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Die 6 größten Fehler, die Du bei der SEO Onpage Optimierung machen kannst

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Deine Webseite rutscht in den Suchmaschinen hinter die Konkurrenz zurück und Du hast keine Ahnung warum? Es könnte an diesen 6 Fehlern in Deiner Onpage Optimierung liegen. (Foto: pexels)

Moderne Content Management Systeme und günstigen Hosting-Angebote haben dazu geführt, dass die Zahl der Webseiten von Tag zu Tag steigt. Auch wenn man mit diesen Systemen eine gut aussehende Webseite ohne großen Aufwand erstellen kann, so sind sie noch lange nicht unfehlbar. Es gibt eine ganze Reihe an Problemen die auftreten können. Und diese bewirken schlussendlich, dass Du hinter Deine Mitbewerber in den Suchmaschinen-Rankings fällst. Wir haben die 6 größten Fehler identifiziert, die von den meisten Leuten begangen werden, ohne, dass sie es wissen.

1. Duplicate Content

Was ist Duplicate Content? Duplicate Content bedeutet, dass ein und derselbe Content auf mehreren URLs zu finden ist. Dies verursacht ein Problem für SEO, da die Suchmaschinen nur schwer herausfinden, welche Seite die Originalseite ist bzw. welche Seite die relevantere ist. Es ist durchaus denkbar, dass Google und Co bei Duplicate Content darauf verzichten die Seite in den Ergebnissen anzuzeigen.

Duplicate Content kann aus folgen Gründen entstehen:

  • Die Seite ist über www und non-www erreichbar
  • Abschließende Schrägstriche
  • Die Seite ist über http und https erreichbar
  • Großbuchstaben: beispiel.de/produktseite & www.beispiel.de/Produktseite
  • Seiten mit Sortieroptionen wie beispielsweise Zeit, Farbe, Größe oder Preis
  • Druckerfreundliche Webseiten

Wie kann man das Problem lösen?

Es gibt einige Möglichkeiten wie Du Duplicate Content auf Deiner Seite verhindern kannst:

  • Mit dem rel="canonical" Tag: Du kannst entscheiden, welche URL in den Suchergebnissen angezeigt werden soll und dieser Seite die Seiten mit gleichem Content hinzufügen. Das zeigt den Suchmaschinen Bots, dass eine Seite relevant ist und dass die Seiten mit gleichem Content für die Suchmaschine keine Relevanz aufweisen.
  • Eine weitere Möglichkeit sind 301-Weiterleitungen. Diese Weiterleitungen teilen den Suchmaschinen mit, dass eine Website permanent auf eine andere URL umgezogen ist. Du kannst die 301er dazu verwenden, um den Traffic auf Deine bevorzugte URL zu leiten. Beispielsweise um die Besucher von der URL mit Großbuchstaben auf die URL ohne Großbuchstaben zu leiten.
  • Du solltest die bevorzugte Domain in der Google Search Konsole festlegen. Wenn Du das einmal getan hast, wird Google in Zukunft immer diese Domain verwenden, wenn es darum geht, Seiten zu indexieren bzw. Besucher auf die Seite zu leiten. Wenn Du also als bevorzugte Domain http://www.beispiel.de angibst und jemand http://beispiel.de eingibt, so wird der Besucher automatisch zu Deiner bevorzugten Domain geleitet.

2. Fehlende Title Tags & Meta Descriptions

Die Title Tags sind eine der wichtigsten Elemente der Onpage Optimierung. Hier sollten jeweils Deine wichtigsten Keywords eingebunden sein. Die Keywords in einem Title Tag geben einen großen Aufschluss über den Content, der auf der jeweiligen Seite zu finden ist und die Suchmaschinen sprechen ihnen eine hohe Relevanz zu, wenn es darum geht, eine Seite für eine jeweilige Suchanfrage zu bewerten und letztendlich auch in den Ergebnissen anzuzeigen. Zusammen mit der Meta Description formt der Title Tag das sogenannte „Snippet", das von den Suchmaschinen in den Ergebnissen angezeigt wird.

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Behandele das Snippet also als eine Art Werbeanzeige, die in den Suchergebnissen platziert ist. Schreibe in Deine Meta Description eine aufschlussreiche, informative Nachricht um Deine Klick-Rate zu erhöhen.

Die Title Tags werden ebenfalls in den Browser Tabs, Bookmark Beschreibungen und bei Social Media Beiträgen verwenden. Versuche Deine Title Tags einzigartig zu formulieren und starte mit dem wichtigsten Keyword. Der Title Tag sollte 60 Zeichen inkl. Leerzeichen nicht überschreiten.

Wie kann man das Problem lösen?

Verfasse eine einzigartige Meta Description für Deine Homepage und sämtliche Unterseiten. Das ist äußerst wichtig, da jede Seite einen anderen Inhalt haben wird (alles andere wäre Dublicate Content!). Die Meta Description sollte außerdem die wichtigsten Keywords der Seite beinhalten - diese werden schlussendlich in Bold dargestellt, wenn sie in den Suchergebnissen erscheinen. Überprüfe die Descriptions mit Hilfe der Google Search Konsole auf Länge und Mehrfachnennungen.

Vergewissere Dich, dass jede Seite und Unterseite nur ein title Element im head Bereich des Quellcodes aufweist.

Da die Suchmaschinen den Title Tag verwenden, um eine Seite auf ihren Content hin zu bewerten und dies in die Suchergebnisse einfließen lassen, ist es unerlässlich die wichtigsten Keywords im Title Tag zu nennen. Aber übertreibe es nicht! Suchmaschinen werden stets intelligenter und erkennen es, wenn man versucht, das Ergebnis durch Keyword-Stuffing im Title Tag zu manipulieren - also verwende nicht mehr als zwei Keywords.

3. Manche oder alle Seiten können nicht gecrawlt werden

Was bedeutet das? Wie wir oben bereits besprochen haben, kann es Sinn machen den Suchmaschinen-Crawlern den Zugriff auf bestimmte Seiten zu verweigern (durch Canonical oder Weiterleitungen). Wenn man gerade eine neue Webseite entwickelt oder in einem Relaunch steckt, ist es angebracht die Robots der Suchmaschine daran zu hindern, die Seite zu indexieren - vor allem wenn bei einem Relaunch noch die alte Seite online ist. Dies tut man indem man die „robots.txt" Datei verwendet. Leider vergessen viele Webmaster nach Abschluss der Entwicklung dieser Datei ein Update zu verpassen und somit werden die Crawler der Suchmaschinen die Seite weiterhin ignorieren und neue Seiten nicht indexieren.

Wie kann man das Problem lösen?

Überprüfe Deine „robots.txt" Datei und schaue nach, welche Einstellung Du für die Suchmaschinen Crawler gesetzt hast. Falls Du den Zugang zu Deiner Webseite für die Crawler geblockt hast, sollte in der robots.txt folgendes stehen:

User-agent:*

Disallow: /

Um den Crawlern den Zugriff auf Ihre gesamte Website zu gestatten nutze:

User-agent:*

Disallow:

Allerdings möchtest Du der Suchmaschine mit Sicherheit keinen Zugriff auf Deine gesamte Webseite gestatten. Deshalb ist es in der Regel so, dass man den Crawlern den Zugriff auf bestimmte Bereiche wie temporäre oder Junk (Papierkorb) Ordner oder auch bestimmte Dateitypen wie beispielsweise Powerpoint Präsentationen verweigert. Dazu muss man in der robots.txt folgendes vermerken:

User-agent:*

Disallow: /temp/

Disallow: /junk/

Disallow: *.ppts

Du kannst die Google Search Konsole verwenden, um Deine robots.txt zu überprüfen. Außerdem kannst Du ebenfalls überprüfen, ob Google bestimmte URLs indexiert hat - also ob der Google Bot Zugriff auf den gewünschten Bereich hat.

4. No Default 404-Fehlermeldungen

404 Fehler werden angezeigt, wenn eine Seite nicht auf dem Server gefunden werden kann. Das kann aus einer Vielzahl von Gründen passieren - auf die meisten hast Du keinen Einfluss.

  • Die gesuchte Seite existiert nicht
  • Server Ausfallzeiten
  • Broken Link oder eine nicht korrekte URL
  • Die Seite ist auf eine andere URL umgezogen und es existiert keine Weiterleitung

Wenn Du keine 404-Fehlermeldung für Deine Website erstellst, wird der Browser den Besuchern eine allgemeine Fehlermeldung anzeigen:

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Das Problem mit diesen allgemeinen 404-Fehlermeldungen ist, dass sie den Besuchern keinen Link von dieser Seite geben oder ihnen sagen, wo es als nächstes hingehen soll. Die Besucher der Seite mit einer 404-Fehlermeldung zu unterbrechen ist schon schlimm genug - gibt es daraus keinen Ausweg, werden die Besucher Deine Seite mit großer Wahrscheinlichkeit verlassen und sich anderweitig umsehen.

Wie kann man das Problem lösen?

Wie Du eine persönliche 404-Fehlermeldung erstellen kannst hängt stark davon ab wie Deine Webseite erstellt wurde. Hast Du Deine Seite „von Hand", also auf dem klassischen Wege erstellen lassen, so musst Du mit Deinem Webdesigner oder Entwickler sprechen - er wird diese ohne Probleme erstellen können. Wurde Deine Webseite mit Hilfe eines CMS-Systems erstellt, so sollte es keine Probleme geben, wenn es um das Implementieren von Fehlerseiten geht. Im Internet lassen sich zahlreiche Beispiele finden, wie man seine eigene 404-Fehlermeldung für WordPress, Joomla oder Drupal erstellt.

5. Fehlender Google+ Publisher Tag

Der rel="publisher" Tag spielt eine wesentliche Rolle in Googles Knowledge Graph der „wertvollen Antworten", die im rechten oberen Bereich einiger Suchergebnis-Seiten erscheint. Die Knowledge Graphs geben dem User mehr Informationen über das gesuchte Unternehmen, ohne dafür direkt auf die Webseite des Anbieters gehen zu müssen. Der rel="publisher" Tag verknüpft Deine Website mit Deinem Google+ Profil und liefert so die notwendigen Informationen an den Google Knowledge Graph.

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Googles Knowledge Graph erscheint ausschließlich bei Branded Keywords. In diesem Fall „Semtrix GmbH". Sucht man beispielsweise „Semtrix Erfahrungen", so würde der Knowledge Graph nicht erscheinen.

Wie kann man das Problem lösen?

Zunächst einmal benötigst Du eine Google+ Business Seite für Deine Marke bzw. Dein Unternehmen. Falls Du noch keine eigene Google+ Business Seite hast, klicke einfach hier. Nun musst Du Deine Webseite zu Deiner Google+ Seite hinzufügen, um es Google zu ermöglichen, die Seiten miteinander zu verknüpfen. Anschließend musst Du den rel="publisher" Tag im Head Deiner Website einfügen. Dies sollte wie folgt aussehen:

Du kannst überprüfen ob Ihre Maßnahmen erfolgreich waren indem Du das Google Test-Tool für strukturierte Daten verwendest.

6. Vernachlässigung der mobilen Tauglichkeit

Im Jahr 2015 haben über 80% der erwachsenen Internetnutzer ein Smartphone besessen und mehr als die Hälfte aller Google Suchanfragen weltweit wurden von einem mobilen Gerät gestartet. Dazu kommt, dass Google in diesem Jahr den mobile-friendly-Algorithmus vorgestellt hat. Dieser beeinflusst die Suchergebnisse von Smartphones und Tablets und belohnt die Seiten, die responsive sind. Das bedeutet, dass es heutzutage so wichtig ist wie nie zuvor, dass Deine Website auch für mobile Geräte optimiert ist. Um von Google als mobile-friendly eingestuft zu werden, wird Deine Website auf drei Attribute überprüft:

  • Einstellung des Viewport also die Darstellung im mobilen Browser
  • Touchscreen kompatibel (Buttons und Links mit nötigen Abständen)
  • Mobile Geschwindigkeit der Seite
Seiten ohne mobile Optimierung vorzunehmen, werden erheblichen Traffic auf ihrer Seite einbüßen - ganz besonders dann, wenn es sich um Seiten handelt, die lokal auf Suchen angewiesen sind.

Wie kann man das Problem lösen?

  • Die erste Maßnahme, die Du ergreifen solltest, um die mobile Tauglichkeit Deiner Website zu optimieren, ist das Einstellen des mobilen Viewports, also des mobilen Sichtfensters Deiner Website. Der Viewport ist der sichtbare Bereich Deiner Website auf einem mobilen Gerät. Dieser variiert je nach Gerät und Displaygröße. Der Meta Viewport Tag kontrolliert das Seiten-Layout indem es die Breite und Skalierung steuert. Ohne diesen Meta Viewport Tag wird der Browser eines mobilen Gerätes die Seite anhand der Breite der Desktop Breite Deiner Webseite rendern. Dies hat zur Folge, dass Texte unlesbar und Bilder sehr klein sind. Um den mobilen Viewport Deiner Website einzustellen, platziere den Meta Viewport Tag im der Seite:
  • Deine Webseite für die Verwendung von Touchscreens zu optimieren, ist ein weiterer sehr wichtiger Faktor. Im Idealfall werden die zu klickenden Ziele möglichst groß dargestellt. Wir empfehlen hier eine Mindestgröße von 48 x 48 Pixeln mit mindestens 32 Pixeln Freiraum zu allen Seiten. Wichtigere Klick-Ziele sollten noch größer und mit mehr Freiraum auf den Seiten platziert sein, während unwichtige gerne etwas kleiner gehalten werden können. Diese Einstellungen sind essenziell, da es schwer wird, einen Besucher auf der Seite zu halten, der immer wieder auf einen ungewünschten Button klickt, weil die Buttons zu klein oder zu nah beieinander sind.
  • Wie bei der Desktop-Version Deiner Website, ist auch bei der mobilen Version die Geschwindigkeit für die Suchmaschinen immens wichtig. Deine mobile Website muss den Content „Above the fold" (Der Content, der ohne Scrollen zu müssen auf dem Display sichtbar ist) in unter einer Sekunde laden. Es gibt Studien, die aufzeigen, dass jede Sekunde, die Deine Website zum Laden länger benötigt Deine Verkaufszahlen um bis zu 7% drücken.

Zusammenfassung

Du kannst bestmöglichen Content, ein hervorragendes Backlink-Bild und die bestmöglichen Keywords auf Deiner Seite vereinen und trotzdem Deinen Rankings unbewusst großen Schaden zufügen. Um die oben beschriebenen 6 Fehler im Onpage Bereich zu vermeiden, empfiehlt es sich selbstverständlich bereits bei der Erstellung der Website auf all jene Faktoren zu achten. Sollte es bedauerlicherweise dazu gekommen sein, dass ein oder mehrere dieser Fehler bei Dir vorliegen, so hoffen wir, dass Du sie mit Hilfe dieses Beitrages beheben kannst.

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