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Hast du mal wieder nichts zu sagen?

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Martin Barraud via Getty Images
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Um sichtbar zu sein, ist's gut, wenn man sich sichtbar macht.
Mit Blogartikeln, Beiträgen, Webinaren, Videos, Podcasts, Interviews ... es gibt eine Menge zu tun. Auf Facebook, Twitter, Xing, LinkedIn, Snapchat, Anchor, Youtube. Die Auswahl ist riesig.

Doch was, wenn einem mal wieder nichts einfällt?

Was, wenn man mal wieder grübelt und denkt: „Das wurde doch alles schon gesagt" oder schlichtweg schon gefühlte Stunden vor dem weißen, leeren Dokument sitzt und es scheinbar unmöglich ist, ein paar kluge Sätze hinzutippen?

Du kannst nun bei anderen abschauen, was die tun (was aber meistens dazu führt, dass du dich nur noch un-kreativer fühlst), oder du kannst auf die Muse warten und hoffen, dass sie später dann mal vorbeischaut. Du kannst auch Stunden auf Facebook verbringen, hierhin und dorthin klicken oder dich von Google treiben und weiterleiten lassen, um am Ende des Tages die Gewissheit zu haben: Du hast noch immer nichts zu sagen.

Oder du machst dir Gedanken dazu, worüber du eigentlich nichts zu sagen hast.

Worüber genau hast du nichts zu sagen?
Über deine Passion?
Über das, was du so sehr liebst, dass du es gewagt hast, ein Business aufzubauen?
Darüber, womit du dich tagein und tagaus beschäftigst?
Das, worüber du eigentlich 17 Wochen durchgehend sprechen und erzählen könntest, weil es so tief in dir verwurzelt ist?

Hast du echt nichts (mehr) zu sagen über deine Lebensaufgabe und deinen Weg? Darüber, weshalb du tust, was du tust, und was du durch deine Arbeit auf der Welt verändern willst?

Hast du darüber echt nichts zu sagen?
Gar nichts?
Echt nichts?

Wenn ja, dann bist du vielleicht noch nicht richtig gelandet. Dann hast du deine Leidenschaft vielleicht noch nicht gefunden. Denn dann beschäftigst du dich eventuell mit einem Thema, das für dich bereits ausgereizt ist, das nichts mehr hergibt.
Und wenn dem so ist, wird's deinen Kunden ähnlich gehen.
Sie werden bald auch keinen Mehrwert mehr bei dir erkennen, weil auch sie spüren, dass du für das Thema nicht so sehr brennst wie jemand anderer.

Und wenn du jetzt in Panik verfällst, dann zeigt dir das erst recht, dass du noch nicht ganz dran bist an DEINEM Thema! Dass du noch tiefer gehen darfst, dass du noch mehr hineintauchen darfst in das, was dich wirklich bewegt. In das, wofür dein Herz wirklich schlägt.

Denn wenn das Finden von Themen schon ein Problem für dich ist, wie willst du dann neue Produkte und Angebote entwickeln? Wie willst du dich dann weiterentwickeln und deine Kunden mit auf diese unglaubliche Reise nehmen? Denn ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen ist kein Zuckerschlecken.

Freilich kannst du dich damit herausreden, dass du heute keinen kreativen Tag hast. Und morgen auch nicht. Und damit, dass das Blogartikelschreiben jede Woche so unglaublich schwer ist. Oder dir einfach nichts einfällt für den Newsletter.

Oder aber du hörst genau in dich hinein.
Spürst, was du zu sagen hast.
Fühlst, was aus dir heraus möchte.
Und hast den Mut, genau das zu sagen!
Denn dein Erfolg ist eine bewusste Entscheidung!

Bis bald
Karin

Blog www.karinwess.com

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