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Grabtuch in Turin wieder für 2 Monate zu sehen

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Das Grabtuch im Duomo di San Giovanni, der Cattedrale di Torino oder auch einfach nur Dom und Cappella della Sindone genannt, befindet sich an den Palazzo Reale angegliedert, auf der Piazza San Giovanni.

In der Cappella ist zur linken Seite des Altares, unterhalb der Loge der königlichen Savoyen-Familie, die in letzter Zeit wieder öfter aufgesuchte Grabtuch-Kapelle mit einem großen Schrein zu bestaunen, welcher das Turiner Grabtuch enthält, das jetzt nach vielen Jahren endlich mal wieder ans Licht der Öffentlichkeit gelangt.

Und somit auch wieder Stoff für abenteuerliche Spekulationen bietet. Denn wer auch immer in dem Leichentuch eingehüllt war, wird bis in alle Ewigkeit ein Rätsel sein, aus dem sich jedoch touristisch und belletristisch immer wieder aufs Neue Kapitel für Kapitel Kapital schlagen lässt.

Wen zeigen die Negative in der Cappella della Sindone?

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Lag wirklich Jesus von Nazareth unter dem Tuch, das heute als Grabtuch von Turin verehrt wird? War es tatsächlich sein Körper, der sich wie eine Fotografie darauf abbildete und am 25. Mai 1898 vom Rechtsanwalt Secondo Pia auf dessen erstem fotografisch erstellten Negativ als Positiv offenbarte?

War der Mann unter dem Tuch etwa noch nicht einmal tot und hat die Passion schwer verletzt überlebt? Sicher ist offensichtlich immerhin, dass wirklich ein Mensch in dem Stofftuch gelegen hat. Erst die Fortsetzung der gerichtsmedizinischen Untersuchungen wir mehr Licht auf das Tuch werfen, eine unendliche Geschichte. Deren Spuren in die Vergangenheit reichen zurück, bis ins Jahr 544 und nach Edessa, dem heutigen Urfa in der Türkei.

Das echte Schweißtuch der Veronika - Reliquie der Auferstehung

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Es gibt nicht nur DAS Turiner Grabtuch. In der Kapuzinerkirche Sanctuario di Volto Santo in dem Abbruzzendorf Manoppello ist es aufbewahrt, das aus Muschelseide bestehende Exemplar mit dem Abbild Jesu, das genau auf die Gesichtszüge des Turiner Grabtuches passt und angeblich nicht von Menschenhand entstanden sein soll.

Und diese außergewöhnliche Übereinstimmung beider Tücher beschäftigt nicht nur die Sindonologen. Der Papst besuchte am 1.September 2006 den Ort, um sich ein Bild zu machen. Der Heidelberger Theologe Klaus Berger würdigte jüngst den Sachbuchauthor Paul Baddes für seine unglaublichen Nachforschungen.


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