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Die Leere in der Lehre

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LEHRAMT STUDIUM
dpa
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Als ich 2009 mein Lehramtsstudium für die Fächer Deutsch und Politische Bildung an Gymnasien begann, war meine Erwartungshaltung an ein praxisorientiertes Studium bereits gering. Ich folgte der Auffassung: Wer wenig erwartet, kann nicht allzu arg enttäuscht werden.

Ich hatte ja keine Ahnung.

Wie für so viele Studierende war auch für mich die Wahl eines Lehramtsstudiums eine Verlegenheitsentscheidung. Nach einem mittelmäßigen Abitur und einer noch mittelmäßigeren kaufmännischen Ausbildung im Anschluss daran, blickte ich neiderfüllt auf meine ehemaligen Mitschüler, fast allesamt Studenten, und deren nahezu unerschöpflich wirkendes Guthaben an Ferien und Freizeit.

Das konnte ich mir nicht entgehen lassen. Als Tochter zweier Nichtakademiker stieß ich auf Unverständnis - das Konzept und der Aufbau eines Studiums war meinen Eltern fremd. In Kindertagen äußerte ich die Idee, Ärztin zu werden.

Meine Mutter bewegte dieses Bestreben zu der Aussage: „Ein Medizinstudium? Was denkst du, wer du bist?" Nun gut, mit einem 2,7er Schnitt im Abitur konnte ich mich davon ohnehin verabschieden.

Da ich jedoch den Wünschen meiner Eltern entsprechend die grundständige kaufmännische Ausbildung erfolgreich absolviert hatte, konnten sie mir nun das Studium schlecht verweigern. Soviel zur Chancengleichheit: Um Kindern von Nichtakademikern den Einstieg ins Studium zu erleichtern, genügt ein „dies academicus" an der Schule nicht - auch den Eltern müssen die Vorteile und Abläufe universitärer Bildung erst nahegebracht werden.

Ich setze mich im Leben nicht mehr in ein Büro

Nach meiner Ausbildung zur Verlagskauffrau, die ich in muffigen Großraumbüros und auf unbequemen Schreibtischstühlen in verschiedenen „Back Offices" verbracht habe, war für mich eines klar: Ich setze mich im Leben nicht mehr in ein Büro.

Naturwissenschaftlich, künstlerisch und musikalisch ebenso unbegabt wie desinteressiert, jedoch mit 21 Jahren immerhin im stolzen Besitz von rund 200 Büchern, drängte sich mir der Gedanke an ein Germanistikstudium auf.

Doch schon hörte ich gedanklich meine Eltern: „Germanistik? Was willst du denn damit? Dann hättest du auch im Verlag bleiben können..." Außerdem hatte ich bereits zu viele gute Autoren gelesen, um mir meinen insgeheimen Traum von einer Karriere als Journalistin, geschweige denn Schriftstellerin zuzutrauen.

Also Nummer sicher: Deutsch auf Lehramt, Zweitfach Politische Bildung. Kann ja nicht so schwer sein, unser Lehrer hat ja im Politikunterricht immer nur Filme laufen lassen...

Lehramtsstudenten lassen sich in zwei Gruppen einteilen

Bereits in den ersten Tagen an der Uni bemerkte ich, dass sich die Lehramtsstudenten recht gut in zwei Gruppen aufteilen ließen: Die erste Gruppe bestand aus denjenigen, welche die Schullaufbahn erfolgreich durchlaufen haben und immer gern zur Schule gegangen sind.

Mit gerade einmal (Danke, Zentralabitur!) 17, 18 Jahren schienen sie sich nicht recht zu trauen, die gewohnten Pfade zu verlassen. Also raus aus der Schule und auf schnellstem Wege auch wieder hinein.

Die zweite Gruppe, zu der dementsprechend auch ich zählte, bestand aus etwas älteren Studenten, die schon einmal ein Studium begonnen oder sogar absolviert hatten oder wie ich eine Berufsausbildung abgeschlossen hatten. Leute eben, die einen zweiten Anlauf nehmen wollten.

Diese Abhandlung soll nicht zum Inhalt haben, die Beweggründe derer, die sich für ein Lehramtsstudium entscheiden, zu durchleuchten oder gar zu bewerten. Ich erwähne diese (ohnehin ja in keinster Weise empirisch belegten) Beobachtungen nur, weil sie zu der Leere in der Lehre der Lehrämter vielleicht ihr Übriges tun.

