil. Der Diagnoseprozess dauert ewig. Verschiedene Meinungen einholen, die Biopsie, die Untersuchungen und Maßnahmen... und die Bestrahlungen. Uff, die Bestrahlungen. Ihr habt all das durchgemacht, während ihr versucht habt, positiv zu bleiben - aber zu diesem Zeitpunkt wusstet ihr nicht, mit was ihr es zu tun habt und die Ungewissheit ist furchterregend.

Zu wissen, dass der Krebs da ist und ihr gerade noch nichts tut, um ihn zu behandeln, ist ein schreckliches, hilfloses Gefühl. Es tut mir leid. Ich habe es nicht verstanden.

Ich habe nicht verstanden, wie unangenehm es ist, es anderen Leuten zu sagen. Ihr wusstet nicht, was ihr sagen solltet. Sie wussten nicht, was sie sagen sollten. Niemand wusste, was er sagen sollte, aber es war irgendwie erleichternd, als es anfing, sich herumzusprechen. Es hat euch vielleicht überfordert, all diese Anrufe und Nachrichten zu beantworten - und sich daran zu gewöhnen, dass andere nun solch eine persönliche Information über euch wissen.

Mehr zum Thema: Mit der Krebsdiagnose brach mein Leben zusammen - anderen Betroffenen muss es nicht so gehen

Aber dieses scheußliche Geheimnis, das ihr zunächst für euch behalten musstet, war endlich gelüftet und die Menge der Menschen, die euch unterstützen würde, wuchs. Es tut mir leid. Ich habe es nicht verstanden.

Ich habe nicht verstanden, wie sehr ihr an jedem Wort gehangen habt, dass ich gesagt habe. Ihr habt alles, was ich gesagt habe, hundert Mal im Kopf wiederholt. Habe ich dies und jenes wirklich so gemeint... ihr habt euch gefragt, ob ihr alles richtig verstanden habt. Ihr habt mich nochmal angerufen, um euch zu versichern. Und dann vielleicht noch einmal, weil ein Freund gefragt hat: „Nun, aber was ist mit _____."

Ihr habt die anderen Krankenschwestern dasselbe gefragt, um zu sehen, ob ihr dieselbe Antwort bekommen würdet. Bitte wisst, dass wir gerne eine Million mal am Tag mit derselben Frage angerufen werden, bis ihr alles verstanden habt. Es tut mir leid. Ich habe es nicht verstanden.

All die verschiedenen Ultraschalluntersuchungen, Bestrahlungen, Operationsräume.

Ich habe nicht verstanden, wie viel ihr googeln würdet. Ich habe euch gesagt, dass ihr es nicht tun solltet. Ihr habt es getan, oft - und genau dasselbe habe ich auch getan. Die Suche nach Informationen, Hoffnung, Geschichten ähnlich eurer eigenen, Bestärkung. Es war unmöglich, es nicht zu tun. Mein neuer Ansatz ist nun, zu vermitteln, was gute Informationsquellen sind, wenn ihr googelt. Ich helfe euch, zu lernen, wie man die Informationen filtert.

Und ich verspreche, euch mehr Informationen zu geben, denn ich weiß, wie sehr ihr nach ihnen hungert. Es ist unrealistisch zu glauben, dass ihr die Willenskraft haben werdet, gar nicht zu suchen (ich zumindest hatte sie nicht). Es tut mir leid. Ich habe es nicht verstanden.

Ich habe nicht verstanden, wie es sich anfühlt, die ganze Zeit über traurige Blicke zugeworfen zu bekommen. Zum Beispiel, wenn ihr in der Arbeit durch den Flur lauft oder wenn ihr jemanden trefft, kurz nachdem er es erfahren hat. Euer Kopf ist voll mit diesem sanften "Wie geeeeht's dir?"

Ihr sagt schnell eure einstudierte Allgemeinantwort: "Mir geht's ganz gut, müde, aber läuft." Versteht mich nicht falsch, ich weiß, ihr wisst all die guten Wünsche und Anliegen zu schätzen, aber es hat ein wenig gedauert, bis ihr euch an all das Mitleid gewöhnt habt. Es tut mir leid. Das habe ich nicht verstanden.

"Ich verspreche, euch mehr Informationen zu geben, denn ich weiß, wie sehr ihr nach ihnen hungert."

