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Die Tempel von Angkor - Mythos Kambodscha

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Die Tempelanlagen von Angkor haben eine magische Anziehungskraft

Allein um sie zu erreichen, bedarf es Geld und es gibt einige Hürden zu überwinden.
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In Deutschland gibt es keine touristische Vertretung.
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Trotz allem erreichen neben unzähligen asiatischen Touristen auch zahlreiche US- Amerikaner, Europäer und Deutsche den internationalen Airport von Siem Reap.
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Aus Deutschland kommend fliegen die meisten über Bangkok nach Kambodscha.

Man sollte bereits vor der Einreise reichlich US-Dollar getauscht haben, insbesondere viele 1-, 5-, und 10-Dollar-Scheine, denn kaum jemand hat Wechselgeld.

Nach der Ankunft in Siem Reap zählt praktisch nur noch der US-Dollar.

Zwar gibt es auch die Landeswährung Riel, jedoch ist deren Wert so gering, dass es nicht einmal Münzen gibt. Geldscheine gibt es von 100 bis 10.000, wobei der größte Schein 10.000 Riel einen Wert von € 2,28 hat. Folglich geht vor Ort in Siem Reap alles nur mit Dollars.

Angefangen auf dem Airport, wo als Bedingung für ein Kurz-Visum zur Einreise ein mitgebrachtes Passfoto und 30 US-Dollar fällig sind, passend und Cash versteht sich.

Alle vor der Reise aus dem Internet ausgedruckten oder im Flugzeug verteilten Visa-Formulare kann man getrost in die Tonne treten, allein der am Visa-Schalter ausgehändigte Zettel wird anerkannt und ist vor Ort auszufüllen. Es soll aber auch noch die Möglichkeit geben, sich vor der Reise bei der Kambodschanischen Botschaft ein Visum zu besorgen, das haben wir aber nicht ausprobiert.

Am Zollschalter trafen wir niemanden an, reisten mit unkontrolliertem Gepäck ein.
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Tritt man aus dem Airport-Gebäude heraus, gelangt man an einen exklusiven Schalter, wo man für den Transfer in den Ort selbst wiederum gegen US-Dollar entweder ein Motorbike samt Fahrer (für eine Person 2 US-Dollar), auf Nachfrage ein Tuk Tuk samt Fahrer (5 US-Dolar) oder ein Taxi samt Fahrer (7 US-Dollar) wählen kann, um nach 15 min Fahrt seine hoffentlich bereits vor der Reise gebuchte Unterkunft zu erreichen. 1 US-Dollar Trinkgeld für den Fahrer ist O.K.. Die Fahrt mit dem Tuk Tuk ist ein erster Test, um für sich zu entscheiden, ob man auch alle anderen Fahrten quer durch Siem Reap ohne große Probleme per Tuk Tuk einplanen kann. Der warme Fahrtwind ist angenehm, man sieht mehr und ist näher am Geschehen, als im klimatisierten Taxi hinter getönten Scheiben.

Eine gute Wahl wegen seiner nahen Lage zu den Tempelanlagen ist das Le Meridien.
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Vor dem Hotel gibt es dem Concierge bekannte Tuk Tuk Fahrer mit Fahrzeug-Nummern, mit denen man seriöse Mietpreise vereinbaren kann. Je mehr man mit ein und demselben Fahrer unternimmt, umso preiswerter werden die Touren.
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Etwa zwischen 15 US-Dollar für den Hin- und späteren Rück-Transfer zu den Tempelanlagen und 25 US-Dollar für eine in zwei Hälften gesplittete Tagestour (hin und rück vormittags, plus hin und rück nachmittags), um sich in der Mittagshitze im klimatisierten Hotel oder im Hotel-Pool zu erfrischen. Möchte man abends noch mal in die Ortsmitte, um über den Alten Markt oder durch die Kneipen-Szene in der Pub-Street zu spazieren, kostet das Tuk Tuk inklusive Wartezeit 5 US-Dollar.

