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So optimierst du den Pagespeed deiner Webseite in 4 Schritten

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Mach deine Webseite schneller und gewinne das Rennen um die beste Google-Platzierung: Wir verraten dir, wie es in vier einfachen Schritten geht. (Foto: pexels)

In der SEO Branche h├Ârt man einen Satz sehr h├Ąufig: ÔÇ×Optimiere f├╝r den Nutzer, nicht f├╝r Google und Co!". An diesem Satz ist auch etwas dran. Man sagt, dass es ├╝ber 200 Rankingfaktoren bei Google gibt - und ein Gro├čteil dieser Faktoren basiert auf Usersignalen.

Es wird also das Verhalten der Besucher einer Website ausgewertet, die ├╝ber eine Google-Suchanfrage auf einer Internetseite landen. Ein erster wichtiger Anhaltspunkt ist hier der CTR-Wert (Click-Through-Rate). Dieser zeigt die Anzahl der Klicks auf ein Suchergebnis an. Im Gegensatz dazu steht die sogenannte Bounce-Rate - auf Deutsch Absprungrate. Anhand dieses Wertes kann Google feststellen wie relevant Deine Seite tats├Ąchlich f├╝r das eingegebene Keyword ist, indem beobachtet wird, wie schnell ein User nach dem Klick auf ein Suchergebnis zu Google zur├╝ckkehrt.

Ein wesentlicher Grund f├╝r eine hohe Absprungrate ist h├Ąufig die Geschwindigkeit, also der Pagespeed einer Internetseite. In den Pagespeed flie├čen verschiedene Faktoren mit ein. Zum einen ist es die Serverantwortzeit und zum anderen die Zeit die eine Website f├╝r das Laden weiterer Inhalte ben├Âtigt. Diese Werte misst Google im Rahmen des Crawlings und bewertet diese anschlie├čend. Die Ergebnisse dieser Bewertung flie├čen dann zusammen mit zahlreichen weiteren Faktoren in die Rankings mit ein. Das bedeutet kurz gefasst: Je langsamer eine Seite ist, desto schlechter ist sie bei Google positioniert - oder: Eine Website mit schlechtem Pagespeed wird immer schlechter positioniert sein als eine Seite mit einem guten Pagespeed-Wert.

Wenn man dieses Thema von au├čen betrachtet, macht die Bewertung der Geschwindigkeit einer Website f├╝r Google sehr viel Sinn, da es ein wirklicher Mehrwert f├╝r den User ist. Und das Problem langsamer Internetseiten kennst Du sicher selbst aus dem eigenen Suchverhalten. Du gelangst ├╝ber Google auf eine Seite, die sehr lange braucht um zu laden- es dauert sicher nicht lange bis Du zur├╝ck zu den Suchergebnissen gehst und auf ein anderes Suchergebnis klickst, um schneller zu deinen Informationen zu kommen.

Wie optimiere ich den Pagespeed meiner Seite?

Als Besitzer einer Website kannst Du vieles selbst optimieren, um den Pagespeed Deiner Website zu verbessern. Wir haben uns Gedanken gemacht und haben ein paar Faktoren aufgelistet - dies sind bei weitem nicht alle Faktoren die in den Wert des Pagespeeds einflie├čen - trotzdem wirst Du bei einer Optimierung dieser Faktoren eine deutliche Verbesserung des Pagespeeds erkennen.

1. Nutze einen schnellen Server

F├╝r viele z├Ąhlt beim Webhosting der Preis. Das g├╝nstigste Angebot erh├Ąlt oft den Zuschlag. Leider sind in der Regel die g├╝nstigsten Anbieter aber auch die, die die langsamsten Server nutzen. Und da sind die paar Euro im Monat definitiv an der falschen Stelle gespart.

2. Vermeide Weiterleitungen (Redirects)

H├Ąufig ergeben Weiterleitungen durchaus Sinn. Beispielsweise, wenn Du mit alten URLs noch gut in Google positioniert bist, der Content aber mittlerweile auf einer anderen URL platziert ist. Wenn man sein gutes Ranking nicht verlieren m├Âchte, richtet man eine Weiterleitung von der alten zu der neuen URL ein. H├Ąufig wird mit den Weiterleitungen aber falsch umgegangen. So haben wir schon h├Ąufig erkennen k├Ânnen, dass Weiterleitungen von ÔÇ×URL 1" auf ÔÇ×URL 2" auf ÔÇ×URL 3" eigerichtet wurden. Hier kann man sich die Weiterleitung auf ÔÇ×URL 2" sparen und sollte ohne Umwege direkt auf das Ziel weiterleiten - in diesem Fall ÔÇ×URL 3". Weiterleitungen sind n├Ąmlich immer mit Ladezeiten verbunden.

3. Verringere die Dateigr├Â├čen der Bilder auf Deiner Website

Bei diesem Punkt handelt es sich vermutlich um den h├Ąufigsten Fehler. F├╝r die Darstellung von Bildern und Fotos im Internet reicht eine Aufl├Âsung von 72dpi. H├Ąufig werden Fotos direkt von der Kamera, nicht komprimiert auf einer Website platziert und dies l├Âst h├Ąufig massive Ladezeiten aus. Im Internet finden sich diverse Tools, um Bilder und Fotos verlustfrei zu komprimieren. Die Besucher Deiner Internetseite werden, wenn Bilder korrekt komprimiert wurden, keinen Unterschied feststellen und sich sehr ├╝ber schnellere Ladezeiten freuen - und Google nat├╝rlich auch.

4. Vermeide so gut es geht Plugins in Deinem CMS (Content Management System)

In der Regel sind die Plugins in einem CMS, beispielsweise bei WordPress, gute Helfer, um das CMS den eigenen W├╝nschen anzupassen und die Funktionalit├Ąt zu verbessern. Allerdings ben├Âtigen die Plugins zus├Ątzliche Ressourcen, was zu l├Ąngeren Ladezeiten f├╝hrt. Mit dem n├Âtigen Know-How kann man durchaus auf das ein oder andere Plugin verzichten indem man selbst Anpassungen in den PHP-Dateien oder im CSS vornimmt.

Du kannst den Pagespeed Deiner Seite hier ├╝berpr├╝fen! Ab einem Wert von ├╝ber 80 wird Google Deinen Pagespeed als positiv bewerten.

Dieser Text erschien zuvor auf dem Semtrix Firmenblog.

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