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Fu├čball-EM: Gemeinsam schauen und auch mal abschalten

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FUSSBALL KINDER EM
GettyImages
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Die EM begeistert Kinder wie Erwachsene gleicherma├čen, bietet Gespr├Ąchsstoff und ist ein guter Anlass, um im Kreis der ganzen Familie das sportliche Ereignis zum Familienerlebnis zu machen. Hier bieten sich gemeinsame Tippspiele in der Familie an.

SCHAU HIN! bietet dazu einen EM-Planer, bei dem jeder f├╝r alle Partien seinen Tipp eintragen kann sowie auf ein Tipp-Gewinnspiel, bei dem Eltern B├╝cher und Spiele f├╝r ihre Kinder gewinnen k├Ânnen.

Fernsehzeiten planen und Priorit├Ąten setzen

Wichtig ist, dass Eltern langfristig gemeinsam mit ihrem Kind planen, welche Spiele sie anschauen d├╝rfen, die W├╝nsche der Kinder einbeziehen und Kompromisse suchen. Auch w├Ąhrend der EM gibt es Pflichten, die erledigt werden m├╝ssen.

Dazu geh├Âren die Hausaufgaben als auch Zimmer aufr├Ąumen. Wichtig ist, dass diese Pflichten vor den Spielen erledigt werden. Auch darauf achten, dass wirklich nur der Sport im Mittelpunkt steht und nicht die Werbung oder lange Nachberichte. Spiel- bzw. fernsehfreie Tage sind wichtig, um auch einmal abzuschalten.

Abendspiel als Ausnahme

Bei manchen Spielen k├Ânnen Eltern einmal ein Auge zudr├╝cken. Wichtig ist aber, dass es bei einer Ausnahme bleibt und Kinder sich dessen bewusst sind. So kann man vereinbaren, dass sie Spiele abends nur sehen d├╝rfen, wenn die Lieblings-Mannschaft dabei ist oder wenn wichtige Spiele in der KO-Runde anstehen.

Sonst Fernsehen vorm Zubettgehen vermeiden, da Kinder dann oft schlechter einschlafen, gerade wenn sie davor ein spannendes Spiel gesehen haben. Bei der Entscheidung spielt eine gro├če Rolle, was am n├Ąchsten Tag ansteht, etwa eine Klassenarbeit. Am besten sprechen sich Eltern mit Lehrern und anderen Eltern im Klassenverbund ab.

Ist die ├ťbertragung zu sp├Ąt f├╝r das Kind, gilt es konsequent zu bleiben und zu erkl├Ąren, dass Schlafmangel zu schlechter Laune f├╝hrt und die Schule am n├Ąchsten Tag noch anstrengender macht. Stattdessen kann die ganze Familie das Spiel in der Aufzeichnung ansehen.

Fairplay als Vorbild

Wollen Eltern oder jugendliche Geschwister nicht auf die Spannung einer sp├Ątabendlichen Live-├ťbertragung verzichten, versteht es sich, dass sie dies den J├╝ngeren nicht unter die Nase reiben. Schauen Eltern mit ihrem Kind ist es wichtig, dass sie auf ihre Wortwahl achten, wenn sie ihre Wut zum Ausdruck bringen, denn Fl├╝che schnappen Kinder schnell auf.

Nach Regeln spielen

SCHAU HIN! empfiehlt generell Fernsehzeiten f├╝r Kinder festzulegen. Als Orientierung gilt, dass Kinder bis f├╝nf Jahren maximal 30 Minuten sowie bis neun Jahren nicht l├Ąnger als eine Stunde fernsehen sollten.

Ab zehn Jahren k├Ânnen sie sich ein Wochenkontingent von etwa neun Stunden zunehmend selbst einteilen. Ist dieses Budget verbraucht, sollten sie daf├╝r in den n├Ąchsten Tagen eine Fernsehpause einlegen. Damit lernen Kinder, Medien bewusst zu nutzen.

Emotionen teilen und selbst sportlich sein

Ein Fu├čballspiel kann sehr emotional sein. Auch Kinder fiebern bei Fu├čballspielen oft intensiv mit. Vor allem Grundschulkinder und J├╝ngere k├Ânnen sich noch nicht so von der Situation distanzieren und reagierten daher mitunter sehr emotional. Es ist wichtig, dass Eltern mit ihrem Kind diese Gef├╝hle gemeinsam ausleben, es bei einer Niederlage tr├Âsten und Siege gemeinsam bejubeln. Wichtig ist auch der n├Âtige Ausgleich, um sich auszutoben, etwa beim gemeinsamen Bolzen.

Aktuelle TV-Tipps, goldene Regeln und Antworten auf g├Ąngige Elternfragen zum Thema bietet SCHAU HIN! im Bereich TV&Film hier. Informationen zum Thema "Sport auf Sendung" bietet der Programmratgeber Flimmo. Kindgerecht aufbereitete Informationen bieten tivi.de, klicktipps.net oder em2016sportspatz.de.

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