Ich habe nicht verstanden, was bei all diesen "anderen Terminen" passiert. Ich konnte euch sagen, was euch bei den Terminen in der Onkologie erwarten würde. Aber all die verschiedenen Ultraschalluntersuchungen, Bestrahlungen, Operationsräume, Untersuchungsräume - ich wusste nicht, was dort passieren würde und was ich euch sagen sollte.

Ich hätte das Gesamtbild besser kennen sollen. Ich hätte euch warnen sollen, dass ihr, wenn ihr eure Medizin eingenommen habt, eine Stunde warten müsst, bevor der Arzt die Ultraschalluntersuchung durchführen kann. Ich hätte euch sagen müssen, was ihr vor einer bestimmten Prozedur essen oder trinken dürft oder eben nicht oder dass man manche Behandlungen jeden Tag in Anspruch nehmen muss. Es tut mir leid. Ich habe es nicht verstanden.

Ich habe nicht verstanden, wie komisch es ist, "mutig" genannt zu werden. Das ist ein Wort, mit dem ziemlich viel um sich geworfen wird. Ja, ihr fühlt euch dann irgendwie gut, aber ihr habt trotzdem nicht verstanden, warum Menschen euch mutig nennen. Klar, ihr kamt ganz gut klar (zumindest die meiste Zeit), aber ihr hattet ja keine andere Wahl. Ich werde behandelt, weil ich muss - dadurch fühle ich mich nicht wie eine Heldin. Es tut mir leid. Ich habe es nicht verstanden.

Wir haben euch die Zahlen und Statistiken mitgeteilt und euch gesagt, dass jede Krebserkrankung anders verläuft.

Ich habe nicht verstanden, wie verrückt euch die Krankheit macht. Ihr habt euch gefragt, ob ihr jede einzelne funktionierende Gehirnzelle verloren habt, vor allem, wenn die Nebenwirkungen oder andere Symptome euch plagten. Ihr hättet jede einzelne Nebenwirkung der Chemotherapie spüren können oder keine einzige und ihr würdet euch immer noch fragen, ob alles so wirkt, wie es soll.

Ihr hattet vielleicht Kopfschmerzen, eine gewöhnlich Erkältung oder Gelenkschmerzen, aber ihr konntet euch niemals sicher sein, ob das mit dem Krebs verbunden war und ihr habt euch jedes Mal gefragt, ob das ein Zeichen dafür war, dass die Krankheit voranschreitet, auch, wenn das absolut keinen Sinn ergab. Ich hoffe, ihr habt euch nicht zurückgewiesen gefühlt, wenn ihr angerufen und nachgefragt habt und ich gesagt habe, dass ihr euch keine Sorgen machen solltet. Es tut mir leid. Ich habe es nicht verstanden.

Ich habe nicht verstanden, warum ihr immer misstrauisch wart. Ihr konntet gar nicht anders als euch zu fragen, ob alle anderen etwas über eure Prognose wussten, das ihr nicht wusstet. Wir haben euch die Zahlen und Statistiken mitgeteilt und euch gesagt, dass jede Krebserkrankung anders verläuft... aber steckt da vielleicht mehr dahinter? Irgendwas, was sie vor euch geheim halten wollten oder was sie sich nicht trauten, euch mitzuteilen? Natürlich kenne ich die Antwort, aber ich kenne auch diese Gefühle. Es tut mir leid. Ich habe es nicht verstanden.

"Ich habe nicht verstanden, wie verrückt euch die Krankheit macht. Ihr habt euch gefragt, ob ihr jede einzelne funktionierende Gehirnzelle verloren habt."

Ich habe nicht verstanden, wie verwirrend "Optionen" sind. In manchen Fällen gibt es mehr als eine Möglichkeit. Egal ob es um Ärzte, Medikation, Behandlungsformen etc. geht - ich habe mein Bestes getan, damit ihr jede Möglichkeit versteht, aber viele Optionen bringen oft viel Verwirrung mit sich.

Ihr wolltet in eure Behandlung mit einbezogen werden - aber der Stress, den zu viele Optionen erzeugen, ist manchmal zu groß. Ihr habt mich um meine Meinung gebeten und mich gefragt, was ich tun würde, wenn ich an eurer Stelle wäre. Ich habe diese Frage gehasst, aber ich weiß nun, was ihr gemeint habt. Es tut mir leid. Ich habe es nicht verstanden.

