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Drei Schritte: Gute Laune

08/09/2015 19:08 CEST | Aktualisiert 08/09/2016 11:12 CEST
Andrew Lipovsky via Getty Images

Wie geht's dir denn heute so? Ich meine: Wirklich.

Nicht das "gut", das vielen so leicht von die Lippen geht, um weitere Fragen zu vermeiden.

Das Leben ist doch eigentlich wunderbar, vielleicht nur nicht jeden Tag für 24 Stunden.

Manchmal haben wir einfach schlechte Laune.

Was wenige wissen: Es geht ganz leicht, das zu ändern.

Nur: Was genau kannst du tun, so dass du trotz kleinerer und größerer Dramen des Lebens nicht gleich verzagst?

Dafür braucht es genau d r e i Schritte.

Es sind drei super simple und erstaunlich wirkungsvolle Tipps, die du sofort umsetzen kannst.

Die helfen immer.

Schritt Nummer 1: BEWEG DICH!

Regelmäßige Bewegung ist essentiell, um gesund und gut gelaunt zu sein.

Im Englischen ist es noch offensichtlicher:

Das Gefühl (emotion) kommt von Bewegung (motion).

Überlege mal, wie deine Körperhaltung ausschaut, wenn du dich schlecht fühlst.

Stehst du aufrecht?

Ist dein Blick nach vorn oder nach oben gerichtet?

Sind deine Schultern locker?

Wahrscheinlich nicht.

Auch wenn du nicht wie ich auf 14 Jahre Ballett-Drill zurückblicken kannst:

Halte dich gerade und schaue nach vorn.

Kopf hoch, Brust raus.

Lächle.

Und dann: Bewege dich!

Dabei ist es gleich, ob du eine Runde schwimmen, laufen, radeln oder spazieren gehst.

Mir hilft meist die klassiche Runde um den Block: Frische Luft und ein Tapetenwechsel sind wichtig.

Manchmal reicht es aber auch, deine Position zu verändern und vom Schreibtisch in die Küche zu laufen.

Oder hüpfe 3x einen Hampelmann, schlag einen Purzelbaum, mach einen Handstand.

Mir wurscht.

Hauptsache, du kommst in Schwung!

Glaub mir, es hilft.

Probiere es aus!

Und, geht's schon ein bisschen besser?

Gut.

Schritt Nummer 2: KORRIGIERE DEINEN FOKUS!

Wenn es dir mal schlecht geht, ist dein Fokus meist auf das ausgerichtet, was gerade nicht so rund läuft:

Der hat dies gesagt, oder sie hat das gemacht oder nicht gemacht, das Wetter ist mies, der Chef ist doof, der Körper tut's nicht mehr, der Partner war doch auch schon mal netter ... was auch immer: Alles negativ.

Kein Wunder, dass es dir dann nicht schnell besser geht.

Verstehe mich nicht falsch: Es geht nicht darum, immer supergut drauf zu sein.

Schlechte Laune hat jeder mal.

Aber warum sollte man sich zu lange damit aufhalten?

Also:

Richte deine Gedanken auf das, was dir Freude bereitet, wofür du dankbar bist, auf das, was dir gut tut.

"Wenn man die Dinge auf andere Weise betrachtet, verändern sie sich." - Abraham Hicks

Da kannst du ruhig bei Adam und Eva anfangen.

Freue dich, dass du atmest und dein Herz schlägt, ohne dass du irgendetwas dazu machen musst.

Hey, du lebst!

Einfach so.

Das ist doch wohl super!

Freue dich, dass du ein Dach über dem Kopf hast, du Freunde hast, deine Familie, ...

Freue dich, dass dich deine Beine dorthin tragen, wohin du willst!

Freue dich, dass deine Augen diesen Text lesen können.

Dass deine Ohren schöner Musik lauschen können.

Das ist erst der Anfang ... was fällt dir sonst noch alles ein?

So, und warum warst du jetzt nochmal schlecht drauf?

Schritt Nummer 3: LASS DICH INSPIRIEREN!

Manchmal ist das Leben so herausfordernd, dass man mit diesen kleinen Veränderungen nicht ganz so weit kommt.

Also geht es darum, so oft wie möglich Inspiration aufzusagen, die positive Gedanken kultiviert, so dass der Geist lernt, sich öfter darauf zu besinnen.

Keine Sorge, deine über Jahre eingeschärften negativen Gedanken werden dir schon noch eine Weile erhalten bleiben, du wirst nicht permanent mit wallendem Haar glückselig durch Sommerwiesen springen ... und falls doch: Herzlichen Glückwunsch - dein Leben könnte weitaus schlimmer sein!

Ich suche mir dazu gern Hilfe von Experten, die es noch schöner in Worte kleiden als es mir vermag (ein paar Tipps weiter unten).

Und dann verknüpfe ich die Punkte 1-3:

Ich gehe raus, bewege mich, richte meinen Fokus auf die schönen Weiden am Landwehrkanal, lausche einem Hörbuch und lerne dadurch, meine Gedanken langfristig neu auszurichten.

Das klappt jeden Tag besser, und die schlechte Laune lässt sich immer seltener blicken.

Meine fünf derzeit liebsten Begleiter sind:

1. Jack Kornfield, z.B. das Hörbuch „Das weise Herz"

2. Tony Robbins, z.B. das Audio-Training „Get The Edge"

3. Louise Hay, z.B. das Hörbuch „Gesundheit für Körper und Seele"

4.

5. Esther und Jerry Hicks, z.B. das Hörbuch „The Law of Attraction. Das kosmische Gesetz hinter The Secret."

Das ist natürlich nur ein kleiner subjektiver Ausschnitt, es gibt so viele großartige Lehrer.

Such dir einfach die, die am besten mit dir resonieren und lass dich inspirieren!

In Bewegung, mit Fokus auf dem, was du zu schätzen weißt und mit Inspiration ausgestattet kannst du einfach nicht anders, als gute Laune zu haben.

Probiere die drei Schritte aus und sag mir, was du dazu meinst:

Was sind deine Tipps und Kniffe, um Schlechte-Laune-Verbreiter, Grummelmonster und miesestes Regenwetter auszugleichen?

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