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Warum Geld dich glücklich macht - und du dir nix anderes erzählen lassen solltest!

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"Geld macht nicht glücklich" - diesen Satz hast du sicherlich schon oft gehört, oder?

Gefolgt von einem tiefen Seufzer, einem verlegenen Lachen oder einem verärgerten Schnauben zeigt dieser Satz, dass er bei vielen die Emotionen hochkochen lässt. Aber für Glück darf es nicht verantwortlich sein! Ich sehe das heute anders.

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Ich gehöre zu den vielen Frauen, die sich fast nie aktiv um ihr Geld gekümmert haben. Seitdem ich damit angefangen habe und über meinen Weg blogge, merke ich, dass deutlich mehr Frauen diese Aufgabe ihren Männern überlassen, als es in der Öffentlichkeit scheint.

Und ich merke außerdem, dass sich einiges in meinem Leben verändert hat, seitdem ich mich intensiver mit meiner Beziehung zum Geld auseinandersetze. Ich bin heute viel glücklicher als noch vor zwei Jahren und lebe mein Leben bewusster.

1. Du lebst länger dank Geld

Mir geht es heute besser. Das scheint nicht nur mein persönlicher Eindruck zu sein, sondern es gibt Studien, die zeigen, dass Armut krank macht. Das Robert Koch Institut hat 2010 Zahlen und Trends aus der Gesundheitsberichterstattung des Bundes zusammengefasst. Was dort zu lesen ist, ist erschreckend.

Wenn du arm geboren wirst, lebst du im Schnitt acht Jahre weniger als eine Frau, die in einem reichen Haushalt aufwächst. Bei den Männern liegt der Unterschied sogar bei elf Jahren.

Das liegt unter anderem daran, dass sie häufiger rauchen, sich ungesünder ernähren, mehr Stress sowie weniger soziale Kontakte haben und darunter das Immunsystem leidet. Es kommt vermehrt zu Herzinfarkten, Schlaganfällen, Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Depressionen, Arthrose, Lungen- und Leberkrankheiten.

Letztendlich reicht es schon aus, durch wenig Geld ständig unter Druck zu stehen und nicht zu wissen, wie die nächste Rechnung zu bezahlen ist.

Allerdings geht es nicht nur Frauen so, die in Armut leben. Auch Frauen, die eigentlich genug Geld verdienen, um sich ein schönes Leben ermöglichen zu können, haben oft Schwierigkeiten hauszuhalten und stehen letztendlich vor dem gleichen Problem: Stress!

2. Du entwickelst dich weiter

Lange hab ich ohne Ziele gelebt, hab die Jobs angenommen, die sich mir geboten haben und hatte ein einigermaßen nettes Leben. Dass Nett die kleine Schwester von Scheiße ist, wissen wir schon länger. Daher war auch mein Leben nicht sonderlich prickelnd. Was ich dadurch verpasst habe, war mir damals aber nicht bewusst - es war in Ordnung, so wie es war.

Heute weiß ich, wie sich Leben anfühlen kann. Dass es aufregend, kribbelnd, voller Vorfreude und Adrenalin sein kann - nicht immer, aber ich habe mittlerweile immer wieder solche Momente. Wie sieht es in deinem Leben aus?

Mir hat auf meinem Weg geholfen, dass ich Bücher zu Persönlichkeitsentwicklung lese, sie durcharbeite, mich coachen lasse und auf Seminare fahre. Klingt gut, oder? Coaches und Seminar sind allerdings nicht billig. Ich würde liebend gerne noch viel mehr Seminare besuchen, spontan sein und mich weiterbilden.

Je mehr ich mich entwickle, desto besser geht es mir, ich kann mehr Menschen helfen und dadurch mehr verdienen. Wenn ich mehr verdiene, sind wieder neue, hochwertigere Ausbildungen drin und ich kann noch besser helfen - ein Kreislauf, der mir gefällt.

Kennst du das Gefühl, dass du spürst, dass eigentlich mehr möglich sein muss?

Dass mehr in dir steckt, als du im Moment zeigst, aber das Geld reicht nicht aus, um dir ein Coaching zu leisten? Dann fange mit der günstigen Variante an und kauf dir tolle Workbooks, mit denen du einen guten Schritt weiterkommst.

3. Du kannst dir deine Träume verwirklichen

Ich bin mittlerweile ein totaler Verfechter davon, dass du dir viel mehr leisten kannst, als du es ahnst. "Ich kann mir das nicht leisten" ist ein Glaubenssatz, der lange in meinem Kopf umhergeschwirrt ist und mich total eingeschränkt hat.

Denn in den meisten Fällen ist es so, dass du nur deine Prioritäten verschieben müsstest und schon könntest du dir viel mehr leisten. Das ist aber oft unbequem: Mit dem Rauchen aufzuhören, keinen Alkohol zu trinken, in eine kleinere Wohnung zu ziehen oder das Auto zu verkaufen.

Es kommt darauf an, dass du dir bewusst machst, was du wirklich willst und was du dafür in Kauf nimmst. Verschiebe deine Prioritäten.

Wie ermöglicht Geld dir ein besseres Leben?
Ich freue mich auf deinen Kommentar.

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