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Was ist Frau der Mann noch wert?

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Hinterhaus Productions via Getty Images
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ÔÇ×Meiner ist...., meiner will..., Was? Deiner hat..."

Ich ziehe mich im Yogastudio mit einer Reihe gleichgeschlechtlicher Mitsportlerinnen um und h├Âre aufmerksam zu wie es um den ÔÇ×Ihren" und den der ÔÇ×Anderen" steht.

Gemeint ist nicht der Hund, ├╝ber den spricht Frau wesentlich liebevoller, der Kater oder gar das Auto, nein, gemeint ist der irgendwann einmal geliebte Lebensabschnittsgef├Ąhrte. Viele Frauen neigen dazu ├╝ber ihren Partner als ÔÇ×den Ihren" zu sprechen, ohne Benutzung des Namens oder anderer Liebkosung und ohne sich dabei wirklich bewusst dar├╝ber zu sein, welcher Teil von ihm denn genau ihr geh├Ârt. Um es auf den Punkt zu bringen. KEINER!

Was irgendwann einmal lieb gewonnen, begehrt und als gleichwertiger Partner empfunden wurde, mit dem sich Frau ihr Leben teilen will, wird in vielen Partnerschaften nach einiger Zeit auf die Stufe von Gebrauchsgegenst├Ąnden oder Haustieren reduziert.

W├Ąhrend meiner Yogaeinheit besch├Ąftige ich mich mit der Frage: ÔÇ×Wann genau tritt diese Reduktion ein und was ist der Ausl├Âser daf├╝r?"

Als Coach und Autorin ist es mein Ziel Paaren eine M├Âglichkeit anzubieten diesen Kreislauf umkehren zu k├Ânnen und wieder voller Liebe, Achtung und Anerkennung zu sein. Begleiterscheinung am Rande ist ├╝brigens, dass das Bed├╝rfnis ├ťBER ihn zu reden erlischt und das VON ihm zu reden, vielleicht auch schw├Ąrmen, wieder erwacht.

Die Frage nach dem Wann beantworte ich f├╝r mich und meine Klienten so:
Du reduzierst Deinen Partner auf ein eher ÔÇ×gegenst├Ąndliches Niveau" meist dann, wenn der Alltag Euch fest im Griff hat und Kinder hinzukommen. Die Zeit zu Zweit wird ebenfalls reduziert.

Genau genommen reduzierst Du nicht Deinen Partner, sondern deine Zeit die Du ihm schenkst. Die verbleibende Zeit gilt der Organisation von Alltagsabl├Ąufen und Erledigungen. Der Partner wird vom Mann zum Erf├╝llungsgehilfen. Eure Kommunikation beschr├Ąnkt sich auf den Austausch von Notwendigkeiten des Alltags.

Auf der Strecke bleiben die lieben Worte, die Achtung und die Bewunderung. Sie sind der Kraftstoff f├╝r einen Mann sich mit all seiner St├Ąrke und Liebe ins Zeug zu legen.
Was dann passiert nenne ich den ├ťbergang in eine mechanische Beziehung. Die Abl├Ąufe sind automatisiert, das Ergebnis ist normgerecht, aber ohne jede Auspr├Ągung von N├Ąhe, Gl├╝ck, Leidenschaft und emotionalem Ausdruck. Sex wird, wenn er ├╝berhaupt noch praktiziert wird, ebenfalls zum mechanischen Ablauf, der im Terminkalender vermerkt ist.

Es entsteht auf beiden Seiten ein Mangel an N├Ąhe und des sich geliebt und vor allem begehrt F├╝hlens. In diesem Prozess schleicht sich fehlende Befriedigung ein.

Bist Du eine Frau, stellt sich durch das stetig wachsende Unbefriedigt sein der Beschwerdemodus ein. Du f├Ąngst an, an Deinem ÔÇ×Erf├╝llungsgehilfen" rum zu n├Ârgeln. Als Mann reagierst Du auf Dein unbefriedigt sein und den Zustand, dass Du ÔÇ×nur" als Erf├╝llungsgehilfe taugst und das noch nicht mal zu Zufriedenheit f├╝hrt, mit R├╝ckzug in die Schweigsamkeit.