Mehr zum Thema: Nach einer Stunde als Lehrervertretung wusste ich, was an deutschen Schulen so katastrophal schief läuft

Denn natürlich habe ich auch immer wieder Lehramtsstudierende getroffen, die voller Freude bei der Sache sind und die sich niemals haben vorstellen können, einen anderen als den Lehrerberuf zu ergreifen. Und eines war uns ohnehin allen gemein: Wir benötigten eine pädagogische Ausbildung und didaktisches Handwerkszeug. Beides sollte den meisten von uns verwehrt bleiben, wie folgende Beispiele verdeutlichen sollen:

Ich habe ein Seminar zur Literaturdidaktik besucht, geleitet vom Professor höchstpersönlich. Ich hatte mich bereits daran gewöhnt, dass didaktische Kurse niemals zum Inhalt hatten, wie sich Lehrer in bestimmten, gerade anspruchsvollen Situationen im Klassenraum behaupten können.

Nie wurde uns erklärt, in welchem Rahmen man Schüler reglementieren darf oder soll oder woran ich erkennen kann, mit welcher Methode ich die Klasse am besten zur Mitarbeit motivieren kann.

Unser Professor hat selbst kaum als Lehrer gearbeitet

Mir war also schon vor Beginn des Seminars klar, dass wir wohl wieder jede Woche gemeinsam eine Kurzgeschichte lesen würden und im Anschluss daran frei nach dem Motto „Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem" unsere Meinung über die Geschichte kundtun würden. So kam es dann auch.

Ein „Skript" mit Kurzgeschichten wurde uns ausgeteilt und wir besprachen Woche für Woche die Bedeutung von Zeit, Ort und Raum für die Geschichte als Ganzes. Eine aufgeweckte neunte Klasse hätte wohl kaum Schwierigkeiten gehabt, sich an der Diskussion von uns Master-Studenten zu beteiligen.

Zu einer der Geschichten waren auch einige Aufgaben aus einem Schulbuch abgedruckt. Ich empfand einige der Aufgaben als recht anspruchsvoll und äußerte die Frage, ob ein Sechstklässler tatsächlich für gewöhnlich schon in der Lage sei, diese zu lösen.

Der Professor warf einen raschen Blick auf das Aufgabenset und sagte „Ich weiß es nicht, ich hab da keine Erfahrung" und rief den nächsten Studenten auf, der sich gemeldet hatte. Ich zog meinen Terminkalender aus der Tasche und begann zu schreiben. Eine befreundete Kommilitonin saß neben mir und erkundigte sich, was ich mir notierte.

Ich sagte ihr, dass ich die Antwort des Professors festhielt, damit ich später selbst noch glauben konnte, dass das tatsächlich so geschehen war. Der Professor für Literaturdidaktik konnte mir am 26.11.2013 aus Mangel an Erfahrung keine Antwort auf die Frage geben, ob eine Aufgabe für einen Schüler in einer bestimmten Schulstufe zu bewältigen sei oder nicht.

Meine Kommilitonin googelte den Professor und fand rasch heraus, dass dieser bereits kurz nach seinem Referendariat eine Anstellung an einer Uni fand und somit seit den mittleren 90er Jahren keinen Klassenraum mehr von innen gesehen hatte.

Jedes Semester kriegen die Studenten die gleiche Klausur

Auch im Fach Erziehungswissenschaften, welches alle Lehramtsanwärter zusätzlich zu den angestrebten Unterrichtsfächern belegen müssen, wird man in den meisten Fällen von jeglichem Bezug zur beruflichen Praxis „verschont".

Als Beispiel diene hier eine Aufgabe aus einer Klausur zur Bildungsforschung. Diese vermag ich im Übrigen deshalb so exakt wiederzugeben, weil der Dozent gerüchteweise jedes Semester die exakt gleiche Klausur schreiben lässt und sich die Fotographie einer Altklausur daher bei wohl annähernd jedem Studenten, so auch bei mir, abgespeichert auf dem Computer befinden:

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(Ohne die Antwort auf solche Fragen zu kennen, ist man im Klassenzimmer bestimmt aufgeschmissen...)

Der Zugewinn, den ich für meinen Lehrerberuf aus der Fähigkeit zur Beantwortung solcher Fragen generieren kann, muss sich mir wahrlich erst noch erschließen. Vor seiner Habilitation in Erziehungswissenschaften hat der Diplom-Pädagoge, so steht es auf seiner Homepage, an verschiedenen Unis als wissenschaftlicher Mitarbeiter gearbeitet. Einträge zu Tätigkeiten in Kitas, Heimen, Schulen oder anderen Einrichtungen für Kinder und Jugendliche habe ich nicht gefunden.

