BLOG

Eine offene Plattform für kontroverse Meinungen und aktuelle Analysen aus dem HuffPost-Gastautorennetzwerk

Kathrin Werner Headshot

"Die Angst wohnt im Schlafzimmer" - diese Liebe zwischen einer Deutschen und einem Afrikaner zeigt die Not geduldeter Flüchtlinge

Veröffentlicht: Aktualisiert:
BEDROOM DARK
Erik Rank via Getty Images
Drucken

Die Angst wohnt mit Chrissy und Aliou in ihrer Dreizimmerwohnung in Rostock. Sie wohnt im Schlafzimmer, wenn sie abends ins Bett gehen. Sie wohnt im Kinderzimmer, in dem sie schon den hellblauen Strampelanzug für ihr Baby in die Krippe gelegt haben, das in wenigen Wochen zur Welt kommen wird.

Die Angst ist da, wenn jemand an die Tür klopft, bei lauten Schritten im Treppenhaus und wenn es klingelt. "Wenn ich Pizza bestelle und es klingelt kurz danach, dann weiß ich ja, dass der Pizzamann kommt", sagt Chrissy. "Aber wenn es einfach so klingelt, fange ich an zu überlegen. Die Angst ist immer da."

Wenn Männer in Uniform dich aus dem Schlaf reißen

Chrissy und Aliou haben sich schon oft vorgestellt, wie es wäre, wenn die Polizei käme. Es würde plötzlich Sturm klingeln, vielleicht wäre es mitten in der Nacht und Männer in Uniform würden sie aus dem Schlaf reißen. Aliou hätte noch kurz Zeit, um ein paar seiner Sachen zu packen.

Dann würden sie ihn mitnehmen und nach Mauretanien zurückschicken, in das Land, in dem der Geheimdienst und vielleicht der Tod auf ihn warten. Chrissy und Aliou würden sich wahrscheinlich nie wieder sehen. "Eingesackt und in den Transporter und weg", sagt Chrissy. "Abgeschoben."

Dies ist die Geschichte von Chrissy und Aliou, den Chrissy meist "Steppi", "Schatzi" oder "Cherie" nennt. Seine Arbeitskollegen nennen ihn anders, weil er sich bei ihnen mit dem Namen vorgestellt hat, der in dem gefälschten Pass steht, mit dem er nach Deutschand gekommen ist. Und auf dem Brief, mit dem Deutschland ihm das Asyl verweigerte.

Mehr zum Thema: Maischberger will mit einem Flüchtling über Zuwanderung diskutieren - aber lässt ihn kaum zu Wort kommen

Aber auf dem Papier, das er jetzt bekommen hat, als die deutschen Behörden ihn als Vater des Babys in Chrissys Bauch anerkannt haben, steht zum ersten Mal sein richtiger Name, das ist ihm wichtig.

Als Chrissy und Aliou sich zum ersten Mal trafen in einer Disko in Rostock, war die Angst noch in weiter Ferne. Sie haben gelacht und getanzt und geredet.

Nicht über Abschiebung, Asyl und Duldung, über Flüchtlingsheime, die Dublin-Verordnung, Reisepass-Ersatzdokumente oder Ledigkeitsbescheinigungen, sondern über die Themen, für die sich die beiden schon lange interessieren: Die Macht des Geldes, Freiheit und ihre Neugier auf die weite Welt. "Hakuna Matata", sagte Aliou damals und auch heute noch oft, obwohl die Angst jetzt in ihrer Wohnung lebt: "Hakuna Matata. Du musst das Leben genießen, jeden Tag."

Mehr als eine normale Liebesgeschichte

Es hätte der Anfang einer ganz normalen Liebesgeschichte sein können. Chrissys Freundin fing an, mit Alious Freund zu tanzen. Also fingen auch Chrissy und Aliou an zu tanzen und später, im Morgengrauen, auch miteinander zu reden. Ihre Nummer wollte Chrissy ihm trotzdem nicht geben. "Ich finde das immer so plump", sagt sie.