In der Folge dessen wiederum ziehst Du Dich als Frau gerne zur├╝ck und adressierst Deine Beschwerden ├╝ber IHN an Deine sogenannten ÔÇ×M├Ądels". Weibliche Freundschaften, die den Namen nicht verdient haben und meinerseits als sog. Seilschaft bezeichnet werden. Dort kannst Du dann so richtig ÔÇ×gut" ├╝ber den ÔÇ×Deinen" reden und wirst von der ÔÇ×Liebe" Deiner Leidensgenossinnen kurzfristig aufgefangen.

Ein zweiter begehrter R├╝ckzugsmodus ist die Kinder zwischen Dich und Deinen Partner zu zw├Ąngen, ich empfehle Dir dazu meine Artikel ÔÇ×Schmei├čt Eure Kinder endlich vom K├Ânigsthron!"

Das Ergebnis sind zwei gro├čartige Menschen, die verlernt haben ihre Liebe zu schenken und dabei selbst immer mehr von ihrer Lebensfreude und ihrer Pers├Ânlichkeit verlieren. Eine Partnerschaft die als Ger├╝st f├╝r die Familie noch existiert, aber jegliche Sehnsucht nach N├Ąhe und Leidenschaft hat verd├Ârren lassen. Zwei Menschen, die in sich verbittern, verh├Ąrten bis hin zur k├Ârperlichen Erkrankung.

Trennung ist zwar in vielen Partnerschaften eine auf den ersten Blick erfolgreiche L├Âsung. Sie erschafft neu gewonnene Freiheit. Jedoch nur, wenn sie im gegenseitigem Einverst├Ąndnis und in Anerkennung und Dankbarkeit gegen├╝ber dem Expartner erfolgt. In der beschriebenen Problematik existieren diese Werte nicht mehr. Trotzdem ist Trennung dann oft f├╝r einen oder beide der Partner eine notwendige Flucht, die kurzfristig hilfreich ist. Soweit die gute Nachricht.
Die schlechte ist, sp├Ątestens in der n├Ąchsten Partnerschaft drohen die gleichen unbefriedigenden Erfahrungen und Ergebnisse.

Wie also kommst Du raus aus diesem Kreislauf?
ÔÇ×Pack das Problem an der Wurzel!"

Vor Dir steht die gr├Â├čte H├╝rde Deines Lebens. Du entscheidest Dich daf├╝r, Dich selbst zu fragen was Deine fehlende Befriedigung und Deine Unzufriedenheit mit Dir zu tun haben. Denn Deine Erfahrungen mit dem Partner spiegeln immer Deine tief verankerten Meinungen, Einstellungen und Denkmuster wieder. Diese sind tief verwurzelt in Deinem Unterbewusstsein, steuern Deine t├Ąglichen Handlungen und ziehen das entsprechende Gegenst├╝ck an. Gebildet hast Du sie meist fr├╝h in deiner Kindheit und sie begleiten Dich bis an Dein Lebensende.
M├Ąnnerverachtung, Meinung ├╝ber Sex, Ignoranz und weibliche Opferhaltung versauen Dir die Erfahrung einer gl├╝cklichen und lebendigen Beziehung mit einem Mann.

Sie f├╝hren Dich zu immer mehr Verachtung und Dominanzgehabe und schlussendlich in die Verbitterung und Einsamkeit.

Um das Ganze zu entsch├Ąrfen, sie geh├Âren genauso zu Dir wie Deine Liebe, Deine Achtung, Deine F├╝rsorge und Dein Wertsch├Ątzung. Du bestimmst was Dich steuert.

Das Gute ist, wir Menschen k├Ânnen uns bewusst dar├╝ber werden was wir tief in unserem Unterbewusstsein gespeichert haben. Wir sind in der Lage uns neu zu programmieren und unsere Denkmuster zu wandeln.

Bist Du bereit diese f├╝r Dich schonungslos in Anerkennung und Wahrhaftigkeit aufzudecken, wirst Du belohnt mit der Erfahrung wahrhaftiger und inniger Liebe, die Raum gibt f├╝r Deine Sehns├╝chte und W├╝nsche. Im Gegenzug bist Du damit die gr├Â├čte Bereicherung f├╝r einen Mann und erm├Âglichst ihm Raum f├╝r seine Sehns├╝chte und W├╝nsche.

Nur wenn Dein Mann sich als K├Ânig f├╝hlt kann er Dir eine Krone schenken.
Der Schl├╝ssel zum K├Ânigsschloss liegt in jedem von Euch selbst vergraben.

Mehr dazu auf www.gluecksmensch.com

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