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Karl-Heinz Goedeckemeyer Headshot

Luxus Resorts auf Kreta und Santorin

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Der Griechenland-Tourismus boomt. Nachdem das Land bereits im Jahr 2016 fast 28 Millionen Touristen verzeichnen konnte, könnten im laufenden Jahr bis zu 30 Millionen ausländische Urlauber ins Land bzw. auf die Inseln strömen.

Der Tourismus, der etwa 19 Prozent zum BIP beisteuert, wird damit immer mehr zu einem starken Motor, der Griechenlands Wirtschaft aus der Krise ziehen könnte. Zu den populärsten Inseln zählt neben Rhodos, Korfu auch Kreta.

Von Januar bis Oktober wurde der Flughafen Heraklion von 3,8 Millionen Gästen angeflogen. Inklusive der Touristen die Chania angeflogen haben, beläuft sich die Zahl per Ende September auf 3,8 Mio., rund 2,4% weniger als im Vorjahreszeitraum.

Davon entfallen knapp 733.000 auf deutsche und 553.000 auf britische Urlauber. Schätzungen zufolge dürften Ende 2017 etwa 775.000 deutsche Urlauber Kreta besucht haben. Dazu kommen 3,8 Millionen (2016: 2,9 Mio.) Gäste die per Schiff die Insel frequentiert haben.

Blue Palace Resort & Spa mit Toplage zum Meer

Kreta bietet neben schönen Stränden, Kultur wie z. B. den Palast von Knossos auch interessante Hafenstädten wie Chania auch Destinationen, die bei deutschen Urlaubern noch nicht so auf dem Radarschirm sind.

Dazu gehört unter anderem die Küstenlandschaft rund um den Ort Elounda. Dieser Abschnitt liegt in der Mirabellobucht, ca. 50 km von der Hauptstadt Heraklion und 14 km von Agios Nikolaos entfernt. In Elounda finden Touristen die größte Dichte an Luxushotels in Kreta vor.

Zu den sehenswertesten Resorts gehört das Blue Palace an der Nord-Ost-Küste von Kreta, zwischen Elounda und der kleinen Hafenstadt Plaka. Das Resort, welches zur „Luxery Collection" der Marriott-Hotelkette zählt, gehört seit Jahren zu den renommiertesten Häusern der Insel.

Das im Jahr 2003 erbaute und im darauffolgenden Jahr von Starwood übernommene Hotel verfügt über 251 Räume und Villen, sagt Sotiris Kremastiotis, der seit 2009 als General Manager des Blue Palace fungiert.

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Die weiträumigen Villen verfügen über Schlaf- und Wohnzimmer, eine Veranda sowie eine großräumige Terrasse und einen beheizten Infinitypool.

Darüber hinaus bietet das Hotel noch Villen, die eine besondere Exklusivität verströmen wie das Superior Bungalow inklusive Pool, die Junior Suiten wahlweise mit Meerblick und optional mit Meerwasser-Privatpool, die Island Luxury Suite sowie die 290 m² große Royal Blue Villa, welches die luxuriöseste Villa des Blue Palace ist.

Laut Kremastiotis wird das Hotel in den nächsten drei Jahren umfassend renoviert wobei das Augenmerk auf Zimmer, Restaurant und dem Spa-Bereich liegt.

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Das Resort liegt idyllisch an einem Hang oberhalb eines 200 Meter langen Privatstrandes und eröffnet eine zauberhafte Sicht auf das Meer und auf die gegenüberliegende Insel Spinalonga. Neben den 142 privaten Pools befinden sich auf der Anlage noch ein großer Meerwasserpool und zwei Süßwasserpools. Das Resort verfügt zudem über eine Gondel die die Gäste von der Lounge zu den Zimmern bzw. zum Meer bringt.

Die moderne Architektur des Hauptgebäudes sowie die verschiedenen Bungalowanlagen und Villen fügen sich harmonisch in die landschaftliche Umgebung ein. Entspannung bietet das geschmackvoll gestaltete Thalassotherapie-Spa des Hotels auf einer Fläche von fast 2.000 m² auf 3 Ebenen.

Das Hotel bietet auch Gelegenheiten neue Sportarten und Aktivitäten auszuprobieren. Auf Anfrage werden traditionelle Bootsfahrten z.B. auf die Insel Spinalonga sowie Fischerfahrten und sonstige Wassersportaktivitäten angeboten.

Vielfältiges Restaurantangebot

Auf der ca. 120.000 m² großen Anlage befinden sich auch mehrere Restaurants, darunter das Haupt- bzw. Frühstücksrestaurant Olea, welches den Gästen einen beeindruckenden Blick auf das Meer und die Insel Spinalonga eröffnet.

Abends können die Gäste den Tag in den Spezialitätenrestaurants „Asia Blue", in der Taverne „Blue Door", gehobene griechische Küche in Verbindung mit Fisch/Meeresfrüchten mit Ausblick auf das Meer sowie das Steak-Restaurant „Flame" ausklingen lassen.

Tagsüber besteht die Möglichkeit in dem italienischen Restaurant „Isola mit seiner mediterran- italienische Küche sowie dem „Isola Beach Club" sich kulinarisch verwöhnen zu lassen.

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Blue Door Taverna

Ausflüge zur Leprainsel Spinalonga, Plaka und Elounda

Für Gäste, die im Blue Palace oder anderen Hotels am Elounda Beach verweilen, bietet sich eine Bootsfahrt von Plaka oder Elounda zur Insel "Spinalonga" an. Die von den Venezianern im 16. Jhd. gebaute Festung ist seit vielen Jahren eine Touristenattraktion.

Zwischen 1904 und 1956 wurden die Leprakranken nach Spinalonga (langer Dorn) deportiert. Aus den venezianischen Häusern wurden Krankenhäuser und Wohnungen. Die Häuser wurden nur zur Nordseite wegen der geschützten Bucht gebaut.

Die Leprakranken wurden von Plaka aus versorgt mit allem was sie brauchten. Erst 1957 wurde Spinalonga aufgelöst, da es keine Leprakranke mehr gab. Die Häuser und die gut erhaltene Festungsmauer können heute besichtigt werden. In der Kirche auf der Insel werden heute sogar noch Hochzeiten abgehalten.

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Einen Besuch wert sind auch die Nachbarorte Plaka und Elounda. Plaka ist ein gemütliches Fischerdorf mit Tavernen, Cafes und Souvenierläden, direkt am Wasser. Der gepflegte Kiesstrand lädt auch zum Baden ein. Elounda, die ehemals bedeutende Hafenstadt, die ca. 5 km vom Hotel entfernt liegt, ist heutzutage ein Feriendomizil mit Hafen und Fischerbooten.

Von Kretas Hauptstadt Heraklion mit der Fähre nach Santorin

Mit seinen ca. 200.000 Einwohnern ist Heraklion nicht nur Kretas Hauptstadt, sondern auch das Geschäfts- und Verwaltungszentrum der Insel. Sehenswert ist das alte Hafenbecken aus venezianischer Zeit und die noch gut erhaltene Festung Koules. Im Hafen liegen auch große Autofähren sowie vereinzelt auch Kreuzfahrtriesen. Die Fähren bedienen mehrere Inseln, darunter auch Santorini. Die Überfahrt dauert ca. 3,5 Stunden

Santorin: Luxusherbergen nicht nur für Honeymooner

Santorin ist Griechenlands Trauminsel und wirkt eigentlich wie eine Filmkulisse: weiße Häuser auf einem Kraterrand, der steil zum Meer abfällt. Massenhotels gibt es hier kaum noch, dafür viele feine Boutique-Villas mit Caldera-Blick. Genau genommen ist Santorin eine kleine, vulkanische Inselgruppe in der Südägäis.

Santorin wird fast täglich von Fähren und großen Kreuzfahrtschiffen angefahren, die in der Saison täglich tausende Besucher in den Ort spülen. Zu den am meisten besuchten Orten auf Santorin zählen Thira - auch Fira genannt - sowie Oia. Beide sind bekannt wegen des traumhaften Blicks hinab der Caldera bzw. wegen der atemberaubenden Sonnenuntergänge.

Wer diese Inszenierung privat genießen will, muss tief in die Tasche greifen. Zimmer mit Blick auf die Caldera kosten in der Hochsaison bis zu 700 Euro pro Tag. Zu der Klientel mit der dicken Brieftasche gehört auch die asiatische Oberschicht, die seit einigen Jahren vermehrt wahrgenommen wird.

Hotel Mystique - Luxus in der Höhle

Zu den exklusivsten Hotels auf der Insel zählt das Mystique, welches zur "The Luxury Collection" der Hotelkette Marriott gehört. Die Luxury Collection ist eine Selektion traditionsreicher, weltberühmter Hotels und Resorts, mit dem Anspruch, ihren Gästen einzigartige, authentische Erlebnisse zu bieten. Mystique gehört zu den Hotels die man am besten geheim halten will, das wir gleich beim Rundgang durch die Anlage deutlich.

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Die Anlage selbst ist ganz in den Fels des Kraterrands eingefügt, und besteht praktisch nur aus Treppen und Höhlen, in denen gewohnt wird. Diese Architektur ist auch ortstypisch für Oia und andere Dörfer die sich am Kraterrand befinden.

Das Hotel verfügt über 39 Villen bzw. Suiten unterschiedlicher Kategorien. Diese verfügen über Terrassen/Balkone mit Meerblick und Liegen, einem Speisebereich im Freien und Blick auf das Meer und die Caldera.

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Auf der Anlage befinden sich auch mehrere Restaurants. Während im „Charisma" Speisen mit regionalem Touch zubereitet werden hat sich das „Asea Lounge" Restaurant auf traditionelle japanische Küche spezialisiert.

Mit dem „Secret Wine Cave" bietet das Mystique noch einen 150 Jahre alten Weinkeller, wo auch Wine Tastings abgehalten werden. In wenigen Minuten erreicht man zu Fuß das Zentrum von Oia mit vielen Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants. Auch in Oia lässt sich bei guter Sicht der einzigartige Sonnenuntergang verfolgen.

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Restaurant Charisma

Vedema Resort - Oase der Ruhe in einem malerischen Dorf

Das Vedema Resort, ein Hotel aus der Luxury Collection von Marriott, befindet sich auf der westlichen Seite der Insel Santorini, in der traditionellen Umgebung von Megalohori, 5 km vom Hafen und 7 km vom Flughafen entfernt.

Das Resort wurde im Jahr 1993 erbaut und war das erste Luxushotel auf Santorini, sagt Apostolis Tigkelis, Sales & Marketing Manager der Hotelgruppe. Die Anlage verfügt über 46 Suiten und Villen, alle mit ihren eigenen eigenen Terrassen und viele mit Whirlpools oder privaten Pools.

Die Suiten sind nach Kategorien unterteilt - Dorian Suite (21 Suiten) 50 m², Athenian Suiten (7 Suiten) 80-100 m², Aegean Suite (12 Suiten), 60 m², Olympian Villa (4 Zimmer) 75 m² und die Präsidentenvilla mit einer Raumfläche von 170 m².

Die Zimmer sehen eher etwas altmodisch und rustikal aus. Im Wellness-Angebot des Resorts sind eine asiatische Spa, Sauna und Dampfbad enthalten. Der Luxus spiegelt sich auch im Preis wider, der in der Hochsaison bis auf 500 Euro die Nacht steigt.

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Im Vedama Resort kommen die Gäste auch kulinarisch auf ihre Kosten. Da ist an erster Stelle das Alati Restaurant zu nennen, welches zu den besten auf Santorin zählt. Das Restaurant liegt in einer 400 Jahre alten „Weinkäfig", die das perfekte Ambiente für romantische Abendessen bei Kerzenlicht bietet.

Auf der Speisekarte stehen kreative Fisch- und Meeresfrüchte-Menüs die von der Chefköchin Melina Chomata kreiert werden. Die Speisen können auch in der neu gestalteten Terrasse eingenommen werden. Auf der Terrasse hat man auch eine herrliche Aussicht auf die Weinberge und das Dorf Megalochori.

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Alati Restaurant

Im Pergola Restaurant hingegen, wird morgen das Frühstücksbuffet eingenommen und von mittags bis zum frühen Abend werden traditionelle griechische Menüs, mediterrane Grillgerichte und Snacks serviert. In der Canava Wine Bar, einer mittelalterliche Katakombe, können Gäste eine Weinprobe nehmen und dabei die lokalen Weine vom Eigentümer des Resorts bewundern.

Das Hotel bietet auch einen kostenlosen Shuttle-Service zum wunderbaren Strand von Perissa und zur Hauptstadt Fira an.

Der Strand von Perissa ist allein wegen des Sands, der aus groben dunklem Lava-Kiesel besteht, sehenswert. Der Sand ist sehr dunkel weil Santorin eine Vulkaninsel ist, die weitgehend aus Lava besteht. Hinter dem Strand - auf der anderen Seite der Straße - ist eine Strandbar, die Gäste mit Drinks und Snacks versorgt.

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Das Resort befindet sich in dem kleinen Ort Megalochori. Wie andere Dörfer auf Santorin ist Megalochori ein verwinkeltes, malerisches Dorf die den stressigen Großstädter zur Ruhe kommen lässt. Im Ort sind mehrere Tavernen bei denen man gepflegt und preiswert essen kann.

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