Tempelbesichtigung

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Wegen der schnell ansteigenden Hitze sollte man sehr früh aufstehen. Das Hotel bietet bereits ab 06:30 h das Frühstück an. Dann sofort mit dem bestellten Tuk Tuk Fahrer Richtung Tempel-Areal.
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Das Morgenlicht verspricht wenige andere Touristen und schönste Stimmungsfotos.

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Dort angekommen, ist dann noch einmal ein Zwangsstopp, um sich zu 20 US-Dollar für einen Tages-Pass oder zur 40 US-Dollar für einen 3-Tages-Pass fotografieren zu lassen, den man gegen Cash sofort ausgehändigt bekommt und ohne den die Reise an dieser Stelle der Zufahrtsstraße zu Ende wäre.
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An den Eingängen zu den Tempelanlagen und Ruinen geht es während der Öffnungszeiten nur mit dem genannten Fotopass weiter zu den Sehenswürdigkeiten.
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Die Tempelanlagen sind sehr weitläufig, liegen zwar alle in einem Areal, aber sind unter einander nur mit Fahrzeugen zu erreichen. Allein einen Tempel zu durchstreifen ist schon ein langer Fußmarsch. Also möglichst mit Sonnenhut und Wasserflaschen, davon hielt der Fahrer immer welche für uns bereit.
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Der Tuk Tuk Fahrer hat zudem einen Plan, den er vor dem Fußmarsch zeigt und macht gern Vorschläge, was und wo sich anzusehen lohnt. So kann man sich mit darauf zeigen verständigen, wo der Fahrer einen absetzen soll und wo er dann später schon für die Weiterfahrt zum nächsten Tempel auf einen warten soll. Das funktioniert sehr zuverlässig, am besten, wenn man sich am Osteingang absetzen lässt und sich am Westeingang wieder abholen lässt.
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So hat man die Sonne im Rücken, muss nicht im Gegenlicht laufen, sieht besser, kann einfacher fotografieren und ist länger aufnahmefähig.
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Denn Tempel gibt es viele anzuschauen und die Fußwege werden von den meisten unterschätzt.

Eine Haupt-Attraktion ist der Angkor Wat

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Auf dessen Hauptturm wollen alle, was unendliches Schlange stehen zur Folge tat.
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Den schauen Sie sich am besten nur von unten an, oder erklettern einen beliebigen der anderen Tempeltürme, das spart Ressourcen und Zeit, die Sie besser für die in die Wände gemeißelten Geschichten aufwenden können...
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Steile Stufen wollen erklommen werden...
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Fotomotive auf Schritt und Tritt...
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Hier begegnen sich die Kulturen und Religionen dieser Welt...
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Am Rande der Elefantenterrasse...
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Dreiköpfige Elefanten...
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Steine zum Staunen...
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Allein für Fotografen sind die Tempelanlagen ein visuelles Fest...
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Wie oben beschrieben, kann man sich abends noch mal in die Ortsmitte fahren lassen
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und über den Alten Markt oder durch die Kneipen-Szene der Pub-Street spazieren, dafür nahm der Tuk Tuk Fahrer vom Tagesausflug inklusive Wartezeit 5 US-Dollar.
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Für 1 US-Dollar gibt es gegrillten Scorpion oder für die Hälfte die Fotoerlaubnis...
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Man kann auch mit den Füßen bei den Fischen Entspannung finden...

Gern übernahm unser Tuk Tuk Fahrer auch den Transfer zum Airport (5 US-Dollar), war stets pünktlich und immer zur vereinbarten Zeit vor dem Hotel zur Stelle.
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Sehr hilfreich: die 1. Auflage 2015 des Reiseführers Kambodscha aus dem Trescher Verlag war auch vor Ort sehr nützlich, hat sogar Ortspläne und beschreibt wichtiges zu Land und Tempeln aktuell.

Text: Marion Ammann, Fotos Copyright © Karl-Heinz Hänel Blog.Liebhaberreisen.de

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