Ich habe nicht verstanden, wie schwierig es ist, Hilfe zu akzeptieren, vor allem für Mütter. Ihr wart nicht daran gewöhnt, aber ihr brauchtet die Hilfe. Es war euch peinlich, zuzugeben, dass ihr die ersten Monate ohne das zusätzliche Essen, die Geschenkkarten und die Unterstützung vielleicht nicht überstanden hättet.

Ihr fühltet euch demütigt durch diesen Hilfestrom und habt gehofft, eines Tages zurückgeben zu können. Ihr fragt euch immer noch, ob ihr euch oft genug bedankt habt oder ob ihr eine Möglichkeit verpasst habt, euch zu revanchieren. Es tut mir leid. Ich habe es nicht verstanden.

Die Krankheit übernimmt alles. Ihr musstet aufhören, Dinge zu tun, die ihr liebt.

Ich habe nicht verstanden, wie launisch man wird. An einem Tag wart ihr so überzeugt davon, dass ihr den Krebs ohne Probleme besiegen würdet. Und am nächsten Tag wart ihr, ohne besonderen Grund, davon überzeugt, dass ihr eine dieser traurigen Geschichten werden würdet, die Leute ihren Freunden erzählen. Die Launen wechseln ohne Vorwarnung. Alles könnte sie auslösen. Es tut mir leid. Ich habe es nicht verstanden.

Ich habe nicht verstanden, dass wenn ihr gesagt habt, dass ihr müde seid, ihr eigentlich so viel mehr meintet. Natürlich gibt es Worte wie Erschöpfung und extreme Übermüdung - aber es sollte ein eigenes Wort nur für Krebspatienten geben, denn der Zustand ist lähmend. Wirklich. An manchen Tagen habt ihr euch gefragt, wie ihr es überhaupt geschafft habt, euch fortzubewegen. Es tut mir leid. Ich habe es nicht verstanden.

Ich habe nicht verstanden, wie viel Zeit die Krankheit frisst. Ich habe immer solche Sätze benutzt wie "Krebs ist, als würdest du eine weitere Vollzeitstelle annehmen" oder "Das Leben stoppt nicht für Krebs", um euch auf euren weiteren Weg vorzubereiten. Aber nun hören sie sich an wie kitschige Sprüche.

Die Krankheit übernimmt alles. Ihr musstet aufhören, Dinge zu tun, die ihr liebt. Ihr musstet eure Pläne ändern. Ihr musstet Dinge ausfallen lassen, die euch wichtig waren. Es war euch unmöglich, das alles zu planen - und das allein war schon schlimm genug. Es tut mir leid. Ich habe es nicht verstanden.

"An manchen Tagen habt ihr euch gefragt, wie ihr es überhaupt geschafft habt, euch fortzubewegen."

Ich habe nicht verstanden, wie komisch es war, zu sehen, wie eure Körper sich so schnell veränderten. Ihr standet da und habt ungläubig euer Spiegelbild angestarrt. Vielleicht waren es Schwellungen, vielleicht Narben, vielleicht Haarausfall, vielleicht Gewichtsverlust, obwohl ihr so viel gegessen habt, wie es geht.

Es ist hart. Euer Aussehen ist ein größerer Teil eurer Identität, als ihr es zugeben wolltet, und zugleich waren das stetige Erinnerungen daran, gegen was ihr gerade ankämpft. Ihr wolltet euch wieder wie ihr selbst fühlen. Es tut mir leid. Ich habe es nicht verstanden.

Ich habe nicht verstanden, dass es weh tun würde, ausgelassen zu werden. Die Leute haben euch plötzlich nirgendwo hin mehr eingeladen. Sie fühlten sich, als ob sie sich bei euch nicht mehr über die kleinen Ärgernisse des Alltags beschweren dürften. Sie haben sich euch gegenüber anders verhalten und das tat ein bisschen weh. Ihr könnt sie nicht dafür verantwortlich machen.

Ihr habt euch genauso verhalten, wenn andere traumatische Lebensereignisse verarbeiten mussten - und ihr wolltet sowieso nicht ausgehen, weil ihr euch nicht gut fühltet. Aber ihr habt Normalität gebraucht. Es tut mir leid. Ich habe es nicht verstanden.

