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8 Dinge, die ich als Mutter verloren habe

01/03/2016 19:26 CET | Aktualisiert 02/03/2017 11:12 CET

Seit sechs Monaten bin ich Mama. Mit dem Tag der Geburt meiner Tochter hat sich eine neue Tür geöffnet. In ein anderes Leben. Zwar sind viele Dinge geblieben, aber einige habe ich auch verloren.

1. Die Fähigkeit, ruhig zu stehen.

Sind Ihnen schon mal die Frauen aufgefallen, die vor Ihnen an der Kasse stehen oder auf der Rolltreppe und im Takt schaukeln? Diese Person ist nicht verrückt oder hört gerade ein Techno-Lied. Sie schaukelt ihr Kind in den Schlaf oder bleibt in Bewegung, damit es bloß nicht aufwacht. Ich schaukle mittlerweile sogar an der Kasse, wenn ich alleine bin. Das ist jetzt wohl so einprogrammiert.

2. Meine Scham.

Singen ist nicht meine Stärke. Und ehrlich gesagt, dachte ich auch, dass ich zu den Mamas gehöre, die ihren Kindern nichts vorsingen. Und während ich diese Zeilen schreibe, singe ich voller Inbrunst „Grün, grün, grün sind alle meine Kleider...". Meine Tochter liebt es. Auch wenn nicht jeder Ton sitzt. Das Singen ist mittlerweile fester Bestandteil meines Lebens. Ich singe jeden Tag. Auch, wenn ich an der Kasse stehe oder auf der Rolltreppe schaukle. Ich habe keine Scham mehr.

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3. Saubere Kleidung.

Der Klassiker: Endlich habe ich mal wieder etwas Schönes angezogen und schon kommt mir ein Strahl entgegen geschossen. Das ist wohl das Schicksal aller frischgebackener Mamas und Papas. Entweder ist man vollgespuckt, vollgekackt, vollgepieselt oder von oben bis unten durchgeschwitzt. Irgendwann ist einem das auch egal und man fängt gar nicht mehr an, etwas Frisches anzuziehen.

Von den weiteren Dingen erzählt Katharina Pichler im Video.

Die Autorin betreibt Kathis Blog.

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