BLOG

10 Dinge, die eine Mutter nach der Geburt wirklich von ihren Freunden braucht

27/02/2016 09:07 CET | Aktualisiert 26/02/2017 11:12 CET
Raquel Lonas via Getty Images

Ich habe vor fast drei Wochen ein kleines Mädchen zur Welt gebracht. Sie ist mein zweites Kind, sechs Jahre nach meinem ersten. Ich kann mit Sicherheit sagen, dass ich das Leben mit einem Kleinkind hinter mir hatte. Trotzdem wurde ich dieses Mal wurde ich während meines "vierten Trimestern" mit Unterstützung überhäuft.

Von Woche 0-12 gewöhnt sich ein Neugeborenes an das Leben außerhalb des Mutterleibs. Eine Neu-Mama versucht, einen völlig neuen kleinen Menschen kennenzulernen, der ihr das Leben wahrscheinlich auch um einiges komplizierter macht, als es bisher war.

Hast du eine Freundin/Kollegin/Verwandte/sympathische Unbekannte, die bald ein Baby bekommt oder gerade Mutter geworden ist? Willst du ihr helfen? Gib nicht dein hartverdientes Geld für (noch mehr) süße, kleine Outfits aus.

Es gibt haufenweise günstigere Möglichkeiten, die einer jungen Mutter viel mehr wert sind. Erlaube mir, dir zu erklären, was Neu-Mamas (meiner Erfahrung nach) wirklich wollen.

1. Halte das Baby.

Es scheint simpel, aber das ist unbezahlbar. Solange du das Baby hältst, kann sie ein Nickerchen machen. Oder duschen. Oder sich vielleicht sogar die Haare föhnen. Komm einfach vorbei und halte das Baby und sag ihr, dass sie machen soll, was immer sie möchte, bis das Baby wieder Hunger bekommt.

2. Sorge dafür, dass sie isst.

Das ist ein Bonus für stillende Mütter, denn die Heißhungerattacken sind kein Spaß. Trotzdem, JEDE Mama braucht etwas in ihrer Nähe, das sie schnell nebenher essen kann. Glaubt mir, es kam nicht selten vor, dass ich den ganzen Tag nichts gegessen habe, weil ich das Baby nicht lang genug hinlegen konnte, um überhaupt nachzudenken, was ich essen könnte. (Und Kaffee. Bring immer Kaffee mit.)

3. Versorge ihre Familie mit Essen.

Eine Neu-Mama schafft es vielleicht, von ein paar Löffeln Erdnussbutter und ab und zu einer Hand Nüssen zu leben, aber der restliche Haushalt hat Hunger. Und rate mal, wer eine Woche nach dem Kaiserschnitt kein Abendessen kocht. Richtig.

Also bitte bringt Essen mit, dass Ehemännern/Partnern/Besuchern/Kindern schmeckt und schnell im Ofen warm gemacht werden kann.

4. Bring Plastikteller und Wegwerfbesteck mit.

Dieselbe Mama, die keine Zeit hat, zu kochen, hat auch keine Zeit, abzuwaschen. Das ist nicht umweltfreundlich, aber ganz ehrlich: Wen interessiert's? Das Zeug einfach wegwerfen zu können, ist fantastisch.

5. Bespaße das andere Kind oder die anderen Kinder.

Ältere Geschwister freuen und benehmen sich in etwa fünf Minuten lang, wenn das Baby da ist. Danach folgt eine ganze Weile Chaos und Ringen um Aufmerksamkeit. Sie sind es gewohnt, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen und werden alles tun, um dort wieder hinzukommen. Glaube mir. Spiel ein bisschen Lego mit ihnen, geh mit ihnen spazieren oder lass dir von ihnen vorlesen.

Sie brauchen die Aufmerksamkeit, aber Mama kann sie ihnen gerade einfach nicht schenken. Und wenn du gerade dabei bist, biete an, die Kinder in die Schule zu bringen. Ich kann dir gar nicht sagen, wie sehr mir das geholfen hat.

6. Falte ihre Wäsche.

Dieser Punkt ist einer der schwierigsten. Aus irgendeinem Grund gab es bestimmt Aufgaben, die ich ohne Probleme bewältigen konnte, aber Wäsche zusammenlegen war nicht dabei. Vielleicht, weil sich Wäscheberge mit einem Neugeborenen im Haus so schnell türmen und weil Babys einen einfach nichts erledigen lassen, das länger als 4-5 Minuten dauert.

7. Babysitte, wenn sie ein Date mit dem Neu-Papa hat.

Sie. Braucht. Das. Selbst wenn sie nur für eine Stunde mit ihrem Mann einen Kaffee trinken geht. Kümmere dich um das Baby, damit sie mal wieder eine Unterhaltung unter Erwachsenen führen kann. Es ist kein Geheimnis, dass ein Baby der Mutter jegliche Energie raubt und die Beziehung zum Partner häufig darunter leidet.

Eine neue Mama muss sich geliebt fühlen und von ihrem Partner unterstützt. Sie braucht ab und zu Zeit, um Energie zu tanken. Ich empfehle, das mindestens einmal jede Woche zu machen.

8. Erledige Besorgungen für sie.

Ihre Liste wächst und wächst. Sie braucht Lebensmittel, Briefmarken, muss zur Bank und Ibuprofen-Nachschub aus der Apotheke. Erstens, wenn sie einen Kaiserschnitt hatte, darf sie einige Wochen nicht Auto fahren. Und zweitens ist es kein Spaß mit einem Neugeborenen und womöglich noch seinen Geschwistern unterwegs zu sein.

9. Bringe Wein mit.

Jeder Wein hilft.

10. Bestätige sie.

Sag ihr, dass sie großartig ist. Zeig ihr, dass du sie nicht vergessen hast, wenn drei Wochen nach der Geburt der ganze Hype vorbei ist. Es ist hart, Mutter zu sein.

Schreib ihr immer wieder Nachrichten in den folgenden Wochen und achte darauf, dass sie sich um sich selbst kümmert und sich nicht selbst vernachlässigt. Lass sie wissen, dass du für sie da bist. Manchmal ist eine mutmachende Nachricht von einer anderen Mama genau das, was es braucht, um den Tag zu überstehen.

Wenn du in dieser magischen und chaotischen Zeit nach der Geburt zu Besuch kommst, schenke der Neu-Mama etwas von dieser Liste. Die meisten dieser Sachen sind kostenlos und bringen mehr Freude, als du dir vorstellen kannst. Du musst keine teuren oder luxuriösen Geschenke machen wie ein Hausmädchen oder eine Massage. Außer hast du zu viel Geld übrig, dann kannst du all das natürlich auch mitbringen.

Ich wurde von Freunden und Familie wundervoll umsorgt und ich habe all diese 10 Dinge bekommen. Einige sogar mehrmals. Lass die Neu-Mama niemals deine Hilfe ausschlagen. Geh einfach rüber und hilf ihr.

Mehr von Katie gibt es auf Twelve & Six.

Dieser Blog erschien ursprünglich bei der Huffington Post USA und wurde von Franca Lavinia Meyerhöfer aus dem Englischen übersetzt.

Lesenswert

Diesen Trick werden Eltern lieben: Mit dieser Methode hören Babys innerhalb von Sekunden auf zu schreien

Ihr habt auch ein spannendes Thema?

Die Huffington Post ist eine Debattenplattform für alle Perspektiven. Wenn ihr die Diskussion zu politischen oder gesellschaftlichen Themen vorantreiben wollt, schickt eure Idee an unser Blogteam unter blog@huffingtonpost.de.

Gesponsert von Knappschaft