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5 Tipps, für ein entspanntes Gassi gehen mit dem Hund

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YAWNING DOG
Zoonar RF via Getty Images
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Der Spaziergang mit dem Hund könnte so schön sein, wenn der Hund es gelernt hätte an der Leine zu gehen. In der Realität sieht es oft anders aus. Der Hund zerrt an der Leine wohin er will oder kläfft andere Hunde, Radfahrer und Jogger an. Mit den folgenden fünf Tipps, lernt der Hund die Leinenführigkeit und das Gassi gehen wird endlich entspannter.

 

Tipp1: Leinenführigkeit im Welpenalter lernen

 

Ab dem ersten Tag in seinem neuen zu Hause, sollte ein Welpe lernen, entspannt an der Leine zu laufen. So werden spätere Probleme beim Gassi gehen von Anfang an unterbunden. Kurzes aber dennoch regelmäßiges Gassi gehen sind mit einem Welpen ein Muss. So lernt er seine Umwelt kennen und verliert seine Schreckhaftigkeit. Empfehlenswert ist es, den Welpen an alle möglichen Situationen frühzeitig zu gewöhnen. Dazu zählt das entspannte vorbeilaufen an Radfahrern und Joggern oder anderen Hunden. Auch Spaziergänge in der Stadt oder an stark befahrenen Straßen gehören zum Lernprogramm. Versucht der Welpe eine andere Richtung einzuschlagen oder an der Leine zu ziehen, sollte der Besitzer einfach stehen bleiben und erst weiterlaufen, wenn er wieder die volle Aufmerksamkeit des Welpen hat.

 

Tipp2: Kommando Fuß durch Handzeichen unterstützen

 

Hunde achten auf Rufkommandos, wenn sie ihnen beigebracht wurden. Dennoch fällt es ihnen bei zahlreichen äußeren Einflüssen, darauf zu achten. Empfehlenswert ist es, dass Rufkommando mit einem Zeichen zu kombinieren. So kann sich der Hund an beiden orientieren und den Befehl ausführen. Da sich der Hund beim Kommando Fuß auf Höhe des Besitzers befindet, eignet sich das Klopfen auf den Oberschenkel, optimal als Handzeichen. Dieses sollte gleich zu Beginn, mit dem Rufkommando Fuß erlernt werden.

 

Tipp3: Aufmerksamkeit des Hundes gewinnen

 

Handelt es sich bei dem Hund um einen typischen "Zerrer", der ständig an der Leine zieht, kann die Aufmerksamkeit mit Leckerlis erregt werden. Dieses sollte natürlich nicht sofort dem Hund gegeben werden. Der Besitzer sollte das Leckerli neben dem Bein, kurz über der Nase des Hundes halten und ein paar Meter laufen. Der Hund versucht das Leckerli zu erreichen und bleibt auf gleicher Höhe. Danach erhält er seine Belohnung. Wird die Übung mehrmals wiederholt, gewöhnt er sich daran und läuft irgendwann einfach immer nebenher. Hier ist auch ein Klickertraining von Vorteil.

 

Tipp4: Plötzliche Richtungswechsel

 

Einige Hunde bevorzugen es, in eine andere Richtung als gewünscht zu laufen. Folglich wird der Spaziergang alles andere als entspannt. In der Regel sollte jedoch der Besitzer die Richtung angeben und nicht der Hund. Eine hilfreiche Methode, dass der Hund sich nach dem Besitzer richtet, statt andersherum, ist der plötzliche Richtungswechsel. Sobald der Hund woanders hin möchte, wechselt der Besitzer die Richtung. Gezwungenermaßen muss der Hund hinterher. Irgendwann wird ihm dieses Schauspiel zu kompliziert und er richtet sich den gesamten Spaziergang nach seinem Besitzer.

 

Tipp5: Geeignete Hilfsmittel für einen entspannten Spaziergang

 
  • Geschirr statt Halsband verwenden
  • Keine Flexi-Leinen verwenden sondern normale Leinen
  • Mit Klicker oder Leckerlis korrektes Verhalten belohnen
  • Ein sogenanntes "Halti" kann die Leinenführigkeit erleichtern
 

Mein Fazit:

Die Leinenführigkeit sollte bereits im Welpenalter geübt werden. Zudem ist die Verwendung eines passenden Hundegeschirrs, statt Halsband empfehlenswert. Handzeichen unterstützen die Rufkommandos und sollten immer mit Leckerlis oder einem Klicker belohnt werden. Außerdem ist die Verwendung eines "Haltis" empfehlenswert.

 

Weitere Tipps zum Gassi gehen im folgendem Video:

 

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