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Münchner Sicherheitskonferenz - Irans Außenminister Zarif ausladen

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Iranische Mullahs verantwortlich für Hinrichtungen im IRAN, Massaker in SYRIEN / Die iranische Revolutionsgarde (IRGC) muss auf die internationalen Terrorlisten!

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Anhänger der iranischen oppositionellen Volksmojahedin demonstrierten am Freitag auf dem Marienplatz in München gegen die Teilnahme von Irans Außenminister Javad Zarif an der Münchener Sicherheitskonferenz.

Die Demonstranten forderten die Einstufung von Revolutionsgarden auf internationalen Terrorlisten und deren Ausweisung aus Syrien. Die Demonstranten machten das iranische Mullah-Regime für 3000 Hinrichtungen seit dem Amtsantritt von Hassan Rohani verantwortlich.

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Die iranische Hauptopposition betrachtet das Regime in Teheran als Brandstifter und Kriegstreiber in der Region, vor allem in Syrien, Irak und Jemen.

38 Jahre islamischer Fundamentalismus im Iran haben einen Staat entstehen lassen, der nach Innen und Außen Terror, Verfolgung und Vertreibung Andersdenkender und Gegner betreibt. Im Inland Hinrichtungsweltmeister und nach Außen der erste Destabilisierungsfaktor der ganzen Region.

Die massiven Rettungsaktionen für Assad und die irakische Regierung haben den Bürgerkrieg verschärft und brutalisiert und damit eine unübersehbare menschliche Katastrophe ausgelöst.

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Das Mullahregime fördert den Einsatz von Gewalt

Das Mullahregime kennt kein moderates Verhalten oder Verhandeln zum Ziel eines Waffenstillstandes, sondern fördert ausschließlich den Einsatz von Gewalt. Hisbollah und unzählige schiitische Milizen, koordiniert, ausgerüstet und gesteuert von iranischen Quds-Einheiten der Revolutionsgarde (IRGC) morden und vertreiben.

Längst werden irakische Milizen und das syrische Militär von iranischen Generälen regiert. Ziel des iranischen Regimes ist die Vorherrschaft über die Region und die Verbreitung der Ideologie des islamistischen Gottesstaates.

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Die iranische Revolutionsgarde bildet in diversen Trainingslagern islamistischen Terroristen aus. Die Einstufung dieser Terror-Garde in die schwarzen Listen wird effektiv zur Einschränkung von Mullahs Einmischungen in der Region führen.

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Der Abzug des iranischen Regimes und der von ihm gesteuerten Terror-Milizen aus Syrien, Irak und Jemen ist der erste Schritt, der getan werden muss, um dem Blutvergießen in der Region ein Ende zu setzen.

Die Demonstranten bringen ihre Unterstützung für den iranischen Widerstand und besonders für die Zehn-Punkte-Plattform von Maryam Rajavi, der gewählten Präsidentin des Nationalen Widerstandes Iran, zum Ausdruck und treten für die Errichtung einer Republik auf der Basis der Respektierung der Menschenrechte, der Trennung von Religion und Staat, der Gleichstellung der Geschlechter und der friedlichen Koexistenz ein.

Sie betonen, dass die im Iran herrschenden Fundamentalisten, die vom iranischen Volk der Pate des ISIS genannt werden, die Förderer und Geldgeber des islamischen Fundamentalismus in unserer Welt sind.

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