Ich habe nicht verstanden, wie schuldig ihr euch gefühlt habt

Ich habe nicht verstanden, wie viele Sorgen ihr euch um eure Kinder gemacht habt. Das bereue ich am meisten. Ich hätte mehr mit euch über sie sprechen sollen - und nicht nur, um Verbote aufzuheben oder über Keime. Ihr habt euch Sorgen darüber gemacht, welchen Einfluss die Krankheit auf sie haben würde.

Ihr habt euch Sorgen darüber gemacht, dass ihr nicht mehr mit ihnen mithalten oder euch an euren schlechten Tagen um sie kümmern könntet. Ich habt euch Sorgen darüber gemacht, dass sie Angst haben und verwirrt sein würden. Ich habt euch Sorgen darüber gemacht, dass ihr sie verlassen würdet. Es tut mir leid. Ich habe es nicht verstanden.

Ich habe nicht verstanden, wie schuldig ihr euch gefühlt habt, vor allem diejenigen von euch, die verheiratet sind. Ihr habt darüber nachgedacht, wie unfair es ist, dass euer Partner es mit euren Launen aufnehmen musste, um euch dabei zu helfen, konzentriert und ruhig zu bleiben, und dass ihr mit täglichen, langweiligen Aufgaben zu Hause doppelt so viel Arbeit macht. Ihr wisst, dass jeder während der Eheschließung verspricht "in guten, wie in schlechten Zeiten", aber ihr habt das Gefühl: Das haben sie nicht verdient.

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Ihr wart dankbar, wenn euer Partner gesagt hat: "Geh dich ausruhen, ich kümmere mich um die Kinder", aber ihr habt einen Stich im Herzen gespürt, wenn ihr gehört habt, wie sie im Nebenzimmer spielten, während ihr euch gefragt habt, ob so deren Zukunft ohne euch aussehen würde. Es tut mir leid. Ich habe es nicht verstanden.

Ich habe nicht verstanden, dass es niemals aufhören würde. Niemals. Ich habe euch immer erzählt, Krebs ist nur eine Phase in eurem Leben. Genauso wie Schule oder so - es scheint sich extrem zu ziehen, wenn ihr drin seid, aber bald wird alles nur noch Erinnerung sein. Es tut mir leid, wenn ich euch damit marginalisiert habe.

Es ist keine Phase. Ja, es gibt auch Phasen - die Behandlung dauert nicht ewig. Aber ihr seid nun verändert. Ihr werdet nicht aufhören, euch Sorgen zu machen, die Unsicherheit hört nicht auf, die Angst vor einem Rückfall oder einem furchtbaren Ende hören nicht auf. Ich habe gehört, dass es besser wird. Die Zeit wird es zeigen. Zeit ist wertvoll. Es tut mir leid. Ich habe es nicht verstanden.

Ich muss zugeben, für mich war es am Anfang wahrscheinlich etwas einfacher. Ich kenne die Fachtermini, ich kenne die richtigen Leute, ich arbeite dort, wo ich behandelt werde - ich bin mir sicher, dass es das einfacher macht. Ich habe so viele von euch mit einem tapferen Gesicht und Entschlossenheit durch diesen Albtraum marschieren sehen - ohne, dass ihr zu dieser Zeit auch nur eine Sache über Krebs gewusst hättet (außer der Tatsache, dass ihr niemals daran erkranken wolltet). Ihr wart immer meine Inspiration, und ich liebe jeden einzelnen von euch.

Nichts macht mir mehr Freude, als zu sehen, dass ihr eure Ziele erreicht und langsam wieder zu euch selbst zurückfindet. Ich liebe es, wenn wir Besuch oder Nachrichten von denen bekommen, die schon seit Jahren ihre Behandlung abgeschlossen haben und denen es nun gut geht. Das ist Balsam für die Seele der Onkologie-Krankenschwester.

Obwohl Menschen, die im Gesundheitswesen arbeiten, nicht wissen, wie man sich an eurer (na ja, unserer) Stelle fühlt, ist es okay. Niemand weiß das. Ich hoffe jedenfalls, dass ich euch trotzdem etwas beistehen und euch Kraft geben konnte während eurer Krebsbehandlung. Obwohl ich es damals nicht verstanden habe.

In Liebe,
Lindsay

Dieser Blog erschien ursprünglich bei der Huffington Post USA und wurde aus dem Englischen übersetzt.

Eine Version dieses Beitrags erschien ursprünglich auf Here Comes The Sun 927.

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