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Die Zukunft des Arbeitens - Global vernetzt und optimiert statt allein und überlastet

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HUMAN RESOURCES DEPARTMENT
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Um 9 Uhr morgens einstempeln, acht Stunden arbeiten und spätestens um 18 Uhr ist Feierabend. Diese traditionelle Einteilung des Arbeitsalltags hat in der globalisierten Welt längst ausgedient. Der moderne Arbeitstag in Deutschland beginnt, wenn in Tokio die Börse öffnet und endet frühestens, wenn der Handel in New York schließt.

Für viele Arbeitnehmer ist es mittlerweile zur Normalität geworden, abends vor dem Schlafengehen noch E-Mails zu beantworten und dann um 5 Uhr morgens wieder im Büro zu sein für die Telefonkonferenz mit dem Kunden in Shanghai oder Australien.

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Doch es geht auch anders. Ständige Erreichbarkeit heisst nicht, dass jeder einzelne Arbeitnehmer immer und jederzeit abrufbar ist. In der global vernetzten Welt, in der Teams sich auf verschiedene Kontinente aufteilen, sollte es vielmehr immer einen Mitarbeiter irgendwo auf der Welt geben, der während seiner Kernarbeitszeit erreichbar ist. Erfolgreiche Teams rund um den Globus, die der Sonne folgen, teilen sich die Arbeit und nutzen Schwarmintelligenz, um das Projekt voranzutreiben.

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Durch den technischen Fortschritt ist es außerdem möglich, allen Mitarbeitern eines Unternehmens die gleichen Voraussetzungen zu bieten: So lässt sich das Zusammenarbeiten über mehrere Zeitzonen hinweg vereinfachen und optimieren. Und wenn der Termin dann doch einmal außerhalb der Arbeitszeiten liegt, ermöglicht die Technik auch hier die Teilnahme, egal ob der Mitarbeiter noch im Büro sitzt oder gerade am Bahnhof auf seinen Zug wartet.

Effektive Teamarbeit ist also längst nicht mehr ortsgebunden. Dank technologischer Innovationen wie Videokonferenz-Software und Collaboration-Tools können sich Kollegen von überall auf der Welt miteinander vernetzen und effizient zusammenarbeiten - und zwar unabhängig, wo sie sich gerade befinden und ohne einzelne Mitarbeiter zu überlasten.

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