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So optimierst du den Pagespeed deiner Webseite in 4 Schritten

29/03/2017 10:44 CEST | Aktualisiert 29/03/2017 10:44 CEST

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Mach deine Webseite schneller und gewinne das Rennen um die beste Google-Platzierung: Wir verraten dir, wie es in vier einfachen Schritten geht. (Foto: pexels)

In der SEO Branche hört man einen Satz sehr häufig: „Optimiere für den Nutzer, nicht für Google und Co!". An diesem Satz ist auch etwas dran. Man sagt, dass es über 200 Rankingfaktoren bei Google gibt - und ein Großteil dieser Faktoren basiert auf Usersignalen.

Es wird also das Verhalten der Besucher einer Website ausgewertet, die über eine Google-Suchanfrage auf einer Internetseite landen. Ein erster wichtiger Anhaltspunkt ist hier der CTR-Wert (Click-Through-Rate). Dieser zeigt die Anzahl der Klicks auf ein Suchergebnis an. Im Gegensatz dazu steht die sogenannte Bounce-Rate - auf Deutsch Absprungrate. Anhand dieses Wertes kann Google feststellen wie relevant Deine Seite tatsächlich für das eingegebene Keyword ist, indem beobachtet wird, wie schnell ein User nach dem Klick auf ein Suchergebnis zu Google zurückkehrt.

Ein wesentlicher Grund für eine hohe Absprungrate ist häufig die Geschwindigkeit, also der Pagespeed einer Internetseite. In den Pagespeed fließen verschiedene Faktoren mit ein. Zum einen ist es die Serverantwortzeit und zum anderen die Zeit die eine Website für das Laden weiterer Inhalte benötigt. Diese Werte misst Google im Rahmen des Crawlings und bewertet diese anschließend. Die Ergebnisse dieser Bewertung fließen dann zusammen mit zahlreichen weiteren Faktoren in die Rankings mit ein. Das bedeutet kurz gefasst: Je langsamer eine Seite ist, desto schlechter ist sie bei Google positioniert - oder: Eine Website mit schlechtem Pagespeed wird immer schlechter positioniert sein als eine Seite mit einem guten Pagespeed-Wert.

Wenn man dieses Thema von außen betrachtet, macht die Bewertung der Geschwindigkeit einer Website für Google sehr viel Sinn, da es ein wirklicher Mehrwert für den User ist. Und das Problem langsamer Internetseiten kennst Du sicher selbst aus dem eigenen Suchverhalten. Du gelangst über Google auf eine Seite, die sehr lange braucht um zu laden- es dauert sicher nicht lange bis Du zurück zu den Suchergebnissen gehst und auf ein anderes Suchergebnis klickst, um schneller zu deinen Informationen zu kommen.

Wie optimiere ich den Pagespeed meiner Seite?

Als Besitzer einer Website kannst Du vieles selbst optimieren, um den Pagespeed Deiner Website zu verbessern. Wir haben uns Gedanken gemacht und haben ein paar Faktoren aufgelistet - dies sind bei weitem nicht alle Faktoren die in den Wert des Pagespeeds einfließen - trotzdem wirst Du bei einer Optimierung dieser Faktoren eine deutliche Verbesserung des Pagespeeds erkennen.

1. Nutze einen schnellen Server

Für viele zählt beim Webhosting der Preis. Das günstigste Angebot erhält oft den Zuschlag. Leider sind in der Regel die günstigsten Anbieter aber auch die, die die langsamsten Server nutzen. Und da sind die paar Euro im Monat definitiv an der falschen Stelle gespart.

2. Vermeide Weiterleitungen (Redirects)

Häufig ergeben Weiterleitungen durchaus Sinn. Beispielsweise, wenn Du mit alten URLs noch gut in Google positioniert bist, der Content aber mittlerweile auf einer anderen URL platziert ist. Wenn man sein gutes Ranking nicht verlieren möchte, richtet man eine Weiterleitung von der alten zu der neuen URL ein. Häufig wird mit den Weiterleitungen aber falsch umgegangen. So haben wir schon häufig erkennen können, dass Weiterleitungen von „URL 1" auf „URL 2" auf „URL 3" eigerichtet wurden. Hier kann man sich die Weiterleitung auf „URL 2" sparen und sollte ohne Umwege direkt auf das Ziel weiterleiten - in diesem Fall „URL 3". Weiterleitungen sind nämlich immer mit Ladezeiten verbunden.

3. Verringere die Dateigrößen der Bilder auf Deiner Website

Bei diesem Punkt handelt es sich vermutlich um den häufigsten Fehler. Für die Darstellung von Bildern und Fotos im Internet reicht eine Auflösung von 72dpi. Häufig werden Fotos direkt von der Kamera, nicht komprimiert auf einer Website platziert und dies löst häufig massive Ladezeiten aus. Im Internet finden sich diverse Tools, um Bilder und Fotos verlustfrei zu komprimieren. Die Besucher Deiner Internetseite werden, wenn Bilder korrekt komprimiert wurden, keinen Unterschied feststellen und sich sehr über schnellere Ladezeiten freuen - und Google natürlich auch.

4. Vermeide so gut es geht Plugins in Deinem CMS (Content Management System)

In der Regel sind die Plugins in einem CMS, beispielsweise bei WordPress, gute Helfer, um das CMS den eigenen Wünschen anzupassen und die Funktionalität zu verbessern. Allerdings benötigen die Plugins zusätzliche Ressourcen, was zu längeren Ladezeiten führt. Mit dem nötigen Know-How kann man durchaus auf das ein oder andere Plugin verzichten indem man selbst Anpassungen in den PHP-Dateien oder im CSS vornimmt.

Du kannst den Pagespeed Deiner Seite hier überprüfen! Ab einem Wert von über 80 wird Google Deinen Pagespeed als positiv bewerten.

Dieser Text erschien zuvor auf dem Semtrix Firmenblog.

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