Mehr zum Thema: Rassistische Kommentare gehören zur Tagesordnung - was sich an den Schulen ändern muss

Am Rande sei erwähnt: Ich schrieb in der Tat die gleiche Klausur wie ein Semester zuvor mein anbetungswürdiger Kommilitone, der uns die Bilder der Klausuraufgaben hat zukommen lassen...

Das Thema der ersten Wochen: Die Meeresschnecke Aplysia

Ein erziehungswissenschaftliches Seminar meines Bachelor-Studiums beschäftigte sich laut Titel mit der „Psychologie des Lernens". Ich hoffte auf die Vermittlung einiger Methoden, die meinen künftigen Schülern, und vielleicht ja auch mir, das Pauken erleichtern.

Mnemotechniken oder Assoziationsketten vielleicht. Weit gefehlt: Das Thema der ersten Wochen war die Meeresschnecke Aplysia. Da sie, wie ich gelernt habe, über ein einfaches Nervensystem verfügt, lassen sich an ihr simple Lernprozesse wie die Sensibilisierung gut darstellen.

Wir erfuhren, dass die Schnecke, wenn das Licht in ihrer Umgebung beispielsweise blau gefärbt ist und ihr anschließend ein Stromschlag verabreicht wird, sich nach einigen Wiederholungen schon angsterfüllt zusammenkrümmt, wenn die Umgebungsbeleuchtung entsprechend verändert wird, ohne dass ein Stromschlag folgt - sie hat das blaue Licht mit dem kommenden Schmerz assoziiert.

Ich will ehrlich sein: Natürlich beschäftigten wir uns nicht das gesamte Seminar hinweg mit der Schnecke. Wir steigerten uns kontinuierlich bis hin zum Pawlowschen Hund, der ja bekanntermaßen bereits erwartungsvoll zu sabbern begann, wenn er Herrchens Schritte hörte.

Wie ich diese Seminarinhalte mit meiner späteren Lehrtätigkeit in Verbindung bringen soll, kann ich noch nicht sagen...Vielleicht sollte ich Schüler für gute Leistungen oder gutes Betragen mit Würstchen belohnen, um sie ganz heiß auf meinen Unterricht zu machen?

Zu einer Dozentin am Lehrstuhl für Sonderpädagogik konnte ich leider nichts über ihren Werdegang herausfinden. Zu gern hätte ich gewusst, womit diese freundliche ältere Dame vor ihrer Arbeit an der Universität ihr Geld verdient hat.

Sie betrat den Raum stets ausgerüstet mit einem Karton voller Wachsmalstifte, Scheren und Klebstoff. Wir malten Bilder, bastelten aus Papptellern Masken, warfen uns gegenseitig einen Ball zu und lernten - nichts.

Wie wir mit behinderten Kindern umgehen sollen? Keine Ahnung!

Angehende Gymnasiallehrer, mitten im Studium davon überrascht, dass fortan auch in ihren Klassen im Zuge der Inklusion Kinder mit körperlichen und/oder geistigen Behinderungen untergebracht werden.

Dringend hätten wir Informationen darüber benötigt, welche besonderen Bedürfnisse diese Kinder haben und wie wir im Klassenverband für ein gemeinsames Miteinander sorgen können, ohne dass die Inklusionsschüler außen vor bleiben. Anstelle dieser Informationen bekamen wir Masken aus Papptellern:

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(Eher "sonderbar" als "sonderpädagogisch": Mein Arbeitsergebnis aus einem erziehungswissenschaftlichen Seminar)

Ich würde lügen, wenn ich behauptete, im Fach Politische Bildung stünde es besser um die Lehrerausbildung. Ich fühlte mich an meine eigenen Zeiten als Schülerin im Politikunterricht erinnert, als ich im Bachelorstudium den Kurs „Politische Filmbildung" belegen musste.

Hatte doch unser Politiklehrer stets und ständig Filme laufen lassen, um sich dann zum Rauchen aus dem mittels Rollläden abgedunkelten Klassenraum zu schleichen.

An der Uni lief es freilich etwas anders. Der Kurs wurde geleitet von einer jungen Frau in meinem Alter. Der geneigte Leser wird es ahnen: Auf eigene ausgeprägte Unterrichtserfahrungen konnte die Dozentin schon in Ermangelung von Lebensjahren nicht zurückgreifen.

Der Kurs hatte zum Inhalt, dass wir Studierenden in Kleingruppen zunächst einen Film aus der sogenannten Box-Office Top 100 auswählen mussten. Diese Liste besteht aus 100 überaus erfolgreichen Filmen, die sich zum großen Teil nur schwerlich in Verbindung mit dem Politikunterricht in deutschen Klassenzimmern setzen lassen.