Doch die beiden liefen sich zufällig wieder über den Weg. Konnten wieder so gut miteinander reden, sie hatten viele gemeinsame Themen, obwohl sie aus so unterschiedlichen Welten kamen.

Also gab ihm Chrissy doch ihre Nummer. Beim nächsten Treffen kam er zu Besuch in ihre WG und kochte für sie. Sie sah ihm beim Kochen zu, trank Rotwein, erzählte ihre Geschichten und hörte seinen Geschichten zu.

Aliou kam als Flüchtling nach Deutschland und beantragte Asyl wegen politischer Verfolgung. Er gehört zu einer Minderheit in Mauretanien, dem Stamm der Fulbe. Anders als die meisten Mauretanier sind sie Schwarzafrikaner, keine Araber oder Berber. "Der Präsident sagt immer, dass wir keine Mauretanier sind, nicht wählen dürfen und keine Rechte haben", sagt Aliou.

Darum bekam er auch keinen Pass. Obwohl die Sklaverei eigentlich verboten ist, leben noch immer viele schwarze Mauretanier als Sklaven. Alious Cousin machte bei einer Initiative gegen die Sklaverei mit und gründete eine Partei. Auch Aliou beteiligte sich an Protesten. Aber dann wurden Oppositionelle entführt, auch sein Cousin verschwand spurlos. Aliou bekam Angst, dass er als nächstes dran wäre. Er erfuhr, dass die Geheimpolizei ihn suchte. "Warum hätte ich sonst das Land verlassen sollen?", fragt er. "Naja, um mich zu treffen", sagt Chrissy und lacht.

"Wenn sich eine Frau und ein Mann bei uns küssen, dann sind sie auch zusammen"

Wobei es gar nicht so leicht war für Aliou, Chrissy für sich zu gewinnen. Er merkte ganz schnell, dass er sich in sie verliebt hatte. Er erinnert sich noch an den Moment, in dem es ihm bewusst wurde.

Sie saßen auf dem Sofa in ihrer WG und sprachen davon, wie sie mit einem VW-Bus um die Welt fahren wollen. Sie würden überall Halt machen, wo es ihnen gefällt und sie wären frei. "Das war mein Traum", sagt er. "Und es war auch ihr Traum. Wir wollen beide alles wissen von der Welt."

Aber Chrissy hatte auch ihren Traum von Neuseeland. Außerdem hatte sie sich selbst versprochen, dass der nächste Mann, den sie nach Hause zu ihren Eltern bringt, auch der letzte sein soll. Sie wollte sich erst ganz sicher sein, dass dieser Mann Aliou ist. "Ich musste kämpfen um ihr Herz", sagt er.

"Ich glaube, du spielst nur mit mir"

Monatelang trafen sich die beiden mehrmals in der Woche, für ihn war es, als seien sie schon längst ein Paar. Aber Chrissy sagte ihm immer wieder, dass sie nichts Ernstes wolle. Er hat das lange gar nicht verstanden.

"Wenn sich eine Frau und ein Mann bei uns küssen, dann sind sie auch zusammen", sagt er. "In Deutschland ist das anders, du kannst alles machen, Sex und so, und musst trotzdem erst sagen: Wir sind ein Paar."

Ein Freund hat ihm das irgendwann erklärt. Aber so ganz versteht er es noch heute nicht. "Irgendwann fand er das nicht mehr so lustig", sagt Chrissy. Einmal sagte er zu ihr: "Ich glaube, du spielst nur mit mir."

Aber das stimmte nicht, sie hatte sich schon längst in ihn verliebt, aber wollte es sich nicht eingestehen. Es war schon fast Winter, als sie es zugab. "Dann waren wir ein Paar", sagt sie.

Sie lernte von ihm, er von ihr

Danach kamen die unbeschwertesten Monate ihrer Liebe. Sie kochten und redeten dabei, sie lernten einander immer besser kennen, trafen Freunde, gingen tanzen und fuhren an den Strand an der Ostsee. Meist übernachteten sie in ihrer WG, aber Chrissy schlief auch mal im Asylbewerberheim, Aliou hatte dort sein eigenes kleines Zimmer.

"Das gehörte ja zu ihm, das hat mir nichts ausgemacht", sagt sie. Er fing an, zu deutschen Schlagern zu tanzen, die sie deutlich mehr liebt als er, und merkte sich den Text von einem Lied von Helene Fischer.

Sie lernte von ihm, wie man Eier kocht: gleichzeitig im Topf mit Nudeln oder Kartoffeln, so macht man das in Mauretanien. "Dann braucht man nur eine Herdplatte und kann Strom sparen, sehr praktisch", sagt sie. Er lernte von ihr, dass die Deutschen erwarten, dass er überall pünktlich erscheint.

"Ich frage immer, warum du so einen Stress machst", sagt Aliou. "Hakuna Matata. Ich finde es so schlimm, wenn man das ganze Leben immer nur auf die Uhr guckt."

Chrissy macht sich ein bisschen darüber lustig. "Aber du findest es dann schon schön, wenn ich für dich gucke, wann die Straßenbahn kommt und du nicht zehn Minuten warten musst, oder?", sagt sie.

Der Brief auf den Aliou elf Monate gewartet hatte

Eigentlich mag sie seine Entspanntheit. "Wir genießen alles viel mehr und wenn wir fünf Minuten zu spät kommen, dann ist das eben so", sagt sie. Sie wussten in diesen unbeschwerten Monaten, dass irgendwann die Nachricht von der Asylbehörde kommen würde - aber sie dachten nicht viel daran. Aliou machte sich keine Sorgen - und Chrissy ließ sich davon verführen. Die Angst war weit weg.

"Wir waren glücklich", sagt Aliou. "Aber nicht lange", sagt Chrissy. Später kam der Brief, auf den Aliou seit elf Monaten gewartet hatte. Er rief Chrissy an und erzählte, dass der Asylbescheid angekommen sei und gar nicht gut klinge.

Dann fuhr er zu ihr, damit sie ihn selbst lesen und ihm erklären konnte. "Der Brief sagt: Du musst weg, bis Ende Mai", erklärte ihm Chrissy. "Sie haben den Asylantrag nicht akzeptiert, da steht ‚offensichtlich unbegründet'."

Sie mag gar nicht erzählen, wie es ihr damals ging, es tut noch immer zu sehr weh, sagt sie. "Der Brief war schlimm. Wir haben nicht mehr gut geschlafen", sagt Aliou.

Es ging nicht nur um ihre Beziehung, es ging um Alious Leben. "Er hatte richtig dolle Angst", sagt Chrissy. "Auf ihn wartet ja kein gutes Ende in dem Land als Wanted Person." Warum genau die deutschen Behörden ihm Asyl verweigert haben, verstehen die beiden bis heute nicht.

"Ich habe an die Politik hier geglaubt. Ich dachte, in Europa gibt es Freiheit, da bekommt man Hilfe, wenn man ein Problem hat"

Hätte er irgendwie beweisen müssen, dass er verfolgt wurde? Oder war es sein Fehler, dass er mit einer falschen Identität einreiste? "Seine Geschichte wurde einfach nicht geglaubt", sagt Chrissy. "Sie wollten sie nicht glauben", sagt Aliou.

"Ich habe nie gedacht, dass der Brief negativ sein kann. Ich habe an die Politik hier geglaubt. Ich dachte, in Europa gibt es Freiheit, da bekommt man Hilfe, wenn man ein Problem hat", sagt er mit leiser Stimme. "Ich war schockiert, schockiert. Ich hatte keinen Plan B. Wie sollte es jetzt weitergehen?"

Chrissy wollte nicht so leicht aufgeben, sie las alles, was sie über Asylrecht finden konnte, fragte ihre Eltern um Rat und ging mit Aliou zu den Sozialarbeitern beim Asylheim.

Sogar ihr Vater kam mit, als Unterstützung für den Mann, den seine Tochter liebt und den er erst eine Woche vorher kennen gelernt hatte. Sie stellten schnell fest, dass die Situation sehr schwierig war. "Alles war verwirrend", sagt Chrissy.

Mehr zum Thema: "Das ist eine Milchmädchen-Rechnung": Experte nimmt Merkels Afrika-Plan auseinander

Aliou hatte noch vor dem Brief, den er Chrissy gezeigte hatte, ein anderes Schreiben bekommen, das er nicht verstand und sich nichts weiter dabei dachte. Doch das war der wichtige Bescheid, in dem alles niedergeschrieben war, was bisher passiert war, unter anderem die ärztliche Untersuchung und das Interview aus Horst.

Auf der letzten Seite des ellenlangen Briefs stand dann die Ablehnung mit dem Verweis, dass er vier Wochen Zeit habe, Widerspruch einzulegen. Doch Aliou hatte das nicht gesehen und verstand es nicht.

Nach vier Wochen folgte dann der Brief, dass die Frist verstrichen sei und er deshalb innerhalb der nächsten zwei Wochen das Land zu verlassen habe. Erst dann begriff er, was passiert war, und zeigte Chrissy den Brief.

Bald fanden sie heraus, dass es ein Vorteil war, dass Mauretanien Aliou nie einen Reisepass gegeben hatte. "Ohne Ausweispapiere kannst du auch niemanden ins Flugzeug setzen", sagt Chrissy. Sie fuhren gemeinsam nach Berlin, um dort bei der Botschaft seines Landes noch einmal einen Pass für ihn zu beantragen.

"Mein Land will mich nicht haben und hier will man mich auch nicht"

Das mussten sie tun, denn Flüchtlinge haben eine Mitwirkungspflicht an ihrer Abschiebung. Aber auch bei der Botschaft in Berlin bekam er keinen Pass mit der Begründung, er könne ja auch Senegalese oder Franzose sein. "Mein Land will mich nicht haben und hier will man mich auch nicht", sagt Aliou.

Danach war Aliou offiziell geduldet in Deutschland. Die Duldung gab ihm kaum Rechte, war aber eine vorübergehende Aussetzung der Abschiebung. Doch wie lange sie ausgesetzt bleiben würde, ob es plötzlich nachts klingeln und Aliou mitgenommen würde, wussten die beiden nie.

Sofort nach dem Schock des Briefs entschieden sie, dass sie ab sofort nur noch Deutsch miteinander sprechen würden - je besser integriert Aliou wäre, desto unwahrscheinlicher wäre die Abschiebung.

Es war ganz schön schwierig, von einem Tag zum anderen die Sprache zu wechseln, aber die beiden waren streng. Sie zeigte auf einen Löffel und sagte "Löffel". Er wollte ein Kaugummi und sagte etwas auf Deutsch, was für sie wie "Küchenmehl" klang.

Sie holte das Mehl, er schüttelte den Kopf und machte Kaubewegungen. Sie verstand. Inzwischen spricht er so gut Deutsch, dass er alles sagen kann, was er sagen will, obwohl Chrissy ihn damit aufzieht, dass das Wort "plötzlich" bei ihm klingt wie "pscht" und "schwarz" wie "swats".
Chrissys Eltern bezahlten ihm den ersten Sprachkurs, Anspruch auf den vom Staat bezahlten Integrationskurs hatte er als Geduldeter nicht.

Er bestand den ersten Sprachtest, die Kosten für den zweiten Kurs übernahm dann die Behörde. Auch eine Krankenversicherung hatte er nicht, wenn er krank geworden wäre, hätte Deutschland ihn nur notdürftig versorgt.

2017-07-23-1500833626-3203653-DerHuffPostWhatsAppNewsletter6.png
Die wichtigsten News des Tages direkt aufs Handy - meldet euch hier an.

Eigentlich hätte er auch nicht arbeiten dürfen. Aber er fand mit Chrissys Hilfe einen Praktikumsplatz in einem Altersheim. Dort kam er so gut an mit seiner Höflichkeit und seiner zupackenden Art, dass die Leiterin ihm eine feste Stelle als Altenpflege-Helfer anbot. Er mag seinen Job, sagt er.

"Bei uns ist das normal, dass man den alten Leuten hilft. Bei uns leben die alten Leute zu Hause bei ihren Familien, die Kinder müssen sie betreuen." Chrissy hat viel von ihm gelernt, sagt sie. "Er hat oft so eine gesunde Einstellung. Viel ist in Afrika nicht so vom System getragen, sondern menschlicher."

Der Weg zu seinem Job, für den das Altersheim schon seit Langem jemanden gesucht hatte, war ein Papierkrieg, erzählt Chrissy. Sie mussten nachweisen, dass Aliou keinem Deutschen, EU-Bürger oder Ausländer mit richtiger Arbeitserlaubnis den Job wegnimmt.

Mehr zum Thema: Afghanischer Junge soll abgeschoben werden - seine Mitschüler wollen das mit dieser Aktion verhindern

Er brauchte einen Bescheid für die Unfallversicherung, dann noch eine Arbeitsplatzgenehmigung. Auch wenn er die Gegend um Rostock verlassen wollte, brauchte er dafür ein besonderes Papier. "Wofür ist Papier da, was sagst du immer?", sagt Chrissy zu Aliou. "Für die Toilette", antwortet er grinsend. "So viele Papiere wie jetzt in Deutschland habe ich noch nie gehabt."

Aber es klappte: Obwohl er nur geduldet war, hatte er jetzt einen festen, sozialversicherungspflichtigen Job.

Er zahlte Steuern, zog aus dem Asylbewerberheim aus und fand mit Chrissy die Wohnung mit dem Balkon. "Wenn ich zurückdenke, was wir schon alles durchgemacht haben", sagt er. "Es war immer parallel, dieser Kampf mit den Behörden und so voneinander verzaubert zu sein", sagt Chrissy.

"Wenn wir jetzt hier in unserer Wohnung sitzen, fragen wir uns manchmal, wie wir das überhaupt hingekriegt haben. Vor zwei Jahren war alles noch so aussichtlos, und jetzt sitzen wir hier so." Sie legt die Hand auf ihren Bauch.

Wie es weitergeht mit Aliou und Chrissy, was Chrissys Eltern zu ihrer großen Liebe sagen und wie das Baby in Chrissys Bauch zu ihrer Rettung wird, kannst du in dem Buch "Liebesglück: Wahre Geschichten von der ganz großen Liebe" nachlesen.

Die Journalistin Kathrin Werner erzählt 20 Liebesgeschichten, die fast zu schön sind, um wahr zu sein - aber wahr sind. Das Buch ist im Verlag "Fischer Krüger" erschienen.

2017-10-20-1508527820-5616117-51Xn4sOKdL._SX312_BO1204203200_.jpg

2017-09-08-1504854297-2100683-CopyofHuffPost.png
Ob Flüchtling, ob Deutscher - wir sind alle nur Menschen. Mit Ideen, Hoffnungen, Meinungen. Darüber könnt ihr euch hier austauschen.

Mehr zum Thema: Die Flüchtlingskrise und die Folgen für Europa
Die Flüchtlingskrise ist zurück - das sind die wichtigsten Fakten
Vom Helfer zum Schlepper? Das sollten alle wissen, bevor sie über Flüchtlingsretter im Mittelmeer diskutieren
"Europa sollte sich vorbereiten"- die Flüchlingskrise hat noch gar nicht richtig angefangen
Wir haben in den letzten Wochen 3000 Flüchtlinge gerettet - das ist meine Botschaft an euch
Politiker wollen die Flüchtlingskrise im Mittelmeer lösen - kann der sogenannte Rom-Plan helfen?