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USA-Iran: Senator McCain trifft Maryam Rajavi

19/04/2017 13:06 CEST | Aktualisiert 19/04/2017 13:06 CEST

Opposition unterstützen: Besuch der Volksmojahedin Iran (MEK) in Tirana

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Am 14. April 2017 traf sich Senator John McCain (R-AZ), der Vorsitzende des Komitees der US Streitkräfte, in Tirana (Albanien) mit Maryam Rajavi, der gewählten Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI), um mit ihr über die aktuellen Entwicklungen im Iran und der Interventionen des klerikalen Regimes im Mittleren Osten sowie über Zukunftsperspektiven zu reden.

Vor dem Treffen besucht Senator McCain eines der Zentren der Volksmojahedin Iran (MEK) in Tirana und traf sich mit MEK-Mitgliedern, die aus Camp Liberty (Irak) nach Albanien verteilt worden waren.

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Senator McCain gratulierte ihnen zum erfolgreichen Transfer aus dem Irak und lobte ihre Standhaftigkeit und ihren Widerstand sowie ihre große Opferbereitschaft. „Ohne Frage haben die Leute hier in diesem Raum nicht nur selbst gelitten, sondern auch ihre Mitmenschen wegen der Tyrannei im Iran verloren. Doch sie sind standhaft geblieben, haben gekämpft und sich für die Freiheit aufgeopfert, für das Recht auf ein freies Leben, für das Recht, ihre Zukunft selbst bestimmen zu dürfen, für ein Recht, was uns Gott gegeben hat....Ich danke Ihnen dafür, dass Sie ein Beispiel sind, ein Beispiel für die ganze Welt, dass Menschen bereit sind, zu kämpfen und sich für die Freiheit aufzuopfern, um sie zu erlangen. Sie sind ein Beispiel für alle Menschen in der Welt, die diesen Kampf kämpfen.", sagte McCain. Er drückte auch sein Beileid für die Opfer der Tyrannei der Mullahs aus und dankte der Regierung von Albanien, dass sie die MEK Mitglieder aufgenommen hat.

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Senator McCain lobte auch die Führung von Frau Rajavi und sagte weiter: „Eines Tages wird der Iran frei sein und dann werden wir uns auf dem Platz der Freiheit in Teheran treffen."

Während des Treffens dankte Senator McCain Frau Rajavi für ihre nicht endenden Bemühungen für einen sicheren Transfer der Mitglieder der MEK (früher in Camp Ashraf im Irak lebend) außerhalb des Irak. Die gewählte Präsidentin des NWRI betonte: „Heute gibt es einen Konsens über die destruktive Rolle des klerikalen Regimes in der Region und dass der religiöse Faschismus im Iran die Quelle von Krieg, Terrorismus und Krisen im Mittleren Osten ist." Sie unterstrich, dass ein Sturz des Regimes nicht nur zum Ende der schweren Menschenrechtsverbrechen im Iran nötig ist, sondern auch, um den Krieg und die Krisen in der Region zu beenden und wieder Stabilität und Frieden herzustellen. So lange das klerikale Regime an der Macht ist, sagte Frau Rajavi, so lange wird es seinen Export von Terrorismus und Fundamentalismus nicht stoppen.

Frau Rajavi ergänzte, dass alle Indikatoren aufzeigen, dass die religiöse Diktatur im Iran in der sozialen, politischen und wirtschaftlichen Ebene in einer Sackgasse gelandet ist. Das iranische Volk und sein Widerstand sind mehr denn je bereit, die herrschende Theokratie abzuschaffen und Demokratie und nationale Souveränität in den Iran einziehen zu lassen.

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