Die Dozentin schrieb ihre Dissertation - wir fungierten als Datenlieferanten

Unseren ausgewählten Film sollten wir anschließend an einem Stand im Seminarraum „bewerben", indem wir Plakate dazu gestalteten und unseren Stand der Thematik des Films entsprechend dekorierten:

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(Filmplakat meiner "Arbeitsgruppe" zu Forrest Gump)

Was mir bei diesen Tätigkeiten an Wissen vermittelt werden sollte, ist mir nach wie vor ein Rätsel. In einer Hausarbeit zu diesem Seminar sollten wir darlegen, wer an dem Film beteiligt war und ein Kapitelprotokoll anfertigen.

Eine Abweichung oder Umstrukturierung von den geforderten Punkten oder das Heranziehen anderer Filme war nicht zulässig - es stellte sich heraus, dass die junge Dozentin an ihrer Dissertation arbeitete und sie unseren Handlungsspielraum deshalb so begrenzte, um unsere Ergebnisse in ihre Promotion einfließen lassen zu können.

Mit anderen Worten: Wir fungierten als Datenlieferanten. Also saßen wir Woche für Woche im Seminar und sahen zu, wie unsere Kommilitonen sich verzweifelt darum bemühten, aus Filmen wie „The Dark Knight", „Titanic" oder „The Simpsons" Verwertbares für den Unterricht in Politischer Bildung zu extrahieren.

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Die Gruppe, zu der ich gehörte, hatte mit „Forrest Gump" noch das kleinste Übel erwischt. Wir konnten den im Film thematisierten Vietnamkrieg als Ereignis heranziehen, mit dem man sich im Politikunterricht auseinandersetzen könnte (obgleich dieser Krieg meinen Recherchen zufolge in keinem Bundesland im Curriculum für Politische Bildung steht...).

Ich könnte hier noch stundenlang weitere, traurige Geschichten aus dem Skurrilitätenkabinett Lehramtsstudium auflisten, aber ihr habt nun wohl schon einen eindrücklichen Einblick gewinnen können...Wer noch mehr hören will - bei Amazon habe ich ein kleines Büchlein zu dem Thema veröffentlicht: "5 Jahre Bastelstunde" heißt das gute Stück passenderweise...

Ich möchte mir nicht anmaßen zu behaupten, jeder Dozierende, der selbst nicht an einer Schule gearbeitet hat, sei inkompetent und könne kein Wissen vermitteln. Das wäre sicherlich zu kurz gedacht. Doch schon Genosse Lenin erkannte, dass „die Praxis das Kriterium der Wahrheit" ist.

Jemand, der jahrelang an unterschiedlichen Schulen als Lehrer gearbeitet hat, wird mit Sicherheit über einen Erfahrungsschatz verfügen, von dem ich gern lernen und profitieren würde.

Ein Professor, der lediglich sein Referendariat absolviert hat, was nun einmal schlicht zwingender Bestandteil der Lehrerausbildung ist, kann ipso facto nicht auf einen solchen Erfahrungsschatz zurückgreifen.

Wir Studierende brauchen Leute, die uns sagen können, wie man für ein positives Klassenklima sorgen kann, welche Methoden sich bei ihnen im Unterricht bewährt haben und wie man verdammt nochmal an dem Job als Lehrer nicht kaputtgeht und Teil einer traurigen Statistik wird, zufolge derer jeder dritte Lehrer an mindestens einem Burnout erkrankt.

Lehramtsstudenten werden Lehrer. Sie werden eure Kinder unterrichten. Sie möchten junge Menschen für ihre Fächer begeistern, Talente fördern und schwächere Schüler unterstützen. Sie wünschen sich ein freundliches und produktives Miteinander im Klassenverband und auch nach der Stunde für die Schüler ein offenes Ohr haben zu können.

Sie möchten die Erwartungen, die ihr als Eltern zu Recht an Lehrer habt, erfüllen und eure Kinder gut und gewissenhaft auf Prüfungen vorbereiten, damit sie einen Abschluss, einen guten Abschluss, erlangen und mit den bestmöglichen Voraussetzungen in die Berufsausbildung oder die Universität starten können.

Wie das geht, habe ich in fünf Jahren Lehramtsstudium leider nicht gelernt - Meine Zeugnis für die Uni: Ungenügend.

Der Beitrag erschien zuerst auf dem Blog der Autorin.

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