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"Nein heißt nein" - ist das genug?

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WOMAN SAD
khoa vu via Getty Images
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Die sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht 2015/2016 haben uns schockiert. Sie haben uns aber auch gezeigt, wie wehrlos Frauen in solchen Situationen sind. Körperlich ist gegen MĂ€nner - insbesondere in einer solchen Übermacht - nichts auszurichten.

Aber es sind nicht nur Situationen wie in der Silvesternacht - sexuelle Übergriffe im tĂ€glichen Leben kennen fast alle Frauen.

Aber was hat sich nun eigentlich getan? Gab es wirkliche Fortschritte? Oder sieht es nur so aus als ob sich etwas bewegt habe?

Am 07.07.2016 hat der Deutsche Bundestag eine Änderung des Sexualstrafrechts beschlossen. KĂŒnftig soll gelten, dass ein "Nein" ausreicht, um eine Vergewaltigung zu bestrafen. Eine sexuelle Handlung wird jetzt auch dann als Vergewaltigung gewertet, wenn sich das Opfer nicht aktiv wehrt, wenn es also nur durch Worte oder Gesten zum Ausdruck bringt, dass es mit sexuellen Handlungen nicht einverstanden ist. Dieses "Nein" des Opfers muss fĂŒr das Gericht aber deutlich sein.

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Wie ein solcher Beweis zu fĂŒhren ist wird die Rechtsprechung zeigen mĂŒssen; noch vor kurzem war - in einem Prozess der durch die Medien ging - ein Handy-Video offenbar nicht ausreichend ... Was können die Opfer also tun, um zu beweisen dass eine (versuchte) Vergewaltigung vorliegt? Und wie kann "Mann" sich gegen unwahre VerdĂ€chtigungen schĂŒtzen?!

Fortsetzung folgt ...

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