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Karl-Heinz Hänel Headshot

Ein Fest mit Gänsebraten und trotzdem ohne Stress

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Ich hatte zuletzt vom Gänsebraten 4.0 berichtet, gestern kam er mit der Post

Ein Festessen mit der ganzen Familie am Heiligen Abend, das geht doch nur zuhause.
Aber Sie sind ein schlechter Koch, oder haben noch nie für andere gekocht, ganz zu schweigen einen Gänsebraten zustande gebracht? Oder haben wie ich einfach nur nicht die Zeit, sich um Einkauf, Vorbereitung und Zubereitung zu kümmern? Dieses Jahr wollen Sie das erste Mal an Weihnachten was besonderes kochen?

Dann könnte Ihnen vielleicht mein Erfahrungsbericht zum guten Gänsebraten bei Ihrer Entscheidung helfen. Was für Sie zählt, sind satte und zufriedene Gäste, für die Sie ein Festessen zubereitet haben.

Ich hatte folgendes Angebot, einfach den weihnachtlichen Braten online zu bestellen, im Web entdeckt und wurde neugierig. Klappt das, was der Pizza-Service kann, auch bei einem doch eher sehr anspruchsvollen Weihnachtsbraten?

Ich hatte vorgestern online bestellt. Gestern kam das Paket mit der DHL-Post.

Was kam mit der Post ins Haus?
Ich hab mal schnell alles mit ein paar Schnappschüssen dokumentiert.

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Die Gans, die mal 5 Kg wog und nach dem Vorgaren mit 2,5 Kg in der Vakuumfolie steckt, dazu 500 ml fertige Bratensoße, entspricht 500 Gramm.

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Und gut 1,5 Kg hausgemachtes Rotkraut, also 200 Gramm pro Person, bei 8 Personen bei Tisch.

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Dem Paket liegt die vollständige Anleitung bei und für den oder die, die das Paket auspackt, gibt es als Goody ein Stück leckeren Stollen. Heute Vormittag hatte ich alles ausgepackt, war mir dann aber doch nicht sicher, ob das wirklich so einfach über die Bühne gehen würde, wie auf der beiliegenden Anleitung dargestellt. Also schaute ich mir dann doch das Video auf Youtube an.

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O.K., nach dem Filmchen war ich nicht nur in Weihnachtsstimmung, sondern konnte ganz unbefangen zur Tat schreiten.

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Den Braten in die Röhre...

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und das Rotkraut und die Soße in das heiße Wasserbad.

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So sah die Gans nach 15 min aus, dann eine Tasse heißes Wasser dazu

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Nach gut einer Stunde waren dann auch alle am Tisch, die fertige Gans auf dem Tisch und unserem Sonntagsessen stand nichts mehr im Wege.

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Ich war wie alle anderen gespannt, die ja nichts in der Küche zu tun gehabt hatten.

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Der Braten stand auf dem Tisch, das Rotkraut gab seinen Appetit machenden Duft ab und die knusprige Ganz ließ sich butterweich mit dem Messer in Portionen schneiden. Für die Keulchenfans waren na klar noch die oberen Keulenknochen vorhanden, die dem Braten ein gebührliches Aussehen gewährten.

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Die aus Maronen, Äpfel, Zwiebel und Semmelwürfeln, sowie frischer Petersilie und Beifuß bestehende Füllung war so reichlich, dass es als Beilage gar nicht noch extra Kartoffeln bedurfte.

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Alles war unglaublich lecker, die knusprige Haut, das zarte Fleisch, das Rotkraut und auch die Maronenfüllung mit der Soße.

Selbst Irmgard, die es sonst gewohnt ist, für einen Gänsebraten 5 Stunden am Herd zu stehen, war von dem Essen rundherum begeistert. Kein lästiges Portionieren, dank der schon vorab herausgelösten Knochen.

Unser Sonntagsessen aus dem Internet war eine gelungene Generalprobe für den Weihnachtsbraten.

Die anderen sind schon an der frischen Luft und machen einen Sonntagsspaziergang. Ich hab hier schnell mal die ganze Geschichte für Euch ins Web gestellt. Und nun haben wir noch 11 Tage Zeit, unsere Bestellung online zu machen, damit der Festbraten an Heiligabend auf dem Tisch stehen kann...

Und wer hatte sich das alles ausgedacht? Ein Lob an den kreativen Koch Johann Mikschy, der das alles anbietet, auf gaensebraten.de

Übrigens brauchen auch Singles nicht auf eine Weihnachtsgans verzichten, dafür gibt es das Probierstück, die Gänsebraten-Portion.