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Minimalismus und Evolution

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Evolution ist für mich das Auftauchen von Neuem, Unterschieden, Varianten, Mutationen mit dem universellem Hintergrund, in dem sich Unterschiede ausgleichen wollen und dabei durch die Wechselwirkung mit Allem neue Unterschiede entstehen. Systeme bleiben, in denen dies leicht gelingt.

Ja, Minimalismus ist ein Ausdruck für ein evolutionäres Geschehen. In diesem Fall der Ausgleich zwischen Selbst- und Fremdbestimmung. Menschen entscheiden immer mehr, was und wieviel sie konsumieren wollen, was sie essen wollen, welche Qualität die Produkte haben sollen, wie und wo sie leben und arbeiten wollen und sehr vieles mehr. Und sie entscheiden sich dabei für Raum, Freiheit, Freude, Sinn, Leichtigkeit, Bewusstheit, Wohlfühlen und anderes Angenehmes mehr.

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Minimalismus ist einer der Bereiche, in dem dies einfach gelingt. Das einzige Hindernis sind die eigenen Gedanken. Die Chance für den Minimalismus im evolutionären Ansatz ist gut, da die Leichtigkeit und Erfolg dabei dem Menschen und der Mitwelt gut tut.

Ich nenne es: Wohlfühlen mit den Dingen.

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Was braucht es für ein gutes Leben?

Das größte Auto, das neueste Smartphone, die teuerste Wohung... Hauptsache mehr, viel und teuer. Für viele Menschen mag das die Erfüllung des Lebens sein, doch es gibt auch eine Gruppe, die das ganz anders sieht.

Minimalismus heißt der Trend, sich von allen unnötigen Dingen zu lösen. Was haltet ihr davon? Diskutiert mit. Schreibt uns eine E-Mail an Blog@huffingtonpost.de