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Es gibt nicht DIE Prostituierte

13/08/2015 17:02 CEST | Aktualisiert 13/08/2016 11:12 CEST
microgen via Getty Images

Es gibt keine eindeutige Abgrenzung zwischen Prostituierten und denjenigen, die es nicht sind.

Auch bei gelegentlichen Treffs fließt manchmal Geld. Oder die Kleinanzeige: "Suche solventen Herrn für gemeinsame Freizeit". Oder das Pärchen, wo sie im Luxus lebt und dafür gelegentlich notgedrungen die Beine breit macht. Es gibt so viele Übergänge. Nur die sogenannten Prostituierten zu bestrafen, wäre pharisäerhaft und unehrlich.

Die Gegner der Prostitution bestreiten schlicht, dass es einvernehmlichen Sex gegen Geld gibt. Sie sollten sich mit den betroffenen Frauen unterhalten, damit sie eines besseren belehrt werden.

Das Zwangsprostitution ein Verbrechen ist, darüber herrscht doch Einigkeit. Das Argument sticht doch nicht gegen den einvernehmlichen Geschlechtsverkehr. Ich bin sogar der Meinung, dass man ihnen den Makel der Unehrenhaftigkeit nehmen sollte.

Sie sollten mit der selben Anerkennung behandelt werden, wie jeder andere Beruf auch. Prostitution sollte nicht versteckt werden müssen.

Die Initiative von AI ist überfällig.

siehe auch:

Prostituierte haben auch Höflichkeit